+ Auf Thema antworten
Seite 1 von 3 1 2 3 LetzteLetzte
Zeige Ergebnis 1 bis 10 von 28

Thema: Die Selbstzerstörungskraft der Demokratie

  1. #1
    Mitglied
    Registriert seit
    30.07.2007
    Beiträge
    18

    Standard Die Selbstzerstörungskraft der Demokratie

    In der Bundesrepublik Deutschland existiert nach dunklen Epochen totalitärer Diktaturen eine der etabliertesten und stabilsten Demokratien überhaupt. Dies wird einem von Seiten der Politik zumindest vorgekaut. Aber ein gegenwärtiger, exzessiv werdender Prozess wirkt diesem entgegen: die bürgerliche Freiheit wird immer mehr eingeschränkt, die Demokratieverdrossenheit steigt, gleichzeitig nehmen antidemokratische und extremistische Gruppierungen eine gewichtigere Rolle in der Parteienlandschaft ein.
    Wie kann man diesen Prozess in einem wohlhabenden Industrieland mit einer stabilen Demokratie erklären? Besitzt die Demokratie gar eine Selbstzerstörungskraft?

    Zunächst muss jeder einmal für sich die Frage beantworten, was Demokratie für einen überhaupt bedeutet. Für mich bedeutet Demokratie, dass man in persönlichen Angelegenheiten autonom handeln und in öffentlichen Fragen gleichberechtigt mit anderen entscheiden kann. Damit dies funktionieren kann, darf man seine Meinung oder Weltanschauung nicht als universalistisch betrachten, diese über andere Meinungen stellen oder sie gar anderen Leuten aufdrängen und man muss andere Meinungen und Weltanschauung tolerieren können. Dieses sind Grundsteine auf der eine liberale Demokratie aufbaut.

    Dieses Prinzip der Demokratie ist auch in unserem Grundgesetz verankert, doch wird dies durch zunehmenden politischen und wirtschaftlichen Zwang pervertiert. Warum?

    Alexis de Tocqueville konstatierte in seinem Werk “Über die Demokratie in Amerika“, dass die Demokratie durch das Mehrheitsprinzip zur Gleichheit und Zwang tendiert, weil
    dem Menschen ein Gleichheitsdrang inne ist und es bequemer ist Verantwortung und Leistung an das Kollektiv zu übertragen anstatt hierfür eigenverantwortlich zu sein.
    Dies führt dazu, dass sich in einer Demokratie immer eine ärmere Mehrheit finden lassen wird, die eine reichere Minderheit mit politischen, demokratischen Instrumenten zu enteignen. Diese wirtschaftliche Gleichmacherei, also wirtschaftlichen Enteignung, kann man nur durch politischen Zwang durchsetzen, was wiederum eine zunehmende Ausblutung der Demokratie und der Freiheit bedeutetet.

    Diese Problematik ist auch die Keimzelle für Politikverdrossenheit. „Vater Staat“ präsentiert sich hierbei als Hauptakteur für soziale Gerechtigkeit, der sozialen Ausgleich und den Lebensinhalt seiner Bürger garantiert und diesen Verantwortung abnimmt. Da dieses aber politischer, ökonomischer und moralischer Unfug ist und auf Dauer die Lebensverhältnisse seiner Bürger verschlechtert statt verbessert, werden diese verdrossen gegenüber den Staat, die Politik und lehnen zunehmend die Demokratie als nicht funktionierendes System ab.
    Dies wiederum stärkt antidemokratische Populisten, die das freiheitliche System zersetzen wollen.

    Um die Selbstzerstörungskraft der Demokratie zu zügeln, müssen möglichst wenige Entscheidungen von Seiten der Politik bzw. vom Mehrheitsprinzip getroffen werden. Es sollte vielmehr die politische Eigenverantwortung und Selbstbestimmung Bürger gestärkt werden, denn nichts anderes ist Demokratie und nur dann ist sie funktionsfähig, stabil und liberal.
    Blog für LIBERPHILE (Freiheitsliebende)

    http://www.liberphil.wordpress.com

  2. #2
    he is a CHAR_ Benutzerbild von borisbaran
    Registriert seit
    24.04.2007
    Ort
    Stuttgart, Deutschland
    Beiträge
    31.202

