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Thema: Was haltet ihr eigentlich von der Abtreibung?

  1. #41
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    Wie war das da noch mal bei Asterix?

    Hatte der Häuptling nicht immer Angst, ihm könne Mond/Sonne auf den Kopf fallen?

    Ist natürlich auch eine Gefahr.

    Aber damit kann ich leben und das konnten die Millionen Generationen vor mir auch.

    Findest Du nicht?

    HJR

  2. #42
    Göttlicher User Benutzerbild von subba
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    Ich kann auch damit leben (solange ich keinem Serienkiller zum Opfer Falle...)
    I am unable to accept the idea that I should be an obedient subject of a gang of corrupt, unprincipled thugs who pontificate about freedom while enslaving the population.
    --John Pugsley, JPJ Nov 96

    Big government is cancerous. Like a cancer, it hurts the body and tends to spread, doing more and more harm as it grows. It is time for some radical surgery.
    --George C. Leef, director of FEE’s Freeman Society Discussion Clubs

  3. #43
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    nur keine Angst
    soviele gibts davon auch nicht
    bezogen auf den Rest der Menschheit


    Sorge Dich nicht - lebe!

    Dale Carnegie

  4. #44

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    Original von Hans Joseph
    Der Bauch gehört der Frau - und niemandem sonst!

    Wir leben in einer sogenannten 'aufgeklärten' Welt -
    und wollen den Frauen immer noch vorschreiben,
    was sie mit ihrem Bauch zu tun haben?

    Ich habe selber zwei Kinder, auf die ich stolz bin -
    aber meiner Frau hätte ich doch nie vorschreiben können,
    was sie mit ihrem Bauch zu tun hat!

    Sollen anderen anderen (Kirche, Regierung ...) doch die Frauen
    endlich in Ruhe lassen.

    Wozu gibt es Art. 3 Grundgesetz denn?

    Keiner schreibt dem Mann vor, was er mit seinem Körper
    tun und lassen kann.

    HJR
    Das Kind im Bauch gehört nicht der Mutter und sie hat kein Recht darüber zu bestimmen, ob es Leben darf oder nicht.
    Ein Kind im Mutterleib ist wehrlos und muss besonders geschützt werden. Wenn die Eltern dem Kind das Recht auf Leben verwehren wollen, muss der Staat das Lebensrecht des Kindes verteidigen.

    Wenn es zu einer "aufgeklärten" Welt gehört Leben zu töten, dann danke ich dieser "aufgeklärten" Welt mit gutem Gewissen ab.

  5. #45
    Toxisch Benutzerbild von John Donne
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    Original von codemonkey
    Mich würde mal interessieren, was ihr von der Abtreibung haltet?
    Lässt es sich mit den menschen Rechten vereinbaren ein Kind abzutreiben und bis zu welchem Monat soll man das machen dürfen?

    Ich beführworte eine Abtreibung, aber nur ganz am Anfang, wenn das Kind noch ein Embryo ist.
    Das ist eine sehr schwere Frage. Es gibt die Interessen der Schwangeren, des männlichen Miterzeugers und das anzunehmende Interessen des ungeborenen Kindes. Was die Interessen des männlichen Miterzeugers angeht (ich sage bewußt nicht Vater; ist der männliche Miterzeuger zum Beipsiel ein Vergewaltiger, empfände ich es als Beleidigung für alle echten Väter, ihn als solchen zu bezeichnen), kann ich das von Frauen vertretene Prinzip "Mein Bauch gehört mir" soweit akzeptieren.
    Für unstrittig halte ich auch,daß bei kriminologischer oder medizinischer Indikation (d.h. in Fällen, in denen die Empfängnis auf einer Vergewaltigung basiert bzw. das Leben der Mutter gefährdet ist), eine Abtreibung nichts Verwerfliches darstellt und nicht vom §218 StGB erfaßt werden sollte. Schon weitaus fraglicher ist, ob eine zu erwartende körperliche oder geistige Beeinträchtigung des Kindes einen Schwangerschaftsabbruch in jedem Fall rechtfertigt. Fraglich deshalb, weil eine von der Schwere und Art der Beeinträchtigung abhängige Grenze festzulegen sein wird. Es gibt in durchaus Fälle, in denen ich eine Abtreibung für gerechtfertigt oder sogar geboten halte - eine sorgfältige Diagnose vorausgesetzt. "Geboten" klingt extrem, es gibt allerdings Fälle, z.B. [Links nur für registrierte Nutzer] (häufiger als viele glauben; das ist der klassische Fall, in dem der Mutter das Kind nicht gezeigt wird), in denen sowieso keinerlei Überlebenschance besteht. Als anderes Extrem sollte klar sein, daß eine Hasenscharte nicht unter medizinische Indikation fällt.
    Der Prozeß, hier eine Grenze zu ziehen, sprengt sowohl mein Wissen als auch den Rahmen eines solchen Beitrags hier.
    Zusammengenommen decken die Fälle der medizinischen und kriminologischen Indikation aber nicht einmal 3% aller Abtreibungen ab.

