Umfrageergebnis anzeigen: Wie enden die USA?

Teilnehmer
24. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • als Polizeitstaat (wie bei Dick)

    1 4,17%
  • als Diktatur (wie bei Silverberg)

    0 0%
  • in Bürgerkrieg und sozialer Explosion (wie bei Tucker)

    10 41,67%
  • sie werden so weiter wursteln

    7 29,17%
  • es wird mit ihnen aufwärts gehen

    4 16,67%
  • keine oder andere Meinung

    2 8,33%
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Thema: "Der Seher", "andere Welt" oder "stille Sonne" - SF-Visionen zur Zukunft der USA

  1. #1
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    Fragezeichen "Der Seher", "andere Welt" oder "stille Sonne" - SF-Visionen zur Zukunft der USA

    Hier geht es um drei Science Fiction-Romane über die USA im 21. Jahrhundert, die ich vor dreißig Jahren gelesen habe und wo es mir langsam Zeit scheint, über deren Eintreten zu diskutieren. Alle Romane wurden von US-amerikanischen Autoren geschrieben, beruhen auf Kenntnis ihres Landes und sind fernab irgendwelcher Ideologien.

    Zunächst haben wir da

    Den Polizeistaat in Eine andere Welt von Philipp K. Dick.

    Das Wesentliche ist schnell erzählt: die USA sind zum Polizeistaat geworden, die Polizei legt sich mit allumfassender Kontrolle über Land und Leute und gönnt sich völlig absurde Ränge. Es gibt dann Polizeigeneräle und Polizeimarschälle und als kleine "Liberalisierung" schafft das System den Rang des Polizeimarschalls wieder ab.

    Mehr dazu hier: [Links nur für registrierte Nutzer]

    Seinerzeit hielt ich das Buch eher für Depri im Drogenrausch als ernst zu nehmende Zukunftsvision. Gut geschrieben, weil Dick halt schreiben kann und es immer wieder schafft, das Unbehagen an seiner Gesellschaft zu artikulieren. Also eher formal gut als inhaltlich zutreffend ...

    ... doch dann entnahm ich eine Folge von "Polizeiruf 110", dass da die Polizei ebenso wie ihre Kollegen in Eine andere Welt militärische Ränge hat. Die Pfeifen brachten es dann zwar nur zum Leutnant, aber mir kam das Ganze wie der Korpsgeist einer Institution vor, die letztendlich gegen das eigene Volk arbeitet.
    Die DDR ist zwar auch wegen solcher Dinge nicht mehr, doch ist Dicks Vision von den Äußerlichkeiten abgesehen nicht voll eingetroffen? Ist das nicht ein Polizeistaat, der mit dem Iran gegen die Ächtung der Todesstrafe stimmt, wo zwei Millionen Menschen inhaftiert sind und der eigene Bürger und Reisende nach Herzenslust schikaniert. So soll man sich zusätzlich zu Visatrara noch übers Internet anmelden, wenn man in die USA reisen will. Wobei diese Schikanen das "Schöne" haben, dass durchorganisierte Terroristen-Kader, die den ganzen Tag eh nichts anderes zu Tun haben als die Staatsmacht auszutricksen, damit wohl noch am besten klar kommen :rolleyes: - wenn der CIA, NSA und wie sie alle heißen oder nicht heißen, die Terroristen nicht doch alle gefakt hat :rolleyes:

    Die zweite Zukunftsvision ist

    Die Diktatur in Der Seher von Robert Silverberg

    Hier Quinn, der Bürgermeister von New York und Präsidentschafts-Anwärter zunächst als Hoffnungsträger der Linksliberalen. Doch in New York herrscht das Chaos und als die New Yorker an einem ungewöhnlich warmen Silvester/Neujahr völlig ausrasten wird Quinn vom Liberalen zum Autoritären.
    Quinn schafft es dann in der vom "Seher" vorher gesehenen Zukunft auch, Präsident zu werden und macht als solcher die USA zur offenen Diktatur. Da sehen die Amis dann das Gesicht von Präsident Quinn vor riesengroßen Sternenbannern.
    Doch Quinns Diktatur geht vorbei und der Seher sieht nach ihr eine bessere Zukunft für sich selbst und seine Mitmenschen.

