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Thema: Slawen als Untermenschen?

  1. #1
    endlich zuhause Benutzerbild von Sprecher
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    Standard Slawen als Untermenschen?

    Es wird ja in der politisch korrekten Geschichtsschreibung immer behauptet die Nazis hätten Juden und außerdem auch Slawen als "Untermenschen" tituliert.
    Welche Beweise gibt es eigentlich dafür?
    Das Ganze beruht auf einer von Himmler an Führungsoffiziere der SS 1942 herausgegebenen Broschüre mit dem Namen "der Untermensch".
    Diese Broschüre wurde aber rasch wieder zurückgenommen und selbst dort wurde der Begriff "Untermensch" nur auf den "jüdisch-bolschewistischen" Feind bezogen (womit z.B. die Politkomissare und NKWD-Schergen gemeint waren) niemals auf die Slawen, ja nichtmal auf die Juden als Ganzes.
    Die oft gebrauchte Behauptung die Nazis hätten die Slawen als "Untermenschen" angesehen ist damit eine unter vielen Geschichtslügen, von den Kriegsgegnern Deutschlands verbreitet um die slawische Bevölkerung im Kampf gegen Deutschland zu gewinnen und heute weiter verwendet um den Vernichtungskrieg gegen das deutsche Volk zu rechtfertigen.

  2. #2
    endlich zuhause Benutzerbild von Sprecher
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    Standard AW: Slawen als Untermenschen?

    Um es nochmal deutlich zu sagen, mit Ausnahme dieser einen Broschüre wurde der Terminus "Untermensch" von den Nazis nie verwendet.
    Äußerst interessant wie ich finde.

  3. #3
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    Standard AW: Slawen als Untermenschen?

    Selbst wenn dieser Begriff nicht explizit verwendet worden sein sollte - der Generalplan Ost lässt wenig Zweifel daran, wie man zu diesen Menschen stand.
    Auch wäre es ja rein politisch durchaus schlau gewesen, etwa innersowjetische Bruchlinien auszunutzen und z.B. gegen das Versprechen auf Unabhängigkeit nach dem Sieg massenweise Ukrainer zu rekrutieren. Aber hat man das getan? Nö. Da hätte man ja auf Augenhöhe arbeiten müssen.
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    "Der Prinz fürchtet lediglich, nun habe er eine Revolution am Hals. Lasst uns ihm zeigen, wie furchtbar er uns unterschätzt..."
    -Harald, Brujah Primogen von New York City, zu Beginn der Zweiten Feuernacht

  4. #4
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    Standard AW: Slawen als Untermenschen?

    Das galt je nach Fall. Der Kampf gegen Russen und Polen wurde beispielsweise als Rassenkampf tituliert, während Kroaten und Konsorten des Reiches Freunde waren und man auch keine Probleme damit hatte Russen oder Ukrainer zu rekrutieren (ROA/UPA) die bereit waren an Seiten der Wehrmacht zu kämpfen. Ich würde einfach sagen es gab da keine tiefere Gesammtlogik sondern wurde an Frontverhältnisse angepasst, frei nach dem Motto "Was nicht passt, wird passend gemacht".
    "Dem modernen Menschen ist es gleichgültig, in seinem Leben keine Freiheit zu finden, wenn er sie in den Reden jener verherrlicht findet, die ihn unterdrücken." - Nicolás Gómez Dávila


  5. #5
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    Standard AW: Slawen als Untermenschen?

    Zitat Zitat von Gryphus Beitrag anzeigen
    Ich würde einfach sagen es gab da keine tiefere Gesammtlogik sondern wurde an Frontverhältnisse angepasst, frei nach dem Motto "Was nicht passt, wird passend gemacht".
    Wobei das alles in allem auch erst mit steigender Verzweiflung einsetzt, wenn wirklich ALLES eingezogen und eingesetzt wird. Die Armee Wlassow etwa ist ein Phänomen der Spätphase.
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  6. #6
    Audentes fortuna iuvat Benutzerbild von Gryphus
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    Standard AW: Slawen als Untermenschen?

    Zitat Zitat von Sauerländer Beitrag anzeigen
    Wobei das alles in allem auch erst mit steigender Verzweiflung einsetzt, wenn wirklich ALLES eingezogen und eingesetzt wird. Die Armee Wlassow etwa ist ein Phänomen der Spätphase.
    Balten, Krimtataren, Kaukasier, Ukrainer usw. hat man aber schon von Anfang an eingesetzt. Ob es zuvor russische Streitkräfte an Seiten der Wehrmacht außerhalb der ROA gab weiß ich auf Anhieb nicht, abwegig fände ich das aber nicht.
    "Dem modernen Menschen ist es gleichgültig, in seinem Leben keine Freiheit zu finden, wenn er sie in den Reden jener verherrlicht findet, die ihn unterdrücken." - Nicolás Gómez Dávila


  7. #7
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    Standard AW: Slawen als Untermenschen?

    Zitat Zitat von Gryphus Beitrag anzeigen
    Balten, Krimtataren, Kaukasier, Ukrainer usw. hat man aber schon von Anfang an eingesetzt. Ob es zuvor russische Streitkräfte an Seiten der Wehrmacht außerhalb der ROA gab weiß ich auf Anhieb nicht, abwegig fände ich das aber nicht.
    Als kleine Hiwis mit Sicherheit - aber als kämpfende Truppe?
    Ich muss zwar zugeben, dass ich es nicht beeiden würde, aber tendenziell würde ich doch meinen, dass das eher nicht der Fall war. Balten wiederum sind ja trotz damaliger staatlicher Zugehörigkeit zur Sowjetunion, keine Slawen, zudem hatte das Baltikum auch lange ein deutliches deutsches Element. Unter anderem Rosenberg kommt ja aus diesem Hintergrund. (Erinnere mich gerade an dieses Foto in der Biographie. Das Rosenberg´sche Schuldzeugnis - alles kyrillisch geschrieben...:rolleyes: )
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  8. #8
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    Standard AW: Slawen als Untermenschen?

    Die Ukrainer merkten ziemlichs schnell, was die Nazis von ihnen hielten... Wenn sie die Zeit hatten und nciht im KZ endeten. Auch hatte der Hitler der ROA wenig bis sehr wenig Vertrauen entgegengebracht und die Idee erst in der späten Phase des Krieges in die Tat umgesetzt und das erst auf Drängen Himmlers (offiziell gabs sie erst ab 1944, inoffiziell ab 1943. Er setzte sie genau EIN mal gegen die Rote Armee ein).
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  9. #9
    forward ever Benutzerbild von Lichtblau
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    Standard AW: Slawen als Untermenschen?

    Zitat Zitat von Sprecher Beitrag anzeigen
    Um es nochmal deutlich zu sagen, mit Ausnahme dieser einen Broschüre wurde der Terminus "Untermensch" von den Nazis nie verwendet.
    Äußerst interessant wie ich finde.

    Echt du willst behaupten, die Nazis wären keine Rassisten gewesen?

    Die Nazis sahen alle "nicht-nordischen" Menschen als Untermenschen.


    Aus dem Nazi-Werk „Neue Grundlagen der Rasseforschung“ von 1933:

    „Der nicht-nordische Mensch nimmt also eine Zwischenstellung zwischen dem nordischen und den Tieren, zunächst den Menschenaffen, ein. Er ist darum kein vollkommener Mensch, er ist so überhaupt kein Mensch im eigentlichen Gegensatz zu dem Tier, sondern eben nur ein Übergang dazu, eine Zwischenstufe. Da einer der kennzeichnenden Vertreter dieser Übergangsstellung zwischen nordischen Menschen und Menschenaffen, letzterem sogar näherstehend als ersterem, der Neandertaler ist, so könnten wir die nicht-nordischen Menschen auch Neandertaler nennen; besser und treffender aber ist die von Stoddard (‚Der Kulturumsturz, die Drohung des Untermenschen’) geprägte Bezeichnung ‚UNTERMENSCH’.

    Quelle: Hermann Gauch, Neue Grundlagen der Rasseforschung, Leipzig 1933, S. 77 f.; Zit.n. Leon Poliakov, Joseph Wulf, Das Dritte Reich und seine Denker, Ullstein 1983, S. 409. (Hervorhebung im Original)
    backward never.

    ignore: Lichtblau

  10. #10
    Patriotischer Kritiker
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    Standard AW: Slawen als Untermenschen?

    Also wie lächerlich kann man sich eigentlich noch machen? Such dir doch endlich mal eine richtige Arbeit. Sowohl in Mein Kampf, dem Stürmer und anderen Nazi-Zeitungen sowie den Wochenschauen werden die Slawen übelst beleidigt und heruntergemacht.

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