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Thema: Davos: Gipfel der Hilflosigkeit

  1. #1
    mit einem weichen V Benutzerbild von Verrari
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    Standard Davos: Gipfel der Hilflosigkeit

    Eben waren sie noch Giganten, die den Globus beherrschten und allen das wahre Wirtschaften erklären. Doch im Jahr der Finanzkrise sieht Davos kleinlaute Manager und Börsengurus. Sie haben keine Lösung parat. Es herrscht Unsicherheit - und Angst vor den sozialen Folgen des Marktversagens.
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    Das Ende der Offenheit - der Welthandel ist in Gefahr
    In der Tat sieht es nicht gut aus. Das in den vergangenen Jahren so rasante Wachstum des Welthandels ist ins Stocken geraten. Vorbei sind die Jahrzehnte der Expansion; das Welthandelsvolumen könnte in diesem Jahr nach Einschätzung der Weltbank erstmals seit 1982 sinken - um bis zu drei Prozent, sollten die pessimistischen Prognosen der Vereinten Nationen eintreten.
    Ausschlaggebend dafür, wie es mit dem Welthandel weitergeht, ist nicht nur die Schwere der globalen Rezession, sondern auch die Stärke der nationalen Egoismen. Wenn die Staaten beginnen, ihre heimischen Industrien zu schützen, dann laufen sie Gefahr, den internationalen Handel und damit den Motor der Weltwirtschaft abzuwürgen. Und es sieht nicht danach aus, als sei der Protektionismus in den Griff zu bekommen.
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    So langsam könnte man es schon mit der Angst zu tun bekommen ... :=

  2. #2
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    Standard AW: Davos: Gipfel der Hilflosigkeit

    Weg mit der Arbeitsgesetzgebung und her mit goldenen Netzen. Nur so geht der Profit in Nachfragerkaufkraft, in die Taschen seiner Erwirtschafter. Nur das ist umfassend, frei und diversif vernetzbar.
    In dem Maße, wie sich goldene Netze etablieren, immer dichter verwoben werden und immer elastischer belastbar sind können Rechtsraumsbarrieren wegschmelzen.
    "Die Erde ist ein Irrenhaus. Dabei könnte das bis heute erreichte Wissen der Menschheit aus ihr ein Paradies machen. Dafür müsste die weltweite Gesellschaft allerdings zur Vernunft kommen." Joseph Weizenbaum
    GmbHler sind RufmordGift, Arbeitsverträge sind Pest, Arbeitsrichter verhöhnen SozialstaatsOpfer.

  3. #3
    Aufklärer Benutzerbild von Eridani
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    AW: Davos: Gipfel der Hilflosigkeit

    Zitat Zitat von Verrari Beitrag anzeigen
    Eben waren sie noch Giganten, die den Globus beherrschten und allen das wahre Wirtschaften erklären. Doch im Jahr der Finanzkrise sieht Davos kleinlaute Manager und Börsengurus. Sie haben keine Lösung parat. Es herrscht Unsicherheit - und Angst vor den sozialen Folgen des Marktversagens.
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    Das Ende der Offenheit - der Welthandel ist in Gefahr
    In der Tat sieht es nicht gut aus. Das in den vergangenen Jahren so rasante Wachstum des Welthandels ist ins Stocken geraten. Vorbei sind die Jahrzehnte der Expansion; das Welthandelsvolumen könnte in diesem Jahr nach Einschätzung der Weltbank erstmals seit 1982 sinken - um bis zu drei Prozent, sollten die pessimistischen Prognosen der Vereinten Nationen eintreten.
    Ausschlaggebend dafür, wie es mit dem Welthandel weitergeht, ist nicht nur die Schwere der globalen Rezession, sondern auch die Stärke der nationalen Egoismen. Wenn die Staaten beginnen, ihre heimischen Industrien zu schützen, dann laufen sie Gefahr, den internationalen Handel und damit den Motor der Weltwirtschaft abzuwürgen. Und es sieht nicht danach aus, als sei der Protektionismus in den Griff zu bekommen.
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    So langsam könnte man es schon mit der Angst zu tun bekommen ... :=
    Genau das ist es. Durch die nationalen Egoismen in einer immer stärker bedrängten Welt, wird Europa zerrissen werden. Das menschliche Gehirn hatte keine Zeit, sich auf diese komplexen Probleme einzustellen.