    Standard AW: Die Selbstzerstörungskraft der Demokratie

    Zitat Zitat von liberphil Beitrag anzeigen
    In der Bundesrepublik Deutschland existiert nach dunklen Epochen totalitärer Diktaturen eine der etabliertesten und stabilsten Demokratien überhaupt. Dies wird einem von Seiten der Politik zumindest vorgekaut. Aber ein gegenwärtiger, exzessiv werdender Prozess wirkt diesem entgegen: die bürgerliche Freiheit wird immer mehr eingeschränkt, die Demokratieverdrossenheit steigt, gleichzeitig nehmen antidemokratische und extremistische Gruppierungen eine gewichtigere Rolle in der Parteienlandschaft ein.
    Wie kann man diesen Prozess in einem wohlhabenden Industrieland mit einer stabilen Demokratie erklären? Besitzt die Demokratie gar eine Selbstzerstörungskraft?

    Zunächst muss jeder einmal für sich die Frage beantworten, was Demokratie für einen überhaupt bedeutet. Für mich bedeutet Demokratie, dass man in persönlichen Angelegenheiten autonom handeln und in öffentlichen Fragen gleichberechtigt mit anderen entscheiden kann. Damit dies funktionieren kann, darf man seine Meinung oder Weltanschauung nicht als universalistisch betrachten, diese über andere Meinungen stellen oder sie gar anderen Leuten aufdrängen und man muss andere Meinungen und Weltanschauung tolerieren können. Dieses sind Grundsteine auf der eine liberale Demokratie aufbaut.

    Dieses Prinzip der Demokratie ist auch in unserem Grundgesetz verankert, doch wird dies durch zunehmenden politischen und wirtschaftlichen Zwang pervertiert. Warum?

    Alexis de Tocqueville konstatierte in seinem Werk “Über die Demokratie in Amerika“, dass die Demokratie durch das Mehrheitsprinzip zur Gleichheit und Zwang tendiert, weil
    dem Menschen ein Gleichheitsdrang inne ist und es bequemer ist Verantwortung und Leistung an das Kollektiv zu übertragen anstatt hierfür eigenverantwortlich zu sein.
    Dies führt dazu, dass sich in einer Demokratie immer eine ärmere Mehrheit finden lassen wird, die eine reichere Minderheit mit politischen, demokratischen Instrumenten zu enteignen. Diese wirtschaftliche Gleichmacherei, also wirtschaftlichen Enteignung, kann man nur durch politischen Zwang durchsetzen, was wiederum eine zunehmende Ausblutung der Demokratie und der Freiheit bedeutetet.

    Diese Problematik ist auch die Keimzelle für Politikverdrossenheit. „Vater Staat“ präsentiert sich hierbei als Hauptakteur für soziale Gerechtigkeit, der sozialen Ausgleich und den Lebensinhalt seiner Bürger garantiert und diesen Verantwortung abnimmt. Da dieses aber politischer, ökonomischer und moralischer Unfug ist und auf Dauer die Lebensverhältnisse seiner Bürger verschlechtert statt verbessert, werden diese verdrossen gegenüber den Staat, die Politik und lehnen zunehmend die Demokratie als nicht funktionierendes System ab.
    Dies wiederum stärkt antidemokratische Populisten, die das freiheitliche System zersetzen wollen.

    Um die Selbstzerstörungskraft der Demokratie zu zügeln, müssen möglichst wenige Entscheidungen von Seiten der Politik bzw. vom Mehrheitsprinzip getroffen werden. Es sollte vielmehr die politische Eigenverantwortung und Selbstbestimmung Bürger gestärkt werden, denn nichts anderes ist Demokratie und nur dann ist sie funktionsfähig, stabil und liberal.
    ausgezeichneter beitrag
    Igno-Mülleimer: Frei-denker, politisch Verfolgter, Willi Nicke, iglaubnix+2fel, tosh, monrol, Buella, Löwe, Widder58, Piedra, idistaviso, Pythia, Freelance, navy, SLNK
    Mitglied der Fraktion der Liberalen

  3. #3
    GESPERRT
    Registriert seit
    27.03.2006
    Ort
    Berlin
    Beiträge
    46.737

    Standard AW: Die Selbstzerstörungskraft der Demokratie

    Es ist immer ein schmale Gratwanderung für den Staat, einen Ausgleich zwischen den unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen zu finden, jedoch andererseits die Freiheit des Einzelnen nicht zu sehr einzuschränken.
    Das Problem unserer Demokratie ist, dass jede Partei, die an der Regierung ist, immer nur eine Minderheitsmeinung darstellt, da sie, berücksichtigt man die Nichtwähler, nur von einem kleinen Teil der Bevölkerung gewählt worden ist.
    Dass sie gleichwohl ihre politische Richtung der Mehrheit aufzwingen, erzeugt Politik- und politikerverdrossenheit, weil sich zuviele Menschen durch die Politik nicht mehr vertreten fühlen.

