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Thema: eigene Kurzgeschichten

  1. #1
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    Gast

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    Ich dachte, ich mache mal einen Thread auf, wo jeder eigene Kurzgeschichten reinschreiben kann. Ich hoffe das er nicht falsch hier ist.

    Ich habe nämlich eine Kurzgeschichte oder so was ähnliches geschrieben und würde gerne wissen, was ihr davon haltet?

    Ist ein bisschen pessimistisch (ich will euch ja nicht den Tag vermiesen):


    Es war einmal irgendein Mensch, der hatte eine Menge Geld geerbt, und weil sein Leben so schön langweilig war, beschloss er nun in den Urlaub zu fliegen um sich dort zu langweilen. Es war ein teurer Urlaub, und deshalb wollte er auch nichts davon verpassen. Also beschloss er Nachts besser nicht mehr zu schlafen sondern mit genügend Alkohol und Koffein wach zu bleiben. So konnte er viel mehr von der wertvollen Langeweile erleben, die er nun gar nicht mehr langweilig fand, denn sie kostete doch so viel. Irgendwann wurde es ihm aber zu blöd die ganze Zeit halb benebelt in der Sonne rumzuliegen und deshalb beschloss er, doch zur Abwechslung mal wieder richtig zu schlafen. Weil das mit Koffein so schlecht geht nahm er halt ein paar Schlaftabletten. Er schlief und irgendwann wachte er wieder auf. Mit der Zeit fand er es dann aber stressig immer dran zu denken Koffein zu essen, wenn er wach sein wollte und genügend Schlaftabletten zu nehmen, wenn er gerade keine Lust dazu hatte. Deshalb ließ er sich einen Tropf basteln, der ihn genau 16 Stunden mit Koffein und 8 Stunden mit Schlafmitteln versorgte, so dass er ein schönes geregeltes Leben wie alle anderen auch führen konnte. Er schlief, wenn es Zeit war zu schlafen und er war wach, wenn es Zeit war, wach zu sein. Er fand das eine ganze Weile lang lustig und langweilte sich schön vor sich hin. Das war zwar ziemlich öde, aber das war ihm auch egal. Nur das Geld wurde weniger und er fand es blöd daran zu denken irgendwann denken zu müssen. Er wollte auch nicht in das Leben der normalen Menschen zurückkehren und deshalb beschloss er jemand besonders zu sein und lies sich von seinem restlichen Geld ins künstliche Koma legen um irgendwann so zu sterben. Nun hatte er wenigstens nicht mehr den Stress zwischendrin mal wach scheinen zu müssen. Wie die Milliarden anderen Menschen.

  2. #2
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    Gast

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    Hmmm. Was soll man dazu sagen?

    Wäre irgendwie schön, nichts mehr machen zu müssen!

    Aber Langeweile ist auch ganz schön ätzend. :rolleyes:

    Wie kamst du denn darauf?

  3. #3
    A.D. Benutzerbild von Siran
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    Eigentlich wäre doch die folgerichtige Entscheidung für sein Problem der Selbstmord? Warum noch der Zwischenschritt mit dem Koma?
    Demokratie ist ein Verfahren, das garantiert, daß wir nicht besser regiert werden, als wir es verdienen.
    (George Bernard Shaw)

    Die Demokratie setzt die Vernunft des Volkes voraus, die sie erst hervorbringen soll.
    (Karl Jaspers)

    Wenn es morgens um sechs Uhr an meiner Tür läutet und ich kann sicher sein, daß es der Milchmann ist, dann weiß ich, daß ich in einer Demokratie lebe.
    (Winston Churchill)

  4. #4
    <--
    Gast

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    Original von Siran
    Eigentlich wäre doch die folgerichtige Entscheidung für sein Problem der Selbstmord?
    Ja, schon... Selbstmord wäre sicher ganz nett.
    Warum noch der Zwischenschritt mit dem Koma?
    Weil die meisten Menschen sich eben nicht umbringen sondern das Ende ihres Lebens abwarten.

  5. #5
    A.D. Benutzerbild von Siran
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    Aber ob ich den Rest meines Lebens im Koma liege oder gleich tot bin, was macht das für einen Unterschied? Der Mann in deiner Geschichte bekommt von seiner Außenwelt nichts mehr mit, denkt nicht, schläft nicht. Was ist der qualitatitve Unterschied zum Tod?
    Demokratie ist ein Verfahren, das garantiert, daß wir nicht besser regiert werden, als wir es verdienen.
    (George Bernard Shaw)

    Die Demokratie setzt die Vernunft des Volkes voraus, die sie erst hervorbringen soll.
    (Karl Jaspers)

    Wenn es morgens um sechs Uhr an meiner Tür läutet und ich kann sicher sein, daß es der Milchmann ist, dann weiß ich, daß ich in einer Demokratie lebe.
    (Winston Churchill)

  6. #6
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    Gast

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    Original von Siran
    Aber ob ich den Rest meines Lebens im Koma liege oder gleich tot bin, was macht das für einen Unterschied? Der Mann in deiner Geschichte bekommt von seiner Außenwelt nichts mehr mit, denkt nicht, schläft nicht. Was ist der qualitatitve Unterschied zum Tod?
    Naja, ich denke halt, dass es da keinen wirklichen Unterschied gibt.......

  7. #7
    Mitglied Benutzerbild von Klaus
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    X( :O

  8. #8
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    Original von Klaus
    X( :O
    Warum hast du das denn editiert?
    Ich wollte gerade was dazu schreiben......

  9. #9
    Mitglied Benutzerbild von Klaus
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    Original von <--
    Original von Klaus
    X( :O
    Warum hast du das denn editiert?
    Ich wollte gerade was dazu schreiben......
    Das glaube ich dir gern.
    Nur, was soll ich in einem Forum, in dem keiner den 1.Beitrag eines neuen Users bemerkt?
    Du weist selbst, dass in einer Kurzgeschichte viel Arbeit steckt. Ich hätte sie mir auch in der Küche an die Pin-Wand heften können.
    So, das war´s für mich in diesem Fourm.
    Es wurde schon alles gesagt; nur noch nicht von allen.
    ( Karl Valentin )

  10. #10
    in memoriam Benutzerbild von Klaus E. Daniel
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    Der Tod ist uns so nahe, daß sein Schatten stets auf uns fällt.

    Sprichwort oder Redensart oder Lied aus Deutschland. Keine Ahnung.

    Das dürfte nahe kommen, wenn man die Weisheiten alter Bücher außer acht läßt - aber nicht sollte, denn manches wahre steht drin, daß in dieser Spaßgesellschaft "aus der Mode" gekommen ist.

    KED

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