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Thema: Steinmeiers Buch "Mein Deutschland"

  1. #31
    in memoriam Benutzerbild von Zimbelstern
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    Standard AW: Steinmeiers Buch "Mein Deutschland"

    Zitat Zitat von Ausonius Beitrag anzeigen
    Niemand sagt, es soll von "jedem" besiedelt werden. Aber eine völlige Abschottung von Einwanderung soll es eben auch nicht geben - sie wäre sehr schädlich. Mit Burundi hat das übrigens überhaupt nichts zu tun.
    Das will ich ja gar nicht. Ich möchte halt nur, daß Leistungsträger und keine Sozialhilfeempfänger einwandern. Davon haben wir selbst genug. Leider. Nochwas: Burundi war ein von mir bemühter Vergleich. Wenn DU damit Probleme hast, nimm' halt irgendeinen Staat in Afrika, Südamerika oder im Vorderen Orient.
    sapere aude!

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  2. #32
    Gegen Volksverarschung Benutzerbild von Bruddler
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    Standard AW: Steinmeiers Buch "Mein Deutschland"

    Zitat Zitat von Ausonius Beitrag anzeigen
    Seekuh, wenn der Tag kommt, an dem mich interessiert, was eine Knalltüte deines Kalibers über mich denkt, sag ich dir Bescheid.
    Wie kommst Du nur auf die Idee, dass ich irgendetwas über Dich denken koennte ? :rolleyes:
    DEM DEUTSCHEN VOLKE
    Deshalb AfD, die einzige Alternative für Deutschland.

  3. #33
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    Standard AW: Steinmeiers Buch "Mein Deutschland"

    Zitat Zitat von Ausonius Beitrag anzeigen
    1. Gerade in Ostmitteluropa war es das unselige 1-Volk-1-Staatdenken, dass zu unzähligen ethnischen Konflikten geführt hat.
    Du verdrehst hier Ursache und Wirkung. Ethnische Konflikte entstehen, weil Menschen ethnisch/kulturelle Identitäten besitzen und zwischen "wir" und "die anderen" unterscheiden. Das kann man blöd finden, aber das ist im Menschen so angelegt, und einfach eine friedliche Koexistenz "propagieren" kann manchmal funktionieren, gerade in Krisenzeiten aber eben häufig auch nicht.

    Das Konzept der kulturellen Selbstbestimmung kann natürlich nicht verhindern, dass z.B. ein Land im nationalistischen Expansionswahn fremdes Territorium erobern, die ansässige Bevölkerung vertreiben oder assimilieren o.ä. will, wie im Falle der "Lebensraum"-Ideologie. Aber zumindest verhärten sich innerhalb des Staates die ethnisch-kulturellen Fronten nicht.

    3. Ach, und was war dann nach 1918 mit der Selbstbestimmung der Polen, Tschechen etc.?
    Eben, wie ich schon schrieb, die Prinzipien von Wilson u.a. wurden nicht in die Tat umgesetzt, was die prekären Verhältnisse dort schuf.

    Die Fehler aus der Kolonialzeit, wo man Grenzen willkürlich nach Machtinteressen (oder gerade absichtlich so, dass verschiedene Ethnien sich dort konfliktreich gegenüberstehen werden, divide et impera) zog, haben die Prinzipien der Volkssouveränität und Selbstbestimmung der Völker zu überwinden versucht. Das nehmen auch Jahr für Jahr Völker auf der ganzen Welt in Anspruch bzw. versuchen es. Das versucht ihr jetzt paradoxerweise wieder rückgängig zu machen. Das ist für mich völlig unverständlich.

    Dazu bezeichnend die Erklärung, die Du unter Absatz 4. angibst. Realitätsbezug leider recht gering. So hätte man es vielleicht gern, aber so ist es leider nicht. Seit Jahrhunderten leben Ethnien z.B. auf dem Balkan oder in Palästina "im Ausland" nebeneinander, ohne dass sich ihre Kulturen signifikant angleichen würden. Die "Intermarriage" ist nahe 0 und eine gemeinsame Identität weit und breit nicht in Sicht. Ganz ohne diese empirischen Erfahrungen auch nur im geringsten zu berücksichtigen werden Behauptungen aufgestellt wie "nach wenigen Generationen wird es soundso kommen". Gibt es da eigentlich irgendeine logische Grundlage dafür oder steckt da das Prinzip Hoffnung dahinter?

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