    Es sind deshalb die etablierten Parteien, die den demokratischen Gedanken zerstören und das Parteiensystem partiell zu einer Parteiendiktatur verkommen haben lassen.

  4. #4
    he is a CHAR_ Benutzerbild von borisbaran
    Registriert seit
    24.04.2007
    Ort
    Stuttgart, Deutschland
    Beiträge
    31.202

    Standard AW: Die Selbstzerstörungskraft der Demokratie

    allerdings haben die nichtwähler nix zu meckern. schließlich haben sie ja freiwillig auf dieses mittel der gestaltung der polititschen landschaft namens wahl verzichtet...
    Igno-Mülleimer: Frei-denker, politisch Verfolgter, Willi Nicke, iglaubnix+2fel, tosh, monrol, Buella, Löwe, Widder58, Piedra, idistaviso, Pythia, Freelance, navy, SLNK
    Mitglied der Fraktion der Liberalen

  5. #5
    GESPERRT
    Registriert seit
    27.03.2006
    Ort
    Berlin
    Beiträge
    46.737

    Standard AW: Die Selbstzerstörungskraft der Demokratie

    Zitat Zitat von borisbaran Beitrag anzeigen
    allerdings haben die nichtwähler nix zu meckern. schließlich haben sie ja freiwillig auf dieses mittel der gestaltung der polititschen landschaft namens wahl verzichtet...
    Du solltest Ursache und Wirkung nicht verwechseln. Wenn die Poltiker den Eindruck vermitteln, dass auch durch Wählen Poltik nicht wirklich zu beeinflussen ist, lässt er es eben.
    Schon das Prinzip der Listenmandate, in Hinterzimmern ausgekungelte Besetzungen, führt Wählen ad absurdum.

  6. #6
    GESPERRT
    Registriert seit
    25.10.2005
    Ort
    Bremen
    Beiträge
    1.772

    Standard AW: Die Selbstzerstörungskraft der Demokratie

    Au Backe; jetzt isses passiert! Ich kann zum ersten Mal Klartext zustimmen! :shock: Na ja, kommt sicher nicht wieder vor.

    Zitat Zitat von liberphil Beitrag anzeigen
    ...Damit dies funktionieren kann, darf man seine Meinung oder Weltanschauung nicht als universalistisch betrachten, diese über andere Meinungen stellen oder sie gar anderen Leuten aufdrängen und man muss andere Meinungen und Weltanschauung tolerieren können. Dieses sind Grundsteine auf der eine liberale Demokratie aufbaut.
    Ja, aber ich muß ja nicht unbedingt tolerieren, was menschenfeindlich ist und bestimmten Bevölkerungsgruppen oder gar Massen bzw. dem ganzen Volk schadet, oder? Ich muß ja nicht zu allem "ja" und "amen" sagen, obwohl ich genau weiß, daß das falsch und schlecht ist und es besser weiß. Toleranz ist gut, aber es gibt Grenzen. Nämlich dann, wenn die Freiheit des Einen die Freiheiten anderer plättet, wie es im Kapitalismus geschieht- Minderheiten plätten bei der freihen Entfaltung ihrer schmutzigen Persönlichkeit massig andere Persönlichkeiten und behindern sie.

    Alexis de Tocqueville konstatierte in seinem Werk “Über die Demokratie in Amerika“, dass die Demokratie durch das Mehrheitsprinzip zur Gleichheit und Zwang tendiert, weil
    dem Menschen ein Gleichheitsdrang inne ist und es bequemer ist Verantwortung und Leistung an das Kollektiv zu übertragen anstatt hierfür eigenverantwortlich zu sein.
    Schön wärs, aber immer penetrantere Systempropaganda von oben verzögert diesen gesunden und gerechten Prozeß leider. Natürlich hält es ihn nicht auf, denn jeder sieht ja, wie ihm der "tolle" Kapitalismus das Leben versaut. Das läuft dann irgendwie konträr zu der Systempropaganda.

