Umfrageergebnis anzeigen: Soll die Bundesliga Investoren zulassen ?

Teilnehmer
18. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • Ja

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  • Nein

    10 55,56%
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Thema: Investoren auch in der Bundesliga ?

  1. #1
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    Standard Investoren auch in der Bundesliga ?

    Soll die DFL die "50 + 1-Regel" kippen und Privatinvestoren den Einstieg in die Vereine erlauben ? Also: Abramowitsch, Glazer und Co bald auch in der Bundesliga: Ja oder Nein ?
    Geändert von Monarchist1985 (23.09.2007 um 23:46 Uhr)

  2. #2
    Mitglied Benutzerbild von Fuchs
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    Standard AW: Investoren auch in der Bundesliga ?

    nein nein nein.
    sollen doch die englischen vereine
    ihre seelen an die ölrussen verkaufen.
    in meinen augen ist das die sportliche
    kapitulation. ich fiebere lieber mit
    unserer nat.mannschaft mit als
    solche söldnerclubs a la chelsea
    anzufeuern.
    "Man darf niemals 'zu spät' sagen. Auch in der Politik ist es niemals zu spät. Es ist immer Zeit für einen neuen Anfang."

    Konrad Adenauer

  3. #3
    Antimodernist vom Dienst Benutzerbild von Sauerländer
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    Standard AW: Investoren auch in der Bundesliga ?

    Hallo?!

    Selbstverständlich nicht.
    Oder ist der deutsche Fußball noch nicht ausreichend auf den Hund gekommen?
    Mitglied der nationalbolschewistischen Front
    "Der Prinz fürchtet lediglich, nun habe er eine Revolution am Hals. Lasst uns ihm zeigen, wie furchtbar er uns unterschätzt..."
    -Harald, Brujah Primogen von New York City, zu Beginn der Zweiten Feuernacht

  4. #4
    GESPERRT
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    Standard AW: Investoren auch in der Bundesliga ?

    Was würde sich ändern?
    Im wesentlichen sind die Clubs doch heute auch schon Wirtschaftsunternehmen, die alle zwei Jahre Führungskräfte (Manager, Trainer) austauschen, auf Grund kurzfristigen Erfolgsdrucks eine hohe Spielerfluktuation haben usw.

  5. #5
    Hände weg von Syrien! Benutzerbild von cajadeahorros
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    Standard AW: Investoren auch in der Bundesliga ?

    Zitat Zitat von Kommeniezuspaet Beitrag anzeigen
    Was würde sich ändern?
    Im wesentlichen sind die Clubs doch heute auch schon Wirtschaftsunternehmen, die alle zwei Jahre Führungskräfte (Manager, Trainer) austauschen, auf Grund kurzfristigen Erfolgsdrucks eine hohe Spielerfluktuation haben usw.
    Sehr richtig. Wer für diesen Mist 30 Euro oder mehr aus dem Fenster wirft (mittelmäßiger Platz, 2. Liga) dem ist sowieso nicht zu helfen, der verkraftet auch "Investoren".

    Im Gegensatz dazu ist dann natürlich auch noch die Subventionierung aus Steuermitteln einzustellen.
    Geändert von cajadeahorros (24.09.2007 um 11:47 Uhr)
    Auf geb' ich mein Werk; nur Eines will ich noch: das Ende - das Ende!

    (Wotan, Die Walküre)

  6. #6
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    Standard AW: Investoren auch in der Bundesliga ?

    Zitat Zitat von Sauerländer Beitrag anzeigen
    Hallo?!

    Selbstverständlich nicht.
    Oder ist der deutsche Fußball noch nicht ausreichend auf den Hund gekommen?
    greif dir die übelsten verfügbaren Satiren über den Kapitalismus, addier noch mal 20 Prozent dazu und du hast eine vage Vorstellung von der "Zukunft" des deutschen Fußballs :rolleyes:

    N. B.: Da gibt es den Film [Links nur für registrierte Nutzer] über einen recht schrägen Eishockey-Verein in den USA. Der Trainer in der Midlife-Crisis, zwei billig angeheurte Bübchen - "die Hansons" - entpuppen sich als übler Schläger und den besten Spieler kotzt das neue Krawall-Konzept so an, dass er im Stadion auf dem Eis einen recht guten Männerstrip hinlegt (das Höschen behält er allerdings an). Als sich diese Chaoten-Truppe Respekt verschafft und aus den Miesen raus ist, wird sie überraschend dicht gemacht. Begründung: sie war nur die Abschreibungfirma eine alten Dame und ihr neuer sportlicher Erfolg erweist sich wirtschaftlich als kontraproduktiv.
    Geändert von Beverly (24.09.2007 um 12:42 Uhr)

  7. #7
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    Standard AW: Investoren auch in der Bundesliga ?

    Ich selbst bin zwar weder Fan eines bestimmten Vereins noch tue ich mir "Stadion" an. Fußball sehe ich am liebsten im Fernsehen und mit anderen zusammen, allein vor der Glotze ist es langweilig.

    Aber ich bin der Meinung, dass "Verein" eine Angelegenheit von Vereinsführung, Spielern, Trainern, Mitgliedern/Fans, Zuschauern und allenfalls Sponsoren und Werbekunden sein sollte. In erster Linie sollten die Vereinsmitglieder und Fans selbst als "Investoren" auftreten und auch genug Einkommen haben, um das zu können. Statt das zu fördern nach den reichen und superreichen Investoren zu rufen, vervollständigt nur Zustände, wo alles auf der Welt zum Privatbesitz einer kleinen Clicque verkommt, während den Menschen ihr Umfeld im Wortsinne unterm Arsch weggezogen wird.

