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Thema:  ...Pinke Pinke , wer hat so viel Geld ? 

  1. #11
    food for thought Benutzerbild von houndstooth
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    Zitat Zitat von derNeue
    Hätte ich jetzt glatt wörtlich genommen, schade. Du hättest mit Deinem Geld vielleicht die lästige Webung in diesem Forum entfernen können..
    Aber tendenziell stimme ich diesem Bericht von Me.Lynch durchaus zu.
    Das einzige, was mich wundert: Seit wann mißt man den Durchschnittsreichtum einer Gesellschaft an der Anzahl der Millionäre?
    Was nützen viele Millionäre, wenn der Rest der Bevölkerung bettelarm ist?
    Und tendenziell ist das doch wohl eher so in Amerika als in Deutschland.
    Life is a game my friend : He who dies with the most toys wins !

    Bettelarme Bevoelkerung ? Ist das meine Schuld? Wenn ich alles weggeben wuerde , dann waere die Bevoelkerung noch genauso bettelarm wie vorher.

    Superreiche messen sich nur nach ihren Mistressen und toys , nichts weiter.

    Und ja, die Bevoelkerung kann ja mit 'Geld' auch garnicht umgehen. Kaum haben die 2 Millionen in der Hand ist alles verbraten und sie enden bettelarm in 'ner Rehab Klinik ab. Die sind viel gluecklicher ohne viel Geld.

    Wie man mit etlichen Millionen richtig umzugehen hat, ist am besten 'uns' ueberlassen ; wir, das ist 'old money' , creators of jobs , creators of wealth.

    Cheers!

    Bis dann..Heinz

    ( just kidding -eh! )

  2. #12
    Mitglied Benutzerbild von buddy
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    Zitat Zitat von derNeue
    Also wenn Sie das ernsthaft glauben sollten Sie vielleicht noch ein paar Semester VWL dranhängen...
    Das glaube ich sehr ernsthaft.Auch LEute wie PEter Bofinger und Gustav Horn glauben das.Die sind sogar Vwlprofessoren.Aber abgesehen davon muss ich überhaupt nichts glauben:Ich weiß ja,wie hoch die Staatsquote von Ländern wie Schweden/Dänemark/Norwegen ist und wie hoch deren Wirtschaftwachstum und die Arbeitslsosigkeit dort ist.Anhand dieser Beispiele kann man nun mal zeigen,daß ein solcher Zusammenhang nicht existiert.

  3. #13
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    Zitat Zitat von buddy
    Das glaube ich sehr ernsthaft.Auch LEute wie PEter Bofinger und Gustav Horn glauben das.Die sind sogar Vwlprofessoren.Aber abgesehen davon muss ich überhaupt nichts glauben:Ich weiß ja,wie hoch die Staatsquote von Ländern wie Schweden/Dänemark/Norwegen ist und wie hoch deren Wirtschaftwachstum und die Arbeitslsosigkeit dort ist.Anhand dieser Beispiele kann man nun mal zeigen,daß ein solcher Zusammenhang nicht existiert.
    Die von Ihnen Zitierten dürften in dieser Hinsicht aber absolute Außenseiter sein.
    Schon die Logik ist falsch: Wenn die oben zitierten Länder eine hohe Staatsquote und gleichzeitig ein gutes Wachstum haben, sagt das ja noch keinesfalls, daß zwischen diesen beiden Faktoren "kein Zusammenhang existiert". Das Wachstum kann ja aus anderen Gründen trotzdem vorhanden sein, wäre aber bei niedrigerer Staatsquote noch höher.
    Banal gesagt hängt das Wirtschaftswachstum ja auch sehr stark von der Arbeitsmoral der Bevölkerung ab. Oder z.B. von der Möglichkeit, Rohstoffe auszubeuten, was für die skandinavischen Ländern mit ihren vielen Bodenschätzen und der Holzindustrie in besonderem Maße gilt. Solche Faktoren stimulieren das Wachstum, das gleichzeitig durch eine hohe Staatsquote abgebremst wird.
    Daß eine hohe Staatsquote sich negativ auf das gesamtwirtschaftliche Wachstum auswirkt, kann jeder schon an sich selber feststellen: Je mehr von meinem Lohn pro Arbeitsstunde der Staat für sich einbehält, um so weniger lohnt es sich für mich zu arbeiten. Ich verzichte dann eher auf Überstunden oder Mehrarbeit, weil ich dann doch nur in erster Linie für den Staat arbeiten würde.
    Der hohe Schwarzarbeitsanteil in Deutschland ist ja gerade dafür symptomatisch. Was macht der Staat in erster Linie mit dem Geld? Er verteilt es wieder, und zwar an die, die dafür eben keine Leistung erbringen. Die hohe Staatsquote führt nämlich in der Regel dazu, daß der Unterschied zwischen Arbeit und Nicht-Arbeit in einer Gesellschaft geringer wird. Damit sinkt die Motivation für die, die arbeiten und gleichzeitig steigt der Anreiz, sich vom Staat versorgen zu lassen.
    Folge: geringeres Wirtschaftswachstum.
    Eine hohe Staatsquote führt natürlich zu mehr Wohlstand in der Bevölkerung, vorausgesetzt das Geld fließt in erster Linie in den Sozialstaat. Ein Land, das viele Bodenschätze hat, kann sich das natürlich eher leisten. Für Deutschland wird es schwierig. Es muß das Wachstum durch Arbeitsleistung, Qualifikation usw. schaffen.
    Geändert von derNeue (04.08.2004 um 09:32 Uhr)