    Dies führt dazu, dass sich in einer Demokratie immer eine ärmere Mehrheit finden lassen wird, die eine reichere Minderheit mit politischen, demokratischen Instrumenten zu enteignen. Diese wirtschaftliche Gleichmacherei, also wirtschaftlichen Enteignung, kann man nur durch politischen Zwang durchsetzen, was wiederum eine zunehmende Ausblutung der Demokratie und der Freiheit bedeutetet.
    Du hast ne Vollschacke. Offensichtlich stört es dich überhaupt nicht, wenn du selber schon von reichen Minderheiten und armen Mehrheiten sprichst. Daß schon da der Wurm drin ist und solch Gefälle in einem gerechten, demokratischen, guten System erst gar nicht zustandekämen, kommt dir nicht in den Sinn, was? Und daß es das Recht dieser verarschten Mehrheit ist, diese despotische Minderheit abzuwählen oder sonstwie zum Teufel zu jagen, natürlich auch nicht. Du willst eine vom Volk (der Politik) unbeeinflußbare Diktatur der reichen Minderheit und heulst hier rum, die Demokratie würde sterben?! Eine Frechheit diese dreiste Heuchelei! X( Typisch Neoliberale eben- würg! Ihr seid die größte Bedrohung für Freiheit, Volk und Demokratie- von Gerechtigkeitsfragen ganz zu schweigen.

    Diese Problematik ist auch die Keimzelle für Politikverdrossenheit. „Vater Staat“ präsentiert sich hierbei als Hauptakteur für soziale Gerechtigkeit, der sozialen Ausgleich und den Lebensinhalt seiner Bürger garantiert und diesen Verantwortung abnimmt.
    Oh Mann, hast du heute deine Pillen wieder vergessen? :hihi: Der Staat tut genau das Gegenteil: Er nimmts sich von unten und pulvert es der reichen Minderheit noch zusätzlich rein oder erläßt ihr Steuern! Er vergrößert Gefälle, kriecht vor der Wirtschaftsmafia und will das Volk zur Prostitution vor ihr zwingen! X( Und von der verblödenden Systempropaganda will ich gar nicht erst reden!

    Da dieses aber politischer, ökonomischer und moralischer Unfug ist und auf Dauer die Lebensverhältnisse seiner Bürger verschlechtert statt verbessert, werden diese verdrossen gegenüber den Staat, die Politik und lehnen zunehmend die Demokratie als nicht funktionierendes System ab.
    Eine völlig hohle, unbegründete, jeglicher Realität zuwiderlaufende Phrase. Na klar: Der Wohlstand für das Volk mehrt sich, indem man Gefälle vergrößert, statt sie abzubauen! :hihi:
    Ich könnt kotzen, wenn ich sehe, was so frei rumläuft und den Mund aufmachen darf. Man sollte mal einen Waffenschein für Dummheit einführen.

    Dies wiederum stärkt antidemokratische Populisten, die das freiheitliche System zersetzen wollen.
    Wie Schäuble zum Beispiel, nicht? Und deine diktatorische Vorstellung von einem "freiheitlichen" System lehnen zum Glück zu Recht immer mehr Menschen ab. Ihr Neoliberalen seid bereits Postliberale.

    Um die Selbstzerstörungskraft der Demokratie zu zügeln, müssen möglichst wenige Entscheidungen von Seiten der Politik bzw. vom Mehrheitsprinzip getroffen werden. Es sollte vielmehr die politische Eigenverantwortung und Selbstbestimmung Bürger gestärkt werden, denn nichts anderes ist Demokratie und nur dann ist sie funktionsfähig, stabil und liberal.
    Laß dich einliefern, Adolf Smith. :]

  7. #7
    AfD, was denn sonst ?! Benutzerbild von Bruddler
    Registriert seit
    12.09.2006
    Ort
    Schwabistan
    Beiträge
    87.467

    Standard AW: Die Selbstzerstörungskraft der Demokratie

    Zitat Zitat von klartext Beitrag anzeigen
    Es ist immer ein schmale Gratwanderung für den Staat, einen Ausgleich zwischen den unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen zu finden, jedoch andererseits die Freiheit des Einzelnen nicht zu sehr einzuschränken.
    Das Problem unserer Demokratie ist, dass jede Partei, die an der Regierung ist, immer nur eine Minderheitsmeinung darstellt, da sie, berücksichtigt man die Nichtwähler, nur von einem kleinen Teil der Bevölkerung gewählt worden ist.
    Dass sie gleichwohl ihre politische Richtung der Mehrheit aufzwingen, erzeugt Politik- und politikerverdrossenheit, weil sich zuviele Menschen durch die Politik nicht mehr vertreten fühlen.

