Umfrageergebnis anzeigen: Verachten Muslime unsere Gesellschaft zu Recht?

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Thema: Verachten Muslime unsere Gesellschaft zu Recht?

  1. #1
    marc
    Gast

    Standard Verachten Muslime unsere Gesellschaft zu Recht?

    In einem Interview hat die amerikanische Konservative Marcia Pally die europäischen mit den amerikanischen Einwanderergesellschaften verglichen und kam zu dem Schluss, das es diese Entfremdung, diese Rebellion in Amerika in der dritten Generation nicht gibt. Das sei ein typisches europäisches Phänomen, so Marcia Pally.

    Henryk M. Broder: Ja, also zum einen ist Marcia Pally keine Konservative. Sie ist eigentlich eine ziemliche Linke, aber das macht nichts, in diesem Fall könnte sie trotzdem Recht haben. Das scheint in der Tat ein europäisches Phänomen zu sein. In Amerika ist es weitgehend unbekannt. Das kann damit zusammenhängen, dass die Amerikaner sich schon immer als eine Einwanderungsgesellschaft verstanden haben, während wir das erst vor ein paar Jahren zugegeben und eingesehen haben. Aber es gibt noch einen anderen Grund, und der ist vielleicht wichtiger: Die Leute, die nach Amerika kamen, kamen aus anderen Motiven. Sie kamen, weil sie ein besseres Leben suchten, und weil sie wussten, dass sie in eine bessere Gesellschaft kommen. Die Einwanderer, die zu uns kommen, suchen zwar auch ein besseres Leben, aber ich glaube nicht, dass sie davon überzeugt sind, dass sie in eine bessere Gesellschaft kommen. Wir haben es auch zum ersten Mal in der Geschichte der Migration mit dem Phänomen zu tun, dass die Einwanderer die Gesellschaften, in die sie kommen, verachten – als sittenlos, als unmoralisch, als schwach und nachgiebig. Und sich in solche Gesellschaften zu integrieren macht von deren Standpunkt aus in der Tat wenig Sinn.
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    Jaja - es sind natürlich nicht "die" Muslime, ich weiß - aber die Frage ist klar: Verachten (einige, viele, alle) Muslime unsere Gesellschaft zu Recht?

  2. #2
    Tod den Eliten Benutzerbild von Rikimer
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    Standard AW: Verachten Muslime unsere Gesellschaft zu Recht?

    Zitat Zitat von marc Beitrag anzeigen
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    Jaja - es sind natürlich nicht "die" Muslime, ich weiß - aber die Frage ist klar: Verachten (einige, viele, alle) Muslime unsere Gesellschaft zu Recht?
    Antwort: Ja.

    Begründung: Wenn eine Gesellschaft Menschengruppen einwandern läßt, welche die Aufnahmegesellschaft verachtet, die Einwanderung trotz der bekannten Probleme in Richtung einer fröhlichen Multikultiparadiesgesellschaft fortsetzen will, unter Verachtung der Autochthonen, der hat die Verachtung, welche ihm entgegen schlägt, mehr als verdient - er will es wohl so.

    MfG

    Rikimer
    „Noch sitzt Ihr da oben, Ihr feigen Gestalten. Vom Feinde bezahlt, doch dem Volke zum Spott! Doch einst wird wieder Gerechtigkeit walten, dann richtet das Volk, dann gnade Euch Gott!“
    (Theodor Körner 1791-1813)

  3. #3
    Patriotischer Kritiker
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    Standard AW: Verachten Muslime unsere Gesellschaft zu Recht?