    Für den Rest der Fälle tut der Gesetzgeber gut daran, aus Gründen seiner Verpflichtung zum Schutz jeglichen Lebens Schwangerschaftsabbrüche nur in Ausnahmefällen bzw. nur unter besonderen Vorraussetzungen zu gestatten

    Original von aphaean
    Ich möchte den Gegnern der Abtreibung eine Frage stellen: könnt ihr es verantworten ein Kind zu einer lieblosen, leidvollen vielleicht verhaßten Kindheit und einer noch unsicheren Zukunft zu verurteilen? Es ist einfach auf seinem hohen moralischen Ross zu sitzen, und pauschal etwas zu verurteilen, wenn die Folgeschäden verborgen sind in den Fundamenten unserer Gesellschaft.
    Zunächst: Die Zunkunft ist unsicher. Für alle und immer. Leider. Es gibt sehr viele lieblose und leidvolle Kindheiten, weil es sehr viele lieblose Menschen gibt. Trotzdem ist das Leben ein Chance, der Tod keine. Zu leben ist prinzipiell zumutbar. Ist es nicht auch eine Pauschalisierung, anzunehmen, die Kindheit und das ganze Leben von Kindern, die von ihren Eltern nicht oder zu einem bestimmten Zeitpunkt nicht gewollt waren, wäre eine einzige Leidensgeschichte?

    Die große Schwierigkeit ist, daß hier eine einheitliche Regelung für eine Vielzahl ganz individueller Fälle zu treffen ist.
    Was ich ganz sicher ablehne ist ein absolutes "Mein Bauch gehört mir", schlimmstenfalls noch politisch mißbraucht und als besonders aufgeklärt, emanzipiert und avantgardistisch verklärt, frei nach Jutta Ditfurth: Als kritische Frau sollte man schon mal abgetrieben haben.
    Ich denke nicht, daß die meisten Frauen es sich im Fall der Fälle bei den Überlegungen, ob sie abtreiben oder nicht, einfach machen. Aber ich befürchte, die Tendenz geht dahin. Um diese aufzuhalten, muß aber die gesamte Gesellschaft kinderfreundlicher werden.

    Grüße
    John
    putredines prohibet in amaritudine sua

  6. #46

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    Original von subba
    du musst nur die Situation kennen die ein Jurist als Notwehr beurteilt
    eben

  7. #47
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    Hallo, Hagen,

    ein Name der Geschichte: Hagen von Tronje

    Weshalb hast Du ihn gewählt?
    Dem Namen liegt eine Verpflichtung zugrunde

    Selbstbestimmung ist angesagt -
    kein Zurückziehen auf irgendwelche Moralvorstellungen

    Auch Hagen von Tronje lebte danach

    ------------------

    Wir verlangen sehr oft nur deshalb Tugenden von anderen,
    damit unsere Fehler sich bequemer breit machen können

    Marie v. Ebner-Eschenbach

    In diesem Sinne...
    HJR

  8. #48

    Standard

    Original von Hans Joseph
    Hallo, Hagen,

    ein Name der Geschichte: Hagen von Tronje

    Weshalb hast Du ihn gewählt?
    Dem Namen liegt eine Verpflichtung zugrunde

    Selbstbestimmung ist angesagt -
    kein Zurückziehen auf irgendwelche Moralvorstellungen

    Auch Hagen von Tronje lebte danach
    Eine Frau hat wohl anscheinend nicht genügend Selbstbestimmung zu entscheiden wann sie schwanger wird und wann nicht. (Von "Unfällen" und Vergewaltigung mal abgesehen).
    Was ich verteidige ist nur das Selbstbestimmungsrecht des Ungeborenen. Und das hat nichts mit Moral zu tun.

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