  4. #14
    Mitglied Benutzerbild von Fars
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    Daumen runter!

    Hallo, derNeue!

    Nun ja, Rohstoffe fallen auch nicht fertig verpackt vom Himmel. Und außer mit dem norwegischen Erdöl ist mit Rohstoffen auch kein überwältigender Blumentopf zu gewinnen. Nokia existierte heute nicht mehr, wenn es ein Toilettenpapier- und Gummireifenhersteller geblieben wäre.

    Der Sozialstaat macht aber bei den skandinavischen Ländern einen kleinereren Teil der Staatsquote aus als in der BRD: In Norwegen ist die Staatsquote auf die staatliche Erdölindustrie zurückzuführen, in Dänemark u.a. auf die Tatsache, dass ein Arbeitsloser nach einem Jahr keine Stütze mehr bekommt sondern in ein kommunales Unternehmen gesteckt wird und sich nützlich machen muss.

    Gruß Fars
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  5. #15
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    Zitat Zitat von Fars
    Hallo, derNeue!

    Nun ja, Rohstoffe fallen auch nicht fertig verpackt vom Himmel. Und außer mit dem norwegischen Erdöl ist mit Rohstoffen auch kein überwältigender Blumentopf zu gewinnen. Nokia existierte heute nicht mehr, wenn es ein Toilettenpapier- und Gummireifenhersteller geblieben wäre.

    Der Sozialstaat macht aber bei den skandinavischen Ländern einen kleinereren Teil der Staatsquote aus als in der BRD: In Norwegen ist die Staatsquote auf die staatliche Erdölindustrie zurückzuführen, in Dänemark u.a. auf die Tatsache, dass ein Arbeitsloser nach einem Jahr keine Stütze mehr bekommt sondern in ein kommunales Unternehmen gesteckt wird und sich nützlich machen muss.