    Das sei ein typisches europäisches Phänomen, so Marcia Pally.
    Das ist in der Tat ein europäisches Phänomen. Deutschland und die anderen europäischen Ländern sind eben keine Einwanderungsländer, deren Identität, Kultur, Religion, Wert- und Moralvorstellung mal eben übernommen werden kann, am wenigstens von Moslems aus der Unterschicht. Denen könnte man Lederhosen anziehen und einen deutschen Pass in die Hand drücken und sie wären in hundert Jahren noch nicht deutsch. Ein Amerikaner aber kann aus jedem Land kommen und jede mögliche Hautfarbe oder Religion haben: Er wird trotzdem ein Amerikaner sein. Das ist nur in den USA möglich. Meiner Meinung nach das einzig wirkliche Einwanderungsland auf diesem Planeten. Deswegen ist die multikulturelle Gesellschaft hier gescheitert. In den USA lebt sie weiter, aber mit allen Nachteilen wie Ghettos, Bandenkriege, ausufernde Kriminalität, Volksaufständen wie nach dem Tod Dr. Kings und 1992 nach der Misshandlung eines Afroamerikaners durch die Polizei, den LA Riots. Aber letztendlich wird dieses Völkergemisch durch eine Ideologie, den American Dream, an den Jeder irgendwie glaubt, zusammengehalten, was einen Bürgerkrieg verhindert. Diese Ideologie gibt es im alten Europa nicht. Der Irrglaube des Establishments, es der neuen Welt nachmachen zu müssen, wird am Ende in einem Bürgerkrieg enden, bei dem entweder Europa sich durchsetzt, oder die massenhaft eingewanderten Moslems.

    Wir haben es auch zum ersten Mal in der Geschichte der Migration mit dem Phänomen zu tun, dass die Einwanderer die Gesellschaften, in die sie kommen, verachten – als sittenlos, als unmoralisch, als schwach und nachgiebig.
    Sittenlos und unmoralisch ist auch die islamische Gesellschaft. Dort wird ebenso vergewaltigt, Pornos geguckt oder Orgien gefeiert. Schwach und Nachgiebig ist diese multikulturelle und pseudo-tolerante Gesellschaft in der Tat. Deswegen wird sie auch Untergehen. Weder die Geschichte noch die Evolution verzeihen Schwäche. Das ist ein Naturgesetz.

  4. #4
    Dār al-Harb Benutzerbild von ochmensch
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    Standard AW: Verachten Muslime unsere Gesellschaft zu Recht?

    Ich freue mich, dass die Blaue Narzisse offenbar endlich den Platz gefunden hat, der ihr zusteht. Ich hatte sie ja [Links nur für registrierte Nutzer] *angeb*

    Zum Thema: Natürlich ist unsere Gesellschaft dekadent. Was wir unseren Kindern zumuten ist ein Verbrechen. Aber, das ist ja nicht der wahre Grund, aus dem die Muslime uns verachten. Sie verachten uns, weil wir trotz unserer Dekadenz Jahrhunderte weiter sind als sie. Weil sie nichtmal einen Drohbrief schreiben oder sich den Hintern abwischen können, ohne westliche Technik.

  5. #5
    marc
    Gast

    Standard AW: Verachten Muslime unsere Gesellschaft zu Recht?

    Zitat Zitat von Neutraler Beitrag anzeigen
    Sittenlos und unmoralisch ist auch die islamische Gesellschaft. Dort wird ebenso vergewaltigt, Pornos geguckt oder Orgien gefeiert.
    Dort allerdings geschieht das trotz der vorherrschenden Kultur, im Alten Europa ist es Teil der Kultur - bzw. es ist nicht Teil der Kultur, aber Teil der sog. "Gesellschaft".

    Edit: Wobei man anmerken könnte, dass es nicht "Teil" der Gesellschaft ist, sondern deren größtes "Fundament".
    Geändert von marc (20.09.2008 um 00:38 Uhr)

  6. #6
    Dār al-Harb Benutzerbild von ochmensch
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    Standard AW: Verachten Muslime unsere Gesellschaft zu Recht?

    Zitat Zitat von Kenshin-Himura Beitrag anzeigen
    Völlig zu Recht, und ich verachte sie aus dem selben Grund auch. Ich bin ja noch schlechter in den Staat und die Gesellschaft integriert als ein Moslem, weil ich eins von diesen faschistischen Nazi-Schweinen bin, die sich für ihre Nationalität nicht schämen wollen, die Alice Schwarzer kritisch sehen, für die das Wort "Antikommunist" kein Schimpfwort ist, und die finden, dass Penner gefälligst arbeiten sollen. Aber obwohl ich tagtäglich diskriminiert und ausgegrenzt werde, komme ich irgendwie nicht auf die Idee, mich mit einem Sprengstoffgürtel in die Luft zu sprengen. :rolleyes:
    Du wirst mir immer sympathischer.

