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Thema: EU und Rumänien

  1. #1
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    Standard EU und Rumänien

    Massive Einwanderungswellen

    Nach Westeuropa



    In Europa gibt es immer mehr Einwanderung, besonders aus Rumänien. Seit dem EU-Beitritt Rumäniens werden beispielsweise Italiens Städte von Roma-Einwanderern völlig überrannt. Die Behörden sprechen von einem Sicherheitsnotstand. Bereits ist auch die Stadt Genf stark betroffen.



    Tag für Tag sollen rund vierzig Rumänen und andere Osteuropäer allein in Rom eintreffen. Alle seien arbeits- und obdachlos, viele kriminell. Die Zahl der Ausländer hat sich in Italien im europäischen Vergleich drastisch erhöht: Besonders stark hat die Einwanderung aus dem EU-Land Rumänien zugenommen. Die Rumänen bilden in Italien heute mit einer Quote von gut 15,1 Prozent die grösste Ausländergruppe vor Marokkanern (10,5 Prozent), Albanern (10,3 Prozent) und Ukrainern (5,3 Prozent).



    Vor allem Italien betroffen



    Wie die «Neue Zürcher Zeitung» am 31. Oktober 2007 schreibt, haben die italienischen Behörden offensichtlich Mühe mit dem Umstand, dass sich unter den neu eingereisten Rumänen auch Zehntausende von Roma befinden. Eine Million der in Italien lebenden Ausländer sind Muslime. 735 islamische Treffpunkte und Organisationen sind der Regierung bekannt, doppelt so viel wie im Jahr 2000. Wegen des starken Immigrationsstroms aus Osteuropa hat auch die Zahl der Orthodoxen zugenommen. Von der halben Million ausländischen Kindern in den italienischen Schulen sind gemäss einer Caritas-Umfrage 236 000 Christen (davon 117 000 Orthodoxe) und 185 000 Muslime. 16 000 Schüler sind Buddhisten.



    Keine Visumspflicht mehr



    Seit am 1. Januar 2007 die Visumspflicht für rumänische Staatsbürger in der EU abgeschafft wurde, sind die rumänischen Roma zu einem gesamteuropäischen Problem geworden. Zwei Drittel der seit Beginn des Jahres in Rom verhafteten Kriminellen sind rumänische Staatsbürger. Der italienische Innenminister Giuliano Amato sagte besorgt: «In Rumänien ist ein wahrer Exodus im Gang.» Der Minister schätzt, dass seit Anfang 2007 insgesamt 600 000 Roma nach Westen kamen («Der Bund» vom 4. Oktober 2007). Der EU-Beitritt Rumäniens führte in Italien zu einem unverhältnismässigen Anstieg der Zuwanderung von obdach- und arbeitslosen Personen - ein Phänomen, das in der Diskussion über die Personenfreizügigkeit in der Schweiz von den Befürwortern immer bestritten worden war. Diese Befürworter sprachen immer nur von «qualifizierter Einwanderung». Die Tatsache, dass es vor allem die Ärmsten der Ärmsten sind, die den Weg nach Westeuropa suchen, wird dagegen immer wieder bestritten, im besten Falle verdrängt.



    Der Bürgermeister Roms hat nun den Rumänen in seiner Stadt unmissverständlich den Kampf angesagt. Einzelne Bürger Roms haben sich bereits in Bürgerwehren organisiert. Und der linke Bürgermeister Roms, Walter Veltroni bekennt sich zur «Ausweisung der Kriminellen». Die Regierung Prodi hat jetzt verschiedene Gesetzesentwürfe verabschiedet, um die Kriminalität energischer zu bekämpfen. Sie reagiert damit auf Ängste in der Bevölkerung, welche die zunehmende Einwanderung als grosse Gefahr für die Sicherheit wertet. Nach dem neuen Gesetzesentwurf sollen Polizeipräfekten zusätzliche Kompetenzen zur Abschiebung von Ausländern erhalten, die gegen die öffentliche Sicherheit verstossen, selbst wenn es sich dabei um EU-Bürger handelt.



    Auch in der Schweiz: Mehr Asylgesuche von Rumänen



    In der Schweiz beweisen die neuesten Asylzahlen, eine Zunahme von Asylgesuchen von Rumänen, für die offensichtlich Roma ausschlaggebend sind. Sie reichten rund zehn Prozent der neuen Asylanträge ein. Die meisten Roma sind gemäss Angaben des Bundesamtes für Migration (BFM) inzwischen allerdings wieder in ihre Heimat zurückgekehrt. Die Roma hatten gehofft, mit ihrer Einreise samt Asylantrag in den Genuss von «Rückkehrhilfe» in der Höhe von 500 bis 700 Franken pro Person zu kommen. Das BFM beschloss indes Anfang Mai, dass Personen aus EU-Ländern keinen Anspruch auf Rückkehrhilfe erheben können. Zudem gilt Rumänien als so genanntes «safe country», womit grundsätzlich auf keine Asylanträge von Rumänen eingetreten wird.



