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Thema:  ...Pinke Pinke , wer hat so viel Geld ? 

  1. #31
    Mitglied Benutzerbild von kangal
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    Zitat Zitat von Modena 360
    Gibt es. Mindestens eines. Vermutlich wesentlich mehr.

    Ich habe eigentlich noch nie ein altersabhängiges Gutachten gesehen. Die sind nämlich ganz und gar nicht wie Wein und werden mit dem Alter besser.
    na gut, nochmal für dich und hoffentlich verständlich:
    wie du selbst geschrieben hast, bist du besitzer einer waffe, richtig?
    das neue waffenrecht besagt, dass personen, die noch nicht 25 jahre alt sind, vor dem erwerb der ersten erlaubnispflichtigen schusswaffe ein amts- oder fachärztliches oder fachpsychologisches zeugnis über ihre charakterliche eignung zum waffenbesitz vorlegen müssen.

    du bist älter als 25, richtig? ich sage, macht eine solche untersuchung nicht abhängig vom alter und vor allem macht sie nochmal nachträglich für die, die schon eine haben !
    wenn du eine solche untersuchung mitmachen müsstest, solltest du zusehen, dass der arzt keine kenntniss von deinen beiträgen hier im forum bekommt

    jetzt verstanden?

  2. #32
    Wüstensohn Benutzerbild von Manfred_g
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    Zitat Zitat von kangal
    ich sage, macht eine solche untersuchung nicht abhängig vom alter und vor allem macht sie nochmal nachträglich für die, die schon eine haben !
    Ich sage, spart Euch die Mühe, der "Amtsgutachten". Wenn das irgendwas bringen würde, würde ich sie im Zweijahresturnus für die gesamte Bevölkerung anordnen.

    Die Psychiatrie ist eine Wissenschaft, die derzeit kaum diese Bezeichnung verdient. Ich stelle mal die Hypothese auf, daß die Verbrechen an der Menschlichkeit die im Namen der Psychiatrie verübt wurden und immer noch verübt werden, uns den Atem rauben würden.

    Noch ein Faktum zum Nachdenken:
    In England wurde vor nicht allzulanger Zeit das Waffengesetz drastisch verschärft. Just seit diesem Zeitpunkt schnellen die Zahlen bewaffneter Delikte in die Höhe.

    Und noch eins: In den USA ist die Rate des Waffenmißbrauchs in den Bundesstaaten besonders hoch, wo man Schußwaffen gerade nicht so ohne weiteres legal erwerben kann.

    Nur um anzudeuten, daß es gar nicht so einfach ist, wie es scheint.

  3. #33
    Mitglied Benutzerbild von kangal
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    ja ja Manfred, mag ja alles sein.
    dennoch denke ich, dass es im falle von provo-Modena angebracht wäre
    Geändert von kangal (03.09.2004 um 08:38 Uhr)

  4. #34
    Mitglied Benutzerbild von buddy
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    großes Grinsen

    Zitat Zitat von Modena 360
    In den Gefängnissen sitzen vor allen Dingen Neger und Latinos. Das ist so eine der Segnungen von Multikulti, weißt Du?!
    Das hat aber nichts damit zu tun,daß die krimineller wären.Schwarze und Latinos bilden die Unterschicht in den USa und viele von den müssen kriminell werden um zu überleben.Ach ja,Schwarze,die als Sklaven in die Usa kamen,dort schon seit Jahrhunderten leben und die dortige Kultur/REligion etc. zum Großteil übernommen haben als Multikulti zu bezeichnen...

  5. #35
    food for thought Benutzerbild von houndstooth
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    Zitat Zitat von Modena 360
    Weil Du nur mit einer Waffe in der Hand eine echte Chance hast, Dich gegen einen bewaffneten Verbrecher zu wehren.
    In den meisten Faellen in denen kurzlaeufige Handfeuerwaffen zur Anwendung kommen , sind die Begleitumstaende von gesteigerter emotioneller Natur . D. h., die schiessungeuebten Parteien sind nicht unbekannt voneinander , es wird nicht sorgfaeltig gezielt , die Hand wackelt beim Abschuss : kaum wird jemand aus 5 Meter Entfernung getroffen , und wenn ueberhaupt , dann sehr selten lebensgefaehrlich.