    Es sind deshalb die etablierten Parteien, die den demokratischen Gedanken zerstören und das Parteiensystem partiell zu einer Parteiendiktatur verkommen haben lassen.
    Dieser sogen. "Ausgleich" sieht bei uns in D aber fast ausschließlich so aus, dass die oberen Zehntausend bevorzugt werden....
    https://www.politikforen.net/attachment.php?attachmentid=68193&d=1588598021

  8. #8
    GOTT MIT UNS Benutzerbild von McDuff
    Registriert seit
    26.01.2007
    Ort
    Im tiefen Süden
    Beiträge
    11.555

    Standard AW: Die Selbstzerstörungskraft der Demokratie

    Zitat Zitat von Seekuh Beitrag anzeigen
    Dieser sogen. "Ausgleich" sieht bei uns in D aber fast ausschließlich so aus, dass die oberen Zehntausend bevorzugt werden....

    ..und dadurch, daß das mittlerweile wirklich jeder weiß, steigt die Politikverdrossenheit immer mehr an. Wenn der Bürger an den Segnungen des Aufschwungs, sofern ein solcher existiert, beteiligt wäre, dann würde sich auch die Demokratie stabilisieren. Der Normalbürger will doch nichts weiter als einen gesicherten Lebensstandard mit ein paar kleinen Extras. Wenn er aber zuschauen muß, daß dieser immer mehr abnimmt, auf der anderen Seite aber eine kleine Kaste sich maß- uns schamlos bereichert, ist es logisch, daß das Vertrauen in die Demokratie ständig schwindet.
    "Bund der Kaisertreuen"

  9. #9
    AfD, was denn sonst ?! Benutzerbild von Bruddler
    Registriert seit
    12.09.2006
    Ort
    Schwabistan
    Beiträge
    87.467

    Standard AW: Die Selbstzerstörungskraft der Demokratie

    Zitat Zitat von McDuff Beitrag anzeigen
    ..und dadurch, daß das mittlerweile wirklich jeder weiß, steigt die Politikverdrossenheit immer mehr an. Wenn der Bürger an den Segnungen des Aufschwungs, sofern ein solcher existiert, beteiligt wäre, dann würde sich auch die Demokratie stabilisieren. Der Normalbürger will doch nichts weiter als einen gesicherten Lebensstandard mit ein paar kleinen Extras. Wenn er aber zuschauen muß, daß dieser immer mehr abnimmt, auf der anderen Seite aber eine kleine Kaste sich maß- uns schamlos bereichert, ist es logisch, daß das Vertrauen in die Demokratie ständig schwindet.
    Unsere irrsinnigen Politiker glauben allerdings immer noch, dass der muendige Bürger dieses Spielchen noch nicht durchschaut hat ...
    https://www.politikforen.net/attachment.php?attachmentid=68193&d=1588598021

  10. #10
    GOTT MIT UNS Benutzerbild von McDuff
    Registriert seit
    26.01.2007
    Ort
    Im tiefen Süden
    Beiträge
    11.555

    Standard AW: Die Selbstzerstörungskraft der Demokratie

    Zitat Zitat von Seekuh Beitrag anzeigen
    Unsere irrsinnigen Politiker glauben allerdings immer noch, dass der muendige Bürger dieses Spielchen noch nicht durchschaut hat ...
    MIttlerweile schon, deshalb die Überwachung, die Parteiendiffamierung, die Überfremdung, etc.
    "Bund der Kaisertreuen"

+ Auf Thema antworten

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)

Ähnliche Themen

  1. Demokratie
    Von Schleifenträger im Forum Gesellschaft / Soziales / Arbeit / Bildung / Familie
    Antworten: 43
    Letzter Beitrag: 25.10.2006, 14:55
  2. Die Demokratie
    Von Waldgänger im Forum Gesellschaftstheorien / Philosophie
    Antworten: 60
    Letzter Beitrag: 29.04.2006, 23:50
  3. demokratie?
    Von Schw.Kor. im Forum Gesellschaftstheorien / Philosophie
    Antworten: 32
    Letzter Beitrag: 09.04.2004, 01:02

Nutzer die den Thread gelesen haben : 0

Du hast keine Berechtigung, um die Liste der Namen zu sehen.

Forumregeln

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •  
nach oben