    Mehr darüber hier auf englisch: [Links nur für registrierte Nutzer]

    Quinn spielt im Roman die Rolle des Bösewichtes, weil halt vom Liberalen zum Diktatur und das ist ja bäh :rolleyes: Ich habe mich schon gefragt, ob man es so einfach sehen kann. Ich habe mich nämlich schon bei dem Gedanken ertappt, der nächste Präsident der USA sollte mit der Oligarchie da in all ihren politischen, wirtschaftlichen, ideologischen und religiösen Ausprägungen mal so richtig tabula rasa machen. Nicht mehr um die Gunst der "Evangelikalen" mit ihrer bigotten *** betteln müssen, weil deren Vereinigungen verboten wurden. Sich keine Gedanken um die Finanzmärkte machen, weil die verstaatlicht oder aufgelöst wurden. Anstatt in der Welt den Buhmann machen, alldiweil sich die Welt immer mehr an die USA anpasst und deswegen die USA noch mehr hasst als zuvor, auch auf internationalem Parkett klare Ansagen machen: Entweder Isolationismus und wenn das nicht geht, anstelle des globalen Chaos eine Weltordnung erzwingen, welche diesen Namen verdient. Kein Katz- und Maus-Spiel mehr mit Islamisten und anderen Möchtegern-Großmächten, die innerlich ebenso marode sind wie die USA. Meinetwegen kann die Katze diese Mäuse ruhig fressen ... :rolleyes:
    Ganz wie im Roman glaube ich aber nicht, dass so ein Präsident der seine Kompetenzen schöpferisch und visionär mal ein wenig überschreitet, es auf Dauer richten kann. Zur Lösung der Probleme hätte er vielleicht nicht viel mehr beizutragen als diejenigen vom Spielfeld zu nehmen, die die Probleme gar nicht lösen wollen, weil für sie alles prima läuft :rolleyes:

    Last but not least hätten wir

    Bürgerkrieg und Untergang in Das Jahr der stillen Sonne von Wilson Tucker

    Da werden in den USA Experimenten mit Zeitreisen angestellt. Ein Präsident, der mir fatale Ähnlichkeit mit McCain zu haben scheint, lässt sich von den Zeitreisenden da versichern, dass auch in Zukunft konservative Präsidenten wie er an der Macht bleben werden. Wie diese nahe Zukunft endet, verschweigen die Zeitreisenden allerdings: die USA gehen in einem Mix aus Bürgerkrieg und Rassenkonflikten unter und die Leiche eben jenes Präsidenten, der sich von den Zeitreisenden seine Wiederwahl hat bestätigen lassen, wird in das brennende Weiße Haus geworfen.

    Eine Rezension dazu hier: [Links nur für registrierte Nutzer]

    Das Jahr der stillen Sonne ist mir wieder sauer hochgekommen, weil die akute Bankenkrise das Scheitern der US-amerikanischen Wirtschaftspolitik dramatisch unterstrichen hat. Die Republikaner, die in Befolgung ihrer wirtschaftsliberalen Grundsätze das Rettungspaket haben scheitern lassen, lügen sich nur selbst in die Tasche und sind geistig auf einem Viertel der Wegstrecke stehen geblieben. Weil sie das unheilige Duo von "big government & big business" an sich nicht in Frage stellen. Und weil sie mit McCain jemand ins Weiße Haus bringen wollen, der für "weiter so" steht und dabei so enden könnte, wie der Präsident in Tuckers Roman: als letzter Präsident der USA :rolleyes:
    Das ist weder Prinzipientreue - denn welche Prinzipien haben diese Oligarchen eigentlich? - noch Lernfähigkeit - dann würden die Herrschaften nämlich darüber nachdenken, ob sie zur Bewältigung der gravierenden sozialen Probleme 700 Milliarden Dollar lockermachen sollten. Das ist nur noch Verblendung und die endet früher oder später vor der Wand. Und oft hat die SF Recht behalten, auch wenn das anders geschah, als es sich ihre Autoren und Leser vorstellten.

  2. #2
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    Standard AW: "Der Seher", "andere Welt" oder "stille Sonne" - SF-Visionen zur Zukunft der USA

    Ich habe mir die Freiheit genommen, mal für "Bürgerkrieg und soziale Explosion" zu stimmen. Weil noch immer zu viele unterwegs sind, die für McCain sind und weil ich diesen McCain mit dem zu erwartenden "weiter so" für das reale Gegenstück zu dem Präsidenten in Tuckers Jahr der stillen Sonne halte.