    Und woher soll ein normaler Mensch , nachdem er gespannt hat, dass er Ziel eines Verbrechens ist, total aufgeregt und durcheinander ist ,so schnell eine Waffe herbekommen . Der Verbrecher wird wohl weder Zeit noch Lust haben , darauf zu warten.

    Deine beste Waffe befindet sich zwischen Deinen Ohren...

    Mit freundlichem Gruss

    Bis dann...Heinz

  6. #36
    food for thought Benutzerbild von houndstooth
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    Zitat Zitat von Modena
    Das hat aber nichts mit den amerikanischen Waffengesetzen, sondern mit der völlig anderen Bevölkerungsstruktur der USA zu tun.
    Richtig, Waffengesetze sind nicht die Ursache dieser statistischen Tatsache.

    Falsch , die Bevölkerungsstruktur der USA als Hauptursache anzugeben .

    Sicher schlaegt sich die Bevölkerungsstruktur als Faktor in den verschiedenen Inhaftierungsstatistiken nieder, jedoch nur tangential wie zum Beispiel Schoeffenzusammenstellung , Rasse des Opfers, Natur der Straftat , Wohnort, Gerichtsort etc.

    Die Kernursache der Statistik liegt mehr in der Exekution der Legislative , also dem Justizsystem .

    Dem Justizbeamtenspektrum steht ein breites Band der Ermessensfreiheit zur Verfuegung ; Sheriffs , Staatsanwaelte und Richter interpretieren die ihnen gegebene Verantwortung , ’ public safety’ , so, wie sie es fuer richtig halten.

    Dies oeffnet die Tuer fuer Willkuer , Schikaniererei und ‘social agendas’. Es wird nicht nur beim kleinsten Verdacht einer Straftat ,sondern auch schon beim Zweifel einer begangenen Straftat verhaftet , ergo man ist nun ein Teil der Haftstatistik .

    Der Sheriff ,Polizist fuellt einen Bericht aus. Nun obliegt es Dir , diesen Bericht zu widerlegen , so dass fuer den Staatsanwalt bzw. dem Richter nicht der geringste Zweifel Deiner Unschuld uebrig bleibt.
    Das kostet Geld : Kaution,Rechtsanwalt , Arbeitszeitverlust , Ausgaben fuer die Beschaffung von Gegenbeweismaterial etc etc. Viele haben diese Resources nicht oder es ist ihnen die ganze Sache nicht wert = Gefaengnisstrafe = Haftstatistik

    Ziemlich unmoeglich ist es auch vor Gericht den Justizbehoerden “Willkuer , Schikaniererei und ‘social agenda’ “ nachzuweisen, denn schliesslich
    1) arbeiten alle Justizangestellten im 'besten Interesse der Allgemeinheit , haben lange Erfahrung, gutes Training , machen nie Fehler und haben immer Recht'.
    2) wirst Du mit Deinen normal beschraenkten Mitteln nie das noetige Beweismaterial aus dem Justizsystem herausquetschen koennen.

    Weiterhin werden County Sheriffs und District Staatsanwaelte vom Volk gewaehlt , sie haben Ambitionen nach hoeheren Posten , d.h. sie sind unter ‘pressure to perform’, d.h. dem Volk das zu geben was es will : Sicherheit und 'Verbrecher' hinter Schloss und Riegel zu bringen.

    Es kommen noch viele andere Aspekte hinzu wie zum Beispiel die Versteigerung von ‘ bulk court appointed defense council cases’ .

    Es ist aeusserst leicht , im ‘ land of the free and the brave’ eine Justizstatistik zu werden - wobei Rasse anfaenglich gar keine Rolle spielt.