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    Geändert von Eridani (09.02.2009 um 10:23 Uhr)

    MERKEL IST DIE MUTTER ALLER PROBLEME
    Das ist nicht mehr mein Land

  4. #4
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    Standard AW: Davos: Gipfel der Hilflosigkeit

    Man hat eben die heimische Industrie, die Wirtschaft und das Kapital zu sein, also der Anbieter.
    Das geht nur mit goldenen Netzen, wozu die Arbeitsgesetzgebung weg muß.
    Die Marktwirtschaft ist vom Sozialstaat und damit vom mod. Feudalismus zu entlasten.
    So kommen wir zu einer freiheitlich grundrechtskonformen Leistungsgesellschaft.
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  5. #5
    mit einem weichen V Benutzerbild von Verrari
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    Standard AW: Davos: Gipfel der Hilflosigkeit

    Zitat Zitat von politisch Verfolgter Beitrag anzeigen
    Man hat eben die heimische Industrie, die Wirtschaft und das Kapital zu sein, also der Anbieter.
    Das geht nur mit goldenen Netzen, wozu die Arbeitsgesetzgebung weg muß.
    Die Marktwirtschaft ist vom Sozialstaat und damit vom mod. Feudalismus zu entlasten.
    So kommen wir zu einer freiheitlich grundrechtskonformen Leistungsgesellschaft.
    Nein, dazu kommen wir eben nicht!
    Da sich Deine Theorien - wenn überhaupt - nur in Deutschland realisieren ließen.
    Mittlerweile ist unsere Welt aber hochgradig globalisiert, das scheint Dir irgendwie entgangen zu sein?

  6. #6
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    Standard AW: Davos: Gipfel der Hilflosigkeit

    Verrari, es geht um die marktwirtschaftl. Profitmaximierung der betriebslosen Anbieter.
    Das ist keine Theorie, sondern Grundanforderung an jeden Gesetzgeber.
    Goldene Anbieternetze sind selbstverständlich globalisierend vernetzbar, hätten es schon immer sein können, womit der Welt Kriege erspart geblieben wären.
    Nur damit sind Rechtsraumsbarrieren immer weiter einzuebnen. Nur sie entziehen der Welt Konfliktpotenzial.
    Feudalistische Zwangsarbeitsstrukturen hetzen hingegen Kanonenfutter gegeneinander.
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  7. #7
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    Zitat Zitat von Eridani Beitrag anzeigen

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    Das fürchte ich auch und hoffe das Gegenteil.
    Nur schert sich vermutlich niemand um meine Hoffnungen.

  8. #8
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    Zitat Zitat von politisch Verfolgter Beitrag anzeigen
    Verrari, es geht um die marktwirtschaftl. Profitmaximierung der betriebslosen Anbieter.
    Das ist keine Theorie, sondern Grundanforderung an jeden Gesetzgeber.
    Goldene Anbieternetze sind selbstverständlich globalisierend vernetzbar, hätten es schon immer sein können, womit der Welt Kriege erspart geblieben wären.
    Nur damit sind Rechtsraumsbarrieren immer weiter einzuebnen. Nur sie entziehen der Welt Konfliktpotenzial.
    Feudalistische Zwangsarbeitsstrukturen hetzen hingegen Kanonenfutter gegeneinander.
    Ich denke, daß ich Dich schon richtig verstanden habe.
    Allerdings befinden wir uns zu diesem Thema aus wirtschaftlicher Sicht schon lange nicht mehr in "Deutschland", sondern wir sind global, ja global, ob es uns gefällt oder nicht spielt dabei keine Rolle!
    Deine Ideen und Ansichten ließen sich vielleicht noch "national" umsetzten - vielleicht! Aber global? No way!!
    Das "Warum nicht" kannst Du hier nachlesen:
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  9. #9
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    Verrari, goldene Anbieternetze sind ideal global strukturierbar und vernetzbar. Damit können lokale Märkte, regionale und saisonale Besonderheiten globalisierend bedient werden.
    "Die Erde ist ein Irrenhaus. Dabei könnte das bis heute erreichte Wissen der Menschheit aus ihr ein Paradies machen. Dafür müsste die weltweite Gesellschaft allerdings zur Vernunft kommen." Joseph Weizenbaum
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