    Gruß Fars
    Aber ein Land, das Rohstoffe hat, kann damit sozusagen eine hohe Staatsquote finanzieren. Gerade Norwegen ist das beste Beispiel: Durch die Gewinne im Ölgeschäft konnte das Land Steuern auf Verbrauchsgüter senken. Das kurbelte die Wirtschaft an. Gleichzeitig konnte Norwegen die Staatsquote auf knapp über 40% senken (2002). Das bedeutete Wachstum.
    Ich bin mir nicht sicher, ob Du den Begriff "Staatsquote" richtig definierst: es ist der Anteil in Prozent, den die Staatsausgaben am Bruttosozialprodukt ausmachen. Das Beispiel dänischer Arbeitsloser paßt daher nicht: die Maßnahme, die Du beschreibst würde ja gerade zu einer Senkung der Staatsquote führen, da der Staat diesen Arbeitslosen keine Stütze mehr zahlen muß.
    Die Staatsquote in Deutschland gehört zu den höchsten der Welt, ist in anderen EU-Ländern aber vergleichbar (um die 50%). Interessanterweise werden die Zahlen unterschiedlich angegeben. Die Zahlen der Bundesregierung tendieren für Deutschland eher nach unten und für unsere Nachbarländer eher nach oben. Bei den Zahlen unabhängiger Institute ist es genau umgekehrt.
    Tatsache ist aber, daß Länder mit einer Quote um 30% wie Irland oder USA in der Regel ein höheres Wachstum haben. In Ländern, wo das Wachstum trotz hoher Staatsquote hoch ist, hat dies meist andere Gründe wie z.B. einen Reichtum an Rohstoffen u.ä.
    Entcheidender für das Wachstum als die Höhe der Staatsquote ist aber, was der Staat mit dem Geld macht: zahlt er z.B. hohe Subventionen an die Unternehmen, fließt das Geld ja wieder in die Wirtschaft zurück, was dann wiederum das Wachstum stärkt. Das ändert an der Grundtendenz: höhere Staatsquote= weniger Wachstum aber nichts.

  6. #16
    Mitglied Benutzerbild von buddy
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    Zitat Zitat von derNeue
    Banal gesagt hängt das Wirtschaftswachstum ja auch sehr stark von der Arbeitsmoral der Bevölkerung ab. Oder z.B. von der Möglichkeit, Rohstoffe auszubeuten, was für die skandinavischen Ländern mit ihren vielen Bodenschätzen und der Holzindustrie in besonderem Maße gilt. Solche Faktoren stimulieren das Wachstum, das gleichzeitig durch eine hohe Staatsquote abgebremst wird.
    Lol.
    Sie merken gar nicht mehr wie sich selbst widersprechen.Einerseits reden sie davon,daß der Leistungswille sinkt,wenn die Staatsquote hoch ist und dann führen sie für den Erfolg dieser Länder die hohe Arbeitsmoral an.In Dänemark zahlt ein Spitzenverdiener bis zu 80% Spitzensteuersatz!!Ein wahrer Alptraum für deutsche Spitzenverdiener.Arbeitslose bekommen dort bis zu 4 Jahre 90% ihres letzten Nettogehaltes.In anderen Ländern sieht die LAge ähnlich aus.Was die Rohstoffe betrifft: Deren Preise waren fast 20 Jahre lang ziemlich niedrig(sind stetig gesunken),da konnte nicht viel verdient werden,um üppige Sozialeistungen zu finanzieren.Und weder ist Russland besonders wohlhabend geworden in den letzten 14 JAhren(das Land mit den größten Rohstoffvorräten) noch schon immer kapitalistisch gewesene rohstoffreiche Staaten in Afrika oder solche wie Brasilien.Vergessen sie diesen lächerlichen Einwand am besten.
    Erst jetzt,mit der starken Nachfrage Chinas und Indiens steigen sie wieder,vor allem der für Öl und Stahl, obwohl dafür zum größeren Teil die Ölspekulanten verantwortlich sind.Arbeiten kann man übrigens nur so viel wie Arbeit da ist(hängt also von den Nachfrage ab/auch der von Arbeitslosen und Rentnern) und oft werden Überstunden gar kostenlos verrichtet,um ja nicht seinen Arbeitsplatz zu gefährden.

  7. #17
    Mitglied Benutzerbild von Fars
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    Hallo, derNeue!