    Man könnte natürlich auch sagen, die USA werden so weiter wursteln. Aber geht das mit der Plutokratie und der Oligarchie so ewig weiter? Irgendwann muss da doch mal eine Veränderung kommen, vor allem, wenn vieles nach Veränderung schreit. Warum soll in einer Welt endlicher Dinge und zeitlich begrenzter Systeme ausgerechnet das jetzige System der USA ewig sein?

    Die Frage ist natürlich, was mit Obama ist. McCain halte ich für den recht direkten Weg in den Untergang, bei Obama spricht vieles für das Weiterwursteln. Ich neige sogar zu der Ansicht, dass maßgebliche Kräfte im US-amerikanischen System Obama als Präsidenten und McCain auch angesichts der Peinlichkeit seiner Vizepräsidentin als schnell in Vergessenheit geratenen Verlierer sehen wollen. Im Extremfall gäbe es vielleicht sogar Republikaner, die ihrer Partei Abstinenz von der Macht verordnen mögen, um existenzbedrohende Auswüchse los zu werden. Die Präsidentenwahlen sind dann nur noch eine Farce für die Öffentlichkeit und Obama steht als Sieger schon fest. McCain wurde eine Bewerberin um die Vizepräsidentschaft an die Seite gestellt, die für seine Niederlage sorgen wird.
    Präsident Obama wird dann jene Kräfte an den gesellschaftlichen, ethnischen und sozialen Rändern in das System einbinden, die es in Das Jahr der stillen Sonne zum Zusammenbruch bringen.

    Nur setzen solche Betrachtungen eine Vernunft voraus, die ich in den Eliten nicht mehr sehe. Die haben so viel Bockmist gebaut und immer tolle Begründungen dafür gehabt, die werden auch weiter Bockmist bauen. War die Trine, die McCain zu seiner Vize machen will, nicht Gouverneurin von Alaska? Zeugt sie nicht von den Erfolgen der Frauenbewegung, dank der man heute in den USA auch mit XX-Chromosom so strunzdoof und erfolgreich sein kann wie früher nur die Kerle? Bla Bla Bla ...

    Entscheidender ist, dass ein Präsident Obama mit warmen Worten und kaffeebrauner Haut auf lange Frist niemanden in das bestehende System integrieren kann. Er muss die materielle Lage seiner Klientel irgendwie verbessern. Da wird er von den Ausgesorgt-habenden vermutlich zu hören bekommen, die seien doch selbst schuld. Schließlich steht die Vergoldung am Kuhfänger noch immer aus und in der akuten Krise sind die eigenen Aktien so gefallen, dass man sich das noch nicht leisten konnte. Da was für Bildung und Soziales tun, gar den ganzen kranken Sozialdarwinismus entsorgen?
    Verspricht nicht McCain Steuersenkungen? Ich bin zu faul, das jetzt zu recherchieren, bin mir aber sicher, dass er das tut. Bei den Evangelikalen kam er auch besser an als Obama und wer mit dem Straßenkreuzer in die Kirche fahren kann, hat auf die Politik bestimmt mehr Einfluss als jemand, der noch x Jahre nach einer Knaststrafe kein Wahlrecht hat :rolleyes:

    Also: weiter so, McCain wählen und in einer ruhigen Stunde oder so Das Jahr der stillen Sonne lesen :]

  3. #3
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    Standard AW: "Der Seher", "andere Welt" oder "stille Sonne" - SF-Visionen zur Zukunft der USA

    Ich habe das Gefühl, bei den Amis wird weiter so rumgewurschtelt, wie bisher! :rolleyes:
    Mitglied in der Linksfraktion!