  7. #7
    Dār al-Harb Benutzerbild von ochmensch
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    Standard AW: Verachten Muslime unsere Gesellschaft zu Recht?

    Zitat Zitat von Kenshin-Himura Beitrag anzeigen
    Woran liegt's ? Verstärktes Moslem-Bashing oder meine wachsende Antipathie gegen Wessis?
    Eigentlich habe ich beides garnicht bemerkt. Deine Systemkritik meinte ich eher. Du wirst hellhöriger und realisierst, dass wir hier nicht nur ein paar bescheuerte Linke gegen uns haben, sondern quasi einen Staat.

  8. #8
    GESPERRT
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    Standard AW: Verachten Muslime unsere Gesellschaft zu Recht?

    Zitat Zitat von Kenshin-Himura Beitrag anzeigen
    ....................ber obwohl ich tagtäglich diskriminiert und ausgegrenzt werde, komme ich irgendwie nicht auf die Idee, mich mit einem Sprengstoffgürtel in die Luft zu sprengen. :rolleyes:
    ey krass! ich auch nicht! sind wir jetzt Freunde?

  9. #9
    Katholik Benutzerbild von -25Grad
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    1.706

    Standard AW: Verachten Muslime unsere Gesellschaft zu Recht?

    Ja, die Mohammedaner verachten unsere Gesellschaft völlig zu Recht. Das ,,aber" darf hier allerdings auch nicht vergessen werden. Das ,,aber" umfaßt nämlich die Tatsache, daß der Islam ein nicht minder großer Sauhaufen ist. Man schaue sich bloß die Vita des ,,Propheten" Mohammeds, das Muster jedes Islamgläubigen, an und man weiß in etwa, was für eine sittliche Kraft in dieser Religion des Schwertes- und der Diesseitigkeit ( Stichwort : Politreligion ) stecken mag : eine zu vernachläsigende. Das erkennt man auch an dem Verhalten vieler Mohammedaner, nicht aller versteht sich, das man schlichterdings als primitiv bezeichnen kann, ohne sittliche oder geistige Höhe; ein Verhalten, das so auch jeder Höllenmensch an den Tag legen könnte. Beherrschend ist hier die Dummheit und die Unkontrolliertheit und auch die Achtlosigkeit gegenüber dem Leben anderer Menschen. Was der Islam diesbezüglich auf die Beine stellt, ist schlichterdings Müll. Um so bezeichnender indes ist es, daß wir diesem Müll, diesem Höllenmenschentum, nichts aber auch gar nichts entgegen zu halten vermögen, mit Ausnahme des Umstandes, daß Teile der Mohammedanerjugend der westlichen Dekadenz erliegen.
    ,,Glauben Sie nicht , daß ich in Tröstungen schwimme. O nein : mein Trost hienieden ist, keinen Trost auf Erden zu haben. " - Therese von Lisieux

  10. #10
    Antimodernist vom Dienst Benutzerbild von Sauerländer
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    Standard AW: Verachten Muslime unsere Gesellschaft zu Recht?

    Zitat Zitat von marc Beitrag anzeigen
    Dort allerdings geschieht das trotz der vorherrschenden Kultur, im Alten Europa ist es Teil der Kultur - bzw. es ist nicht Teil der Kultur, aber Teil der sog. "Gesellschaft".

    Edit: Wobei man anmerken könnte, dass es nicht "Teil" der Gesellschaft ist, sondern deren größtes "Fundament".
    Nicolás Gómez Dávila zufolge (ich finde in letzter Zeit immer mehr Gelegenheiten, diesen Herrn zu zitieren...) ist der Verfall der Heuchelei ein Zeichen für die endgültige Dekadenz.
    Wer heuchelt, hat noch Normen.
    Mitglied der nationalbolschewistischen Front
    "Der Prinz fürchtet lediglich, nun habe er eine Revolution am Hals. Lasst uns ihm zeigen, wie furchtbar er uns unterschätzt..."
    -Harald, Brujah Primogen von New York City, zu Beginn der Zweiten Feuernacht

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