  8. #8
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    Standard AW: Investoren auch in der Bundesliga ?

    Zitat Zitat von Kommeniezuspaet Beitrag anzeigen
    Was würde sich ändern?
    Im wesentlichen sind die Clubs doch heute auch schon Wirtschaftsunternehmen, die alle zwei Jahre Führungskräfte (Manager, Trainer) austauschen, auf Grund kurzfristigen Erfolgsdrucks eine hohe Spielerfluktuation haben usw.
    In Deutschland sind aber die Unternehmen noch am erfolgreichsten und v. a. für das Gemeinwesen am nützlichsten, die nicht jeden Schwachsinn des Turbokapitalismus mitmachen. Das mittelständische oder auch große Unternehmen, dass nicht den Verlockungen der Börse erlegen ist und wo nicht x-beliebige Investoren die Kontrolle übernommen haben.

    Dem stehen Unternehmen gegenüber, die von profitorientierten Investoren ausgeschlachtet wurden oder wo die Zahlen gut aussehen mögen, die Leistungen aber nichts mehr taugen.

  9. #9
    Mitglied Benutzerbild von Preuße
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    Standard AW: Investoren auch in der Bundesliga ?

    Zitat Zitat von Monarchist1985 Beitrag anzeigen
    Soll die DFL die "50 + 1-Regel" kippen und Privatinvestoren den Einstieg in die Vereine erlauben ? Also: Abramowitsch, Glazer und Co bald auch in der Bundesliga: Ja oder Nein ?
    Verdammt nochmal, seit wann geht es im Fussball darum, wer mehr Geld verdient? Es kommt darauf an, welche Mannschaft auf erfolgreichsten spielt und nicht, welche Mannschaft den finanzkräftigsten Investor im Rücken hat!

    Gruß Preuße

  10. #10
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    Standard AW: Investoren auch in der Bundesliga ?

    Zitat Zitat von Preuße Beitrag anzeigen
    Verdammt nochmal, seit wann geht es im Fussball darum, wer mehr Geld verdient? Es kommt darauf an, welche Mannschaft auf erfolgreichsten spielt und nicht, welche Mannschaft den finanzkräftigsten Investor im Rücken hat!

    Gruß Preuße

    Fußball ist heute aber um Welten professioneller als noch vor 50 oder 30 Jahren - und diese Professionalität kostet viel Geld. Ich meine nicht mal die Spielergehälter, sondern die vielen verschiedenen Experten, die heute für die Mannschaft arbeiten und die Felder, die sie beackern (Cheftrainer, Assistenztrainer, Trainer für die Offensive, Trainer für die Defensive, Torwarttrainer, Mentaltrainer - mentales Training, Ernährungswissenschaftlicher - Ernährungsberatung etc. etc. etc.). Dazu kommt, dass Fußball heute - ebenso wie andere Sportarten - nicht mehr nur Sport ist, sondern ein Event, also nicht nur das Spiel ist entscheidend, sondern auch die Location - also das Stadion - (Ausreichend Sitzplätze, alle Plätze überdacht, großes Angebot an Verpflegung (eventuell kleine Restaurantes im oder am Stadion) und und und) und das Drumherum (Musikbands spielen vor oder während dem Spiel, Cheerleader tanzen etc.)- all das kostet viel Geld, dass ein normaler Verein sich schwertut aufzubringen.
    Dazu fehlt es in den herkömmlichen Vereinen oft auch an den nötigen Ideen, einen Verein zu gestalten. Nicht alle Investoren sind raffgierige Blutsauger, die den Verein zum Geschäftemachen (aus)nutzen, viele Investoren sind auch Visionäre, die neue Ideen entwickeln oder diejenigen Ideen verwirklichen, zu denen anderen, die diese Ideen/Konzepte entwickelt haben, dass Know-how oder auch das Geld fehlt.
    Ich stehe dem Einstieg von Investoren nicht ablehnend gegenüber, befürworte ihn sogar - allerdings unter einer Bedingung: Die Investoren müssen kontrolliert werden. Es ist sicher wichtig, die Investoren nicht auf Schritt und Tritt zu kontrollieren, man muss ihnen schon genügend Gestaltungsraum einräumen. Andererseits dürfen sie auch keine Narrenfreiheit haben, es muss Möglichkeiten geben, wie man diese Investoren kontrollieren kann - oder zumindest muss ein Kontrollgremium (eine Art Parlament) oder auch die Mitglieder des Vereins (direkte Demokratie), wenn es schon keine Entscheidungen des Investors verhindern kann, diese hinauszögern können, um sie so vielleicht kippen zu können.
    Alles in allem stehe ich, wie man sieht, Investoren nicht prinzipiell ablehend gegenüber. Es kommt auf die konkrete Ausgestaltung der Macht dieser Investoren an, ob ich einen Einstieg befürworte oder nicht. Investoren, die im Stile Ludwigs XIV. regieren sind mir ein Dorn im Auge, Investoren, die durch ein Parlament oder direkt durch die Mitglieder des Vereins kontrollliert werden und die zudem vernünftig sind, sind herzlich willkommen.
    Geändert von Monarchist1985 (27.09.2007 um 20:08 Uhr)

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