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  4. #4
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    Standard AW: "Der Seher", "andere Welt" oder "stille Sonne" - SF-Visionen zur Zukunft der USA

    Ein bisschen von allem würde ich sagen.
    Mitglied der Linksfraktion

  5. #5
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    Standard AW: "Der Seher", "andere Welt" oder "stille Sonne" - SF-Visionen zur Zukunft der USA

    Zitat Zitat von PSI Beitrag anzeigen
    Ein bisschen von allem würde ich sagen.
    Die USA werden sich zurück ziehen
    müssen, jetzt wenn der
    US$ fällt
    durch China

  6. #6
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    Standard AW: "Der Seher", "andere Welt" oder "stille Sonne" - SF-Visionen zur Zukunft der USA

    Die wursteln weiter rum. Polizeistaat sind sie zum Teil schon, wenn man sieht, wie sich die Polizei dort aufführen darf und damit meine ich jetzt nicht ihr entschlossenes Auftreten gegenüber allen möglichen Einwanderern oder sonstigen gemeinlästigen Personen die auch gern mal unversehens einem Law Enforcement Officer zu dem makaberen Titel "killed in the line of duty" verhelfen, sondern das sonstige Auftreten ihren Bürgern gegenüber, die einfach mal ein paar Tage im countyjail oder irgendeinem penintentiary verschwinden, nur weil irgendein Sheriff in irgendeinem Provinzkaff der Meinung war, sie sind ein paar mph zu schnell gefahren und desgleichen ihre teils schlampigen Ermittlungstaktiken, bloß wenn ein Täter gut in das Feindbild des Ermittlers passt, aber das haben wir hier ja auch.

    Ferner kann ich nicht erkennen, dass es dort mal eine bahnbrechende gesellschaftliche Entwicklung gegeben hätte in den vergangenen gefühlten 30 bis 40 Jahren. Großklappig fordernder universaler Allmachtsanspruch, America first (auch schon lange vor Donald), jedem anderen notfalls brutal auf die Füße tretend, eben wie große unerzogene Kinder, bigott und von einer einzigartigen Selbstgerechtigkeit. So habe ich sie kennengelernt und ich wüsste nicht, warum sich das ändern sollte. Für einen Bürgerkrieg fehlt es bereits an einer landesweit ernst zu nehmenden Anzahl von Menschen mit in etwa ähnlichen Ansichten, die von denen der Regierenden soweit unterschiedlich sind, dass es sich lohnte, eine Waffe dafür nicht zur Hand zu nehmen, sondern auch zu gebrauchen. Vielleicht die NRA, wenn ihr mal jemand von obrigkeitlicher Hand ernstlich ihre These, das 2. Amendment gewährleiste für jeden US-Amerikaner das Recht jederzeit eine Waffe erwerben, besitzen, tragen, transportieren usw. usf., aus der Hand winden will... Aber auch deren Protagonisten dürften zu systemfest verwurzelt sein.

    Eine Diktatur ist ebenfalls höchst unwahrscheinlich, weil es jede Menge von gesellschaftlichen Gruppierungen gibt, die sich nicht das Schwarze unter den Fingernägeln gönnen und argwöhnisch belauern. Selbst das Militär strotzt vor Ressortegoismus, um da irgendeine Junta an die Macht kommen zu lassen. Die würden wie alle Verbrecher sofort bei der Verteilung der Beute in Streit geraten und sich gegenseitig abknallen. Und bevor man sagen wir mal in den Weiten Oklahomas davon was mitbekommen hat, haben die sich selbst erledigt. Schon Trump wird doch täglich von irgendwem im eigenen Land auf's Korn genommen und wenn der jetzt völlig abdrehte, wäre da ziemlich zügig irgend jemand aus der Justiz, vom Attorney General oder aus dem State Department oder von den Diensten oder oder, der die Sache erledigt.

    Und besser wird es sicherlich nicht. Nach Meinung der zahllosen Amerikaner, die ich dort wie hier in meinem Leben schon erlebt habe und der Innensicht auf amerikanische Unternehmen, ist da nichts zu befürchten, weil es ihnen doch sehr gut ginge. Eigentlich ernstzunehmende Kollegen, die grünen Tee statt Kaffee trinken, weil sie glauben er wäre gesünder, haben mit schon gesagt, z.B. für Houston brauche man schon die Todesstrafe, um die dort unter Kontrolle zu halten. Das Schärfste war eine Endfünfzigerin, die mir mal gesagt hat, als sie hörte ich käme aus Deutschland: Da muss es ja lebensgefährlich sein, wo sich doch jeder ein Auto besorgen können, um damit so schnell zu fahren, wie das Auto es hergibt. Ich darauf: Okay und hier kann sich jeder eine Waffe kaufen und damit rumballern. Darauf Sie: Ja aber bei der Autofahrerei könne man doch kleine Kinder umbringen. Meine Antwort: Madam, ich nehme dann an, kleine Kinder hierzulande sind bulletproof, hat sie irgendwie nicht kapiert, weil sie nur noch freundlich aber verwirrt grinste und das Thema wechselte. Von solchen erwarte ich schlicht überhaupt nichts.

