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Thema: Der 812 Mrd. Banken-Sumpf... Wären neu zu gründende Banken da nicht billiger?

  1. #1
    Autonomer Consul Benutzerbild von Gawen
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    Standard Der 812 Mrd. Banken-Sumpf... Wären neu zu gründende Banken da nicht billiger?

    "Behörde schaltet nach «SZ»-Bericht Staatsanwaltschaft ein - «Möglicher Verstoß gegen Kreditwesengesetz»

    Veröffentlichung von BaFin-Liste zu Banken-Risiken sorgt für Wirbel

    Erste Zusammenfassung © AP

    (PR-inside.com 24.04.2009 21:20:05)

    Bonn (AP) Als Reaktion auf die Veröffentlichung einer streng vertraulichen Liste zu Vermögenswerten deutscher Banken hat die Finanzaufsicht BaFin am Freitagabend die Staatsanwaltschaft München eingeschaltet. Man habe die Behörde gebeten, strafrechtliche Ermittlungen gegen Unbekannt aufzunehmen, teilte die BaFin mit. Die «Süddeutsche Zeitung» hatte zuvor in einer Vorabmeldung aus einem internen BaFin-Papier zitiert: Danach summieren sich die Risiken der deutschen Banken auf 812 Milliarden Euro. Auch die
    Risiken einzelner Kreditinstitute hatte die «SZ» in dem Bericht beziffert und daraus gefolgert, die Finanzkrise treffe die deutschen Banken deutlich stärker als bisher bekannt.
    "

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    Nachdem das Risiko jetzt langsam bezifferbar wird...

    Wäre es da politisch nicht sinnvoller die verschuldeten Großbanken einzustampfen und deren Rest-Geschäft auf die öffentlich-rechtlichen Regionalbanken zu verteilen?

    Warum sollten wir für einen solchen Haufen Schrott bürgen? Nur damit Versager weiter mißwirtschaften können?

  2. #2
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    Standard AW: Der 812 Mrd. Banken-Sumpf... Wären neu zu gründende Banken da nicht billiger?

    Mit goldenen Anbieternetzen wäre der FinanzblasenWahnsinn erst gar nicht aufgekommen.
    Erst damit gehts per Erwerbsphase um Kaufkraftmaximierung.
    Die grundrechtswidrige Arbeitsgesetzgebung ist die Wurzel allen Übels. Damit gibts für Userdividende noch nicht mal die Wissenschaften.
    "Die Erde ist ein Irrenhaus. Dabei könnte das bis heute erreichte Wissen der Menschheit aus ihr ein Paradies machen. Dafür müsste die weltweite Gesellschaft allerdings zur Vernunft kommen." Joseph Weizenbaum
    GmbHler sind RufmordGift, Arbeitsverträge sind Pest, Arbeitsrichter verhöhnen SozialstaatsOpfer.

  3. #3
    Nationalkapitalist Benutzerbild von steffel
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    Standard AW: Der 812 Mrd. Banken-Sumpf... Wären neu zu gründende Banken da nicht billiger?

    Zitat Zitat von Gawen Beitrag anzeigen
    "Behörde schaltet nach «SZ»-Bericht Staatsanwaltschaft ein - «Möglicher Verstoß gegen Kreditwesengesetz»

    Veröffentlichung von BaFin-Liste zu Banken-Risiken sorgt für Wirbel

    Erste Zusammenfassung © AP

    (PR-inside.com 24.04.2009 21:20:05)

    Bonn (AP) Als Reaktion auf die Veröffentlichung einer streng vertraulichen Liste zu Vermögenswerten deutscher Banken hat die Finanzaufsicht BaFin am Freitagabend die Staatsanwaltschaft München eingeschaltet. Man habe die Behörde gebeten, strafrechtliche Ermittlungen gegen Unbekannt aufzunehmen, teilte die BaFin mit. Die «Süddeutsche Zeitung» hatte zuvor in einer Vorabmeldung aus einem internen BaFin-Papier zitiert: Danach summieren sich die Risiken der deutschen Banken auf 812 Milliarden Euro. Auch die
    Risiken einzelner Kreditinstitute hatte die «SZ» in dem Bericht beziffert und daraus gefolgert, die Finanzkrise treffe die deutschen Banken deutlich stärker als bisher bekannt.
    "

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    Nachdem das Risiko jetzt langsam bezifferbar wird...

    Wäre es da politisch nicht sinnvoller die verschuldeten Großbanken einzustampfen und deren Rest-Geschäft auf die öffentlich-rechtlichen Regionalbanken zu verteilen?

    Warum sollten wir für einen solchen Haufen Schrott bürgen? Nur damit Versager weiter mißwirtschaften können?
    Auf jeden Fall sollten notleidende private Banken verstaatlicht werden; Aktionäre dieser Banken sollten auf keinen Fall irgendeine Entschädigung bekommen.
    Sinnvoll ist wahrscheinlich die Bildung einer staatlichen Bad Bank:
    "Die Bad Bank kauft das Kreditportfolio notleidender Kredite. Hierzu tritt die zu sanierende Bank die Kreditforderungen an die Bad Bank ab und erhält einen Kaufpreis, der den Nominalwert der Kredite abzüglich der erwarteten Kreditverluste beträgt."
    Quelle: wikipedia
    So wurde das in den 90er Jahren in Schweden gemacht:
    "Im Rahmen der Schwedischen Bankenkrise von 1990 bis 1992 wurde das Konzept der Bad Bank erfolgreich eingesetzt. Die notleidenden Kredite (immerhin in Höhe von 120 % des Bruttoinlandsproduktes) wurden im „Bankstödsnämnden“ („Amt zur Bankenunterstützung“) gesammelt und dort erfolgreich abgewickelt. Vorher wurden jedoch die Nordbanken verstaatlicht, so dass die „Good“ Bank und die Bad Bank den gleichen Eigentümer hatten."
    Quelle: wikipedia

  4. #4
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    Standard AW: Der 812 Mrd. Banken-Sumpf... Wären neu zu gründende Banken da nicht billiger?