    Mit "Sozialstaat" meine ich den Sozialetat, also einen nicht unbeträchtlichen Teil der Staatsausgaben bzw. auch des BSP.
    Ich wüsste jetzt nicht, welche Staatsquote ich sonst meinen sollte. ?( Wenn eine dänische Kommune die Arbeitslosen anstellt, dann bedeutet das nach wie vor Staatsquote. Im Gegensatz etwa zu vielen US-Bundesstaaten, wo Arbeitslose nicht vom Staat alimentiert sondern von Privatunternehmen angestellt werden.

    Und dass Staatssbventionen Wirtschaftswachstum bedeuten, das ist wohl einer der volkswirtschaftlich am schädlichsten Irrtümer in diesem Land.

    Hallo, buddy!

    Grundsätzlich hast du recht: Heutige Staaten, die viele Rohstoffe fördern, gehören zu den ärmeren. Aber es gibt Ausnahmen, und Erdöl ist "ein ganz besonderer Saft". Die Ölscheichs sind nicht mit dem Sand ihrer Ländereien reich geworden.

    Bist du dir sicher, dass deine Zahlen zu Dänemark aktuell sind?
    Bitte nenne uns die Quellen. Danke.

    Gruß Fars
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  8. #18
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    Zitat Zitat von buddy
    Lol.
    Sie merken gar nicht mehr wie sich selbst widersprechen.Einerseits reden sie davon,daß der Leistungswille sinkt,wenn die Staatsquote hoch ist und dann führen sie für den Erfolg dieser Länder die hohe Arbeitsmoral an.
    Bevor Sie sich nicht mehr einkriegen vor Lachen, sollten Sie mal versuchen, wenigstens diese Sache einmal zuende zu denken.
    Die Arbeitsmoral der Bevölkerung ha´t auf die Wirtschaftskraft eines Landes natürlich einen großen Einfluß (neben anderen). Sie ist schon aufgrund der Mentalitätsunterschiede in jedem Land anders. Gleichzeitig wird sie aber auch beeinflußt von Steuern und Abgaben, also von dem, was für den einzelne übrigbleibt. Es sind einfach unterschiedliche Faktoren gleichzeitig wirksam. Schwer zu verstehen?
    In Dänemark zahlt ein Spitzenverdiener bis zu 80% Spitzensteuersatz!!Ein wahrer Alptraum für deutsche Spitzenverdiener.Arbeitslose bekommen dort bis zu 4 Jahre 90% ihres letzten Nettogehaltes.In anderen Ländern sieht die LAge ähnlich aus.Was die Rohstoffe betrifft: Deren Preise waren fast 20 Jahre lang ziemlich niedrig(sind stetig gesunken),da konnte nicht viel verdient werden,um üppige Sozialeistungen zu finanzieren.Und weder ist Russland besonders wohlhabend geworden in den letzten 14 JAhren(das Land mit den größten Rohstoffvorräten) noch schon immer kapitalistisch gewesene rohstoffreiche Staaten in Afrika oder solche wie Brasilien.Vergessen sie diesen lächerlichen Einwand am besten.
    Schon wieder Ihre beliebten Zahlenspiele. Sie sollten doch eigentlich wissen, daß die Frage des Spitzensteuersatzes überhaupt nichts darüber aussagt, wer diesen tatsächlich zahlt und vor allem nicht, wie hoch die durchschnittlich Steuerbelastung für alle ist. Und selbst diese Durchschnittsbelastung an Steuern würde noch nichts über die Gesamtbelastung einer Arbeitsstunde aussagen, denn es kommt ja ebenso auf die Abgaben an.
    Völliger Unsinn ist auch Ihre These, ein rohstoffreiches Land würde nichts verdienen, wenn die Preise für diese Rohstoffe niedrig sind. Es verdient immer, solange sich der Abbau lohnt, nur dann eben weniger. Sehen Sie sich doch einmal die ganzen Ikealäden in Deutschland. Wollen Sie behaupten, die Skandinavier verdienen nicht an ihrem Holz??
    Rußland ist arm geblieben aufgrund eines korrupten Systems und der noch nicht vorhandenen Mentalität der Bevölkerung. Trotzdem geht es jetzt dort langsam bergauf.
    Erst jetzt,mit der starken Nachfrage Chinas und Indiens steigen sie wieder,vor allem der für Öl und Stahl, obwohl dafür zum größeren Teil die Ölspekulanten verantwortlich sind.Arbeiten kann man übrigens nur so viel wie Arbeit da ist(hängt also von den Nachfrage ab/auch der von Arbeitslosen und Rentnern) und oft werden Überstunden gar kostenlos verrichtet,um ja nicht seinen Arbeitsplatz zu gefährden.
    Arbeit ist aber keine feste Größe, das scheinen Sie ständig zu übersehen:
    die Nachfrage nach Arbeit steigt automatisch, sobald sich die Nachfrage danach lohnt, also die Kosten der Arbeit sinken. Möglichkeiten zu arbeiten gibt es genug, die Frage ist nur, ob sie bezahlbar ist.

    @Fars: Antwort folgt später, bin jetzt ein paar tage nicht da...

  9. #19
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    Zitat Zitat von derNeue
    Bevor Sie sich nicht mehr einkriegen vor Lachen, sollten Sie mal versuchen, wenigstens diese Sache einmal zuende zu denken.
    Die Arbeitsmoral der Bevölkerung ha´t auf die Wirtschaftskraft eines Landes natürlich einen großen Einfluß (neben anderen). Sie ist schon aufgrund der Mentalitätsunterschiede in jedem Land anders. Gleichzeitig wird sie aber auch beeinflußt von Steuern und Abgaben, also von dem, was für den einzelne übrigbleibt. Es sind einfach unterschiedliche Faktoren gleichzeitig wirksam. Schwer zu verstehen?
    Die Skandinavier haben also eine höhere Arbeitsmoral als die Deutschen,da dort trotz höherer Steuern und Ababen die Wirtschaft besser läuft?Wollen sie das ernsthaft behaupten?
    Zitat Zitat von derNeue
    Schon wieder Ihre beliebten Zahlenspiele. Sie sollten doch eigentlich wissen, daß die Frage des Spitzensteuersatzes überhaupt nichts darüber aussagt, wer diesen tatsächlich zahlt und vor allem nicht, wie hoch die durchschnittlich Steuerbelastung für alle ist. Und selbst diese Durchschnittsbelastung an Steuern würde noch nichts über die Gesamtbelastung einer Arbeitsstunde aussagen, denn es kommt ja ebenso auf die Abgaben an
    Sowohl die die reale Steuer- als auch die Abgabenquote in den skandinavischen Ländern ist höher als in Deutschland.Überhaupt hat Deutschland eine der niedrigsten Steuer-und Abgabenquoten in Europa.
    Zitat Zitat von derNeue
    Völliger Unsinn ist auch Ihre These, ein rohstoffreiches Land würde nichts verdienen, wenn die Preise für diese Rohstoffe niedrig sind. Es verdient immer, solange sich der Abbau lohnt, nur dann eben weniger.
    Das hatte ich nicht beahauptet.Nur reichen die Gewinne daraus bei weitem nicht aus,damit ausschließlich die Sozialsysteme zu finanzieren.Nur Länder mit noch geringer Bevölkerungszahl sind ausschließlich durch Rohstoffexporte wohlhabend geworden,wie Saudi Arabien zum Beispiel.Und das auch mit Öl und dem Glück,die größten und am billigsten abbaubaren Vorräte zu haben.
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    Geändert von buddy (06.08.2004 um 21:32 Uhr)

  10. #20
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    Zitat Zitat von derNeue
    Eine hohe Staatsquote führt natürlich zu mehr Wohlstand in der Bevölkerung, vorausgesetzt das Geld fließt in erster Linie in den Sozialstaat...
    Das stimmt so nicht und widerspricht auch Deinen vorhergehenden Ausführungen.
    Eine hohe Staatsquote führt bestenfalls kurzfristig zu mehr RELATIVEM Wohlstand in der Bevölkerung. Danach wird der Wohlstand insgesamt aber sinken, weil des Wachstum sinkt.
    Ich nehme aber an, so war es gemeint von Dir.

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