  7. #7
    Maler-Ingo Benutzerbild von -jmw-
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    Standard AW: "Der Seher", "andere Welt" oder "stille Sonne" - SF-Visionen zur Zukunft der USA

    Die Zukunft der USA ist der White Ethno-State - immer positiv denken!
    Kalenderspruch, 38. Woche: These new warriors will bear the colours of Flesh Tearers, but without Sanguinius' fury, will be Flesh Tearers in name only. He will make us all Ultramarines in red armour. Gabriel Seth, Ordensmeister, Flesh Tearers)

  8. #8
    GESPERRT
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    Standard AW: "Der Seher", "andere Welt" oder "stille Sonne" - SF-Visionen zur Zukunft der USA

    Die USA werden sich
    zurück ziehen in
    ein paar Jahren,
    vielleicht werden die USA zerfallen

  9. #9
    Ganz Unten Benutzerbild von Neben der Spur
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    Standard AW: "Der Seher", "andere Welt" oder "stille Sonne" - SF-Visionen zur Zukunft der USA

    Aus dem Jahre 2008 .

    Wie die Zeit vergeht.

    Auch ich glaube, daß die USA weiterwursteln wird, wie bisher.
    Eine Mischung aus allen drei Szenarien.

    Für Bürgerkrieg gäbe es keine ausreichende Bewegung.

    Die Alt-Right ist durch Neo-Nazis und KKK zu sehr komprommitiert,
    als daß es eine funktionierende Führung gäbe.

    Die Linke schätze ich wie hier in Deutschland an Mitgliedern doppelt
    so hoch ein, wie die Möchtegern-Nazis, aber auch hier
    an absoluten Zahlen leider ohne Bedeutung.

    Nationalgarden gäbe es noch, aber Einzelaktionen würden gegen die
    Übermachten der anderen Nationalgarden zusammenbrechen.

    Der IS ist auch so ziemlich zusammengebrochen;
    der irakische General, der dem IS die Metropole 'Mossul'
    überlassen hatte, soll kürzlich im Irak zum Tode verurteilt worden sein.

    Das Schicksal des Leckagen-Bohrers 'Edward Snowden' kennen Alle.
    Lass' die Toten ihre Toten begraben Matthaeus 8:22
    Du wirst der Schwanz sein, und der Fremdling der Kopf 5.Mose 28:43,44
    Vom Wein der Waffenheere Odin ewig lebt

  10. #10
    GESPERRT
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    Standard AW: "Der Seher", "andere Welt" oder "stille Sonne" - SF-Visionen zur Zukunft der USA

    Zitat Zitat von Neben der Spur Beitrag anzeigen
    Aus dem Jahre 2008 .

    Wie die Zeit vergeht.

    Auch ich glaube, daß die USA weiterwursteln wird, wie bisher.
    Eine Mischung aus allen drei Szenarien.

    Für Bürgerkrieg gäbe es keine ausreichende Bewegung.

    Die Alt-Right ist durch Neo-Nazis und KKK zu sehr komprommitiert,
    als daß es eine funktionierende Führung gäbe.

    Die Linke schätze ich wie hier in Deutschland an Mitgliedern doppelt
    so hoch ein, wie die Möchtegern-Nazis, aber auch hier
    an absoluten Zahlen leider ohne Bedeutung.

    Nationalgarden gäbe es noch, aber Einzelaktionen würden gegen die
    Übermachten der anderen Nationalgarden zusammenbrechen.

    Der IS ist auch so ziemlich zusammengebrochen;
    der irakische General, der dem IS die Metropole 'Mossul'
    überlassen hatte, soll kürzlich im Irak zum Tode verurteilt worden sein.

    Das Schicksal des Leckagen-Bohrers 'Edward Snowden' kennen Alle.
    Die Situation ist heute
    ganz anders als 2008,
    heute fast 10 Jahre später,
    explodiert die Gewalt in den USA

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