    Auch in Genf fordern bürgerliche Politiker jetzt wieder eine härtere Gangart gegen Bettler. Seit das Bettel-Verbot aufgehoben wurde, hat sich Genf zum regelrechten Anziehungspunkt für Bettler aus dem Ausland entwickelt.



    Vor allem Roma aus dem Norden Rumäniens drängen sich unter den Genfer Brücken. Auch Kinder verbringen die kalten Nächte dort unter freiem Himmel, höchstens notdürftig zugedeckt. «Ich habe gedacht, ich könnte hier mehr Geld verdienen, um meine Familie zu unterstützen», sagt beispielsweise Maria gegenüber SF DRS. Deshalb geht sie tagsüber jeweils in die Innenstadt, um zu betteln.



    Vermehrte Bettlerei in Genf



    Der liberale Grossrat Christian Luscher fordert jetzt die Wiedereinführung des Bettel-Verbots. «Die Bettler wüssten dann wieder, dass sie gegen ein Gesetz verstossen, wenn sie nach Genf kommen. Das hätte sicher präventiven Charakter.» Die Vereinigung der Roma selbst spricht davon, dass die Leute im Winter keine Arbeit mehr hätten. Es bleibe den Roma deshalb gar nichts anderes übrig als zu betteln.



    Es bleibt jedoch ein Faktum, dass mit dem Beitritt Rumäniens zur EU die Zahl der Roma in Westeuropa massiv zunimmt. Zahlreiche Beschwichtigungsversuche der Europäischen Kommission und der Schweizer Regierung haben nichts erreicht. Das Problem schwelt weiter. Die Schweiz wird gut daran tun, die Personenfreizügigkeitsabkommen mit Rumänien und Bulgarien im Jahr 2009 im eigenen Interesse abzulehnen.

    Reinhard Wegelin/sifa

    Quelle:[Links nur für registrierte Nutzer]

  2. #2
    Fremder im eigenen Reich Benutzerbild von nebula
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    Standard AW: EU und Rumänien

    "Woran erkennt man, daß Rumänen in der Stadt sind? Wenn die Polen ihre Sachen wegschließen..."

    Da gibt es doch immer noch uneinsichtige Zeitgenossen, die Zweifel an der heilsbringenden Wirkung (s. Dein Beitrag) der EU-Osterweiterung hatten und noch haben. Unverbesserliche Ewiggestrige sind das!

    In Bulgarien gibt es eine nicht unbeträchtliche türkische Minderheit (700.000, deren Partei bei der letzten Wahl 12,1 % erreichte) sowie etliche Zigeuner (wie auch in Rumänien, s. Beitrag; auf PC: Roma). Mal schauen, wann wir von denen hören werden...

    Wo sich Gottes Flamme in ein Herz gesenkt, das am alten Stamme treu und liebend hängt;
    wo sich Männer finden, die für Ehr und Recht, mutig sich verbinden, weilt ein frei Geschlecht.

  3. #3
    Ouzo-Cola Benutzerbild von Skaramanga
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    Standard AW: EU und Rumänien

    Zitat Zitat von nebula Beitrag anzeigen
    ...
    Mal schauen, wann wir von denen hören werden...
    Gar nichts. Professionelle Einbrecher hört man nicht.

  4. #4
    AfD, was denn sonst ?! Benutzerbild von Bruddler
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    Standard AW: EU und Rumänien

    Kann hier jemand Beispiele nennen, die zweifelsfrei belegen, dass solche Einwanderer und Kulturbereicherer auch in direkter Nachbarschaft von unserer Politprominenz wohnhaft sind ? (Stichwort: Bonzenviertel)
    <a href=https://www.politikforen.net/attachment.php?attachmentid=69201&d=1600714507 target=_blank>https://www.politikforen.net/attachm...1&d=1600714507</a>

  5. #5
    Mitglied Benutzerbild von romeo1
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    Standard AW: EU und Rumänien

    Das die rumänischen Zigeuner sich zu einer europäischen Landplage entwickeln, das habe ich bereits vor 1 Jahr vorhergesagt. Ich will nur hoffen, daß der bittere Kelch des Eindringens dieser Plage auch weiterhin an Dtl. vorbeizieht.

  6. #6
    Fremder im eigenen Reich Benutzerbild von nebula
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    Standard AW: EU und Rumänien

    Zitat Zitat von Skaramanga Beitrag anzeigen
    Gar nichts. Professionelle Einbrecher hört man nicht.
    Der war gut!

    Wo sich Gottes Flamme in ein Herz gesenkt, das am alten Stamme treu und liebend hängt;
    wo sich Männer finden, die für Ehr und Recht, mutig sich verbinden, weilt ein frei Geschlecht.

  7. #7
    Mitglied Benutzerbild von Mauser98K
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    Standard AW: EU und Rumänien

    Wenn die Politik, bzw. der Staat versagt, werden die Menschen in Europa sich selbst gegen diese Plage zur Wehr setzen.

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