    Eine merkwürdige Vorstellung von garwen, dass Schulden einfach schon dann verschwinden, wenn man sie nicht bezahlt.

  5. #5
    Autonomer Consul Benutzerbild von Gawen
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    Standard AW: Der 812 Mrd. Banken-Sumpf... Wären neu zu gründende Banken da nicht billiger?

    Zitat Zitat von klartext Beitrag anzeigen
    Eine merkwürdige Vorstellung von garwen, dass Schulden einfach schon dann verschwinden, wenn man sie nicht bezahlt.
    Das ist die normale Art und Weise wie Kapitalgesellschaften enden, wenn das Kapital durch Mißwirtschaft aufgezehrt ist.

    Oder was dachtest Du wie ein Konkurs funktioniert? Die Abschreibungen tragen die Gläubiger. Wie überall in der Wirtschaft.

  6. #6
    Freiwirt Benutzerbild von fairtrader
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    Standard AW: Der 812 Mrd. Banken-Sumpf... Wären neu zu gründende Banken da nicht billiger?

    Zitat Zitat von Gawen Beitrag anzeigen

    Warum sollten wir für einen solchen Haufen Schrott bürgen? Nur damit Versager weiter mißwirtschaften können?
    Schon mal was von Bilderbergern und Atlantikbrücke gehört
    Da sind ein paar ( an der Macht ) die sicherlich daran ein gewisses Interesse haben, dass das Bankensystem so wie es ist - aucht erhalten bleibt :]
    Sonst hätten wir doch schon längst Freigeld eingeführt

  7. #7
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    Standard AW: Der 812 Mrd. Banken-Sumpf... Wären neu zu gründende Banken da nicht billiger?

    Das Geld ist da, diese 812 Mrd existieren als Geld - nur in den falschen Händen, also nicht als Eigentum der Kapitalerwirtschafter.
    Am Besten ist daher die Entsorgung von Sozialstaat und ÖD um mind. 90 %, die Entfernung der Arbeitsgesetzgebung und die wiss., gesetzl. und insitutionelle Flankierung goldener Anbieternetze.
    Das Geld geht erst in die Taschen seiner Erwirtschafter, wenn arbeiten anbieten umsetzt.
    Wer arbeitet, der bietet schon immer mit an.
    Das ist zu optimieren. Es geht also um Kaufkraftmaximierung per Erwerbsphase und damit um eine freiheitlich marktwirtschaftliche Grundordnung demokratisch grundrechtskonformer Leistungsgesellschaften.
    Das "Arbeitnehmer"-Konstrukt muß dazu abgestellt werden.
    "Die Erde ist ein Irrenhaus. Dabei könnte das bis heute erreichte Wissen der Menschheit aus ihr ein Paradies machen. Dafür müsste die weltweite Gesellschaft allerdings zur Vernunft kommen." Joseph Weizenbaum
    GmbHler sind RufmordGift, Arbeitsverträge sind Pest, Arbeitsrichter verhöhnen SozialstaatsOpfer.

  8. #8
    GESPERRT
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    Standard AW: Der 812 Mrd. Banken-Sumpf... Wären neu zu gründende Banken da nicht billiger?

    Zitat Zitat von fairtrader Beitrag anzeigen
    Sonst hätten wir doch schon längst Freigeld eingeführt
    Aber nur für Freihirne.

  9. #9
    Mitglied Benutzerbild von Don
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    Standard AW: Der 812 Mrd. Banken-Sumpf... Wären neu zu gründende Banken da nicht billiger?

    Zitat Zitat von PeterH Beitrag anzeigen
    Aber nur für Freihirne.
    Du meintest sicher Hirnfreie.
    Jeder ist für das verantwortlich, was er tut.

  10. #10
    GESPERRT
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    Standard AW: Der 812 Mrd. Banken-Sumpf... Wären neu zu gründende Banken da nicht billiger?

    Zitat Zitat von Gawen Beitrag anzeigen
    "[I]


    Nachdem das Risiko jetzt langsam bezifferbar wird...

    Wäre es da politisch nicht sinnvoller die verschuldeten Großbanken einzustampfen und deren Rest-Geschäft auf die öffentlich-rechtlichen Regionalbanken zu verteilen?

    Warum sollten wir für einen solchen Haufen Schrott bürgen? Nur damit Versager weiter mißwirtschaften können?

    Alleine bei der Deutschen Bank lagern noch 2 Billionen Euro an Versprechungen.
    von
    LV , Pensionsfonds, Anleihen, Zertifikaten, Immobilienanleihen.

    Diese 820 Mrd. Euro sind doch nur ein Valium um die Leute nicht zu bestimmten Handlungen zu verleiten.

    PS:

    Vor 6 Monaten hieß es noch , das nur 400 Mrd. an Finanzschrott allein in der BRD herumliegen, jetzt sinds auf einmal 820 Mrd.

    Vor kurzen ging ne Meldung herum, daß alle europäischen Banken zu der damaligen Zeit auf 11 Billionen an unverläuflichen Produkten sitzen sollen.

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