    Mit freundlichem Gruss

    Bis dann...Heinz

  7. #37
    food for thought Benutzerbild von houndstooth
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    Zitat Zitat von buddy
    Naja,es gibt Leute,die das bestreiten.Hier ihre Argumente:

    [Links nur für registrierte Nutzer]
    …die teilweise durchaus plausible klingen.


    Zitat Zitat von buddy
    Meiner MEinung nach hat die hohe Kriminalität in den Usa damit zu tun,daß viele Leute mangels ausreichender sozialer Absicherung kriminell werden müssen,um zu überleben. { #36}

    Schwarze und Latinos bilden die Unterschicht in den USa und viele von den müssen kriminell werden um zu überleben. { # 43}
    Ahm, ein so simplistischer Rueckschluss einer komplexen Situation wird von NA Kriminologen im allgemeinen nicht unterstuetzt . Waffenmissbrauch stellt sich statistisch nicht mit sozioeconomischen Rang gleich.



    Daran anknuepfend darf energisch gegen *….. viele Leute mangels ausreichender sozialer Absicherung kriminell werden müssen,um zu überleben * protestiert werden!

    Klar und sehr deutlich moege auch betont werden , dass keine einzige Person in NA *kriminell werden muss* . Hierein schliesse ich mich 'Benny's' Kommentar an .

    Das ist ein sozialdoktrinaerer Mythos. Tasache ist, dass egal wie unvorteilhaft Lebensumstaende sich auf individueller Basis entwickelt haben , es bieten sich immer Auswege aus der Misere an; wenn man selber nicht die Kraft hat aus ihr auszubrechen, gibt es genuegend altruistische Organisationen die helfende Haende ausstrecken.

    Jeder von uns kommt im taeglichen Leben an Weggabelungen und waehlt den Kurs den er weitergehen will. Fuer seine Wahl und deren Folgen ist jeder selbst verantwortlich . Crime is never ever an option!

    Vergessen wir nicht: Eine Handfeuerwaffe ist ‘first und foremost’ ein Geraet nur fuer den aeussersten Fall zur Verteidigung der persoenlichen Sicherheit. Fuer jeden anderen Gebrauch gibt es keine Entschuldigung.


    Wohl aus diesem Grund liegen in laendlichen Gegenden in den USA , weniger in Canada , fast in jedem Nachttisch gleich neben der Bibel auch die Pistole und in Damenhandtaschen gesellt sich zur Wimperntusche und Lippenstift die ‘Saturday Night Special’ .
    ( Paradoxerweise werden diese Waffen , wenn ueberhaupt , fast zu 100% zweckfremd , also gestohlen, aus Versehen oder in ‘emotiellem Zustand’ angewandt)

    In den USA sind mehr Feuerwaffen in Privatbesitz als es Einwohner hat. In Canada war das Ratio schon immer weniger. ( Interessant auch , dass sich eine der groessten Mordraten in den USA nur 5 Blocks entfernt von was entwickelt hat ? Dem White House !)

    Es waren und bleiben noch immer gewisse Charaktertypen , unabhaengig von *ausreichender sozialer Absicherung* , die sich fuer Kriminalitaet als bevorzugten Lebensstil entschieden haben.

    Ausserdem sind ‘spaced out junkies’ garnicht rationellen Argumenten gegenueber zugaenglich ( ein Punkt, der im gegebenen , sehr interessantem oesterreichen Link nicht zur Sprache kommt).


    Zitat Zitat von buddy
    Da nützen auch strengere Waffengesetze nichts.ISt es nicht so,daß in Kanada ähnlich viele Leute eine Schusswaffe besitzen,aber die Kriminalität dort deutlich niedriger ist?
    Ja, beiden Punkten kann ich 'buddy' zustimmen . Kanadier unterscheiden sich in vieler Hinsicht sehr deutlich von ihren suedlichen Freunden.

    Mit freundlichem Gruss

    Bis dann…Heinz

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