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Thema: Kommt nach Kanada!

  1. #1471
    ludi incipiant Benutzerbild von Nationalix
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    Standard AW: Kommt nach Kanada!

    Zitat Zitat von Xarrion Beitrag anzeigen
    Wenn schon Kanada, käme für mich nur der Norden, also NWT oder Yukon, infrage.
    Dann stehen in den Territories aber bald keine Bäume mehr.
    We must meet the threat with our valor, our blood, indeed with our very lives to ensure that human civilization, not Islam, dominates this galaxy - now and always. (Sky Marshal Dienes, Starship Troopers).


  2. #1472
    Tierfreund Benutzerbild von C-Dur
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    Standard AW: Kommt nach Kanada!

    Zitat Zitat von Xarrion Beitrag anzeigen
    Wenn schon Kanada, käme für mich nur der Norden, also NWT oder Yukon, infrage.
    Gruess Dich, Xarrion. Das ist eine gute Wahl, denn wegen der Klima-Erwaermung werden tuechtige Maenner gebraucht, die helfen, den Norden zu beackern:

    Yukoners turn to farming to build self-sufficiency, market for local food
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    Yukoners wenden sich der Landwirtschaft zu, um die Selbstversorgung zu steigern und den Markt für lokale Lebensmittel aufzubauen, ein Trend, den lokale Landwirtschaftsexperten durch die COVID-19-Pandemie verstärken.

    "Wir haben einen enormen Anstieg bei Menschen gesehen, die Garten und Hinterhofhühner, Fleisch und Kaninchen haben wollen", sagte Sonny Gray, Präsident der Yukon Agriculture Association.

    "Wir haben nur eine bestimmte Anzahl von Straßen. Wenn sie ausgewaschen werden oder (es gibt) einen Waldbrand oder einen Brennstoffaustritt, werden sie geschlossen", sagte er und fügte hinzu, dass Lebensmittelgeschäfte auf häufige Lieferungen aus dem Süden angewiesen sind.

    Der Landwirtschaftsdirektor von Yukon, Matt Ball, sagte, das Gebiet von 36.000 Menschen sei ein kleiner Markt, aber die Nachfrage nach lokalen Nahrungsmitteln übersteigt das Angebot und die Pandemie veranlasste die Menschen, über Ernährungssicherheit nachzudenken.

    Die Stärkung der Ernährungssicherheit in Yukon sei eine vielschichtige Aufgabe, sagte Gray, von der Entwicklung von Schrebergärten bis hin zu größeren kommerziellen Betrieben mit genügend lokaler Verarbeitungs- und Inspektionskapazität.

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    Ein gespaltener Baum, verursacht durch Schmelzung des Dauerbodenfrostes!!

    Die Forschung hat uns gesagt, dass Kanadas Norden sich schneller erwärmt als der Rest des Landes. Eine Studie aus dem Jahr 2019 mit dem Titel Canadas Changing Climate Report besagt, dass sich die nördlichen Gemeinschaften, wie der Yukon, zwei Mal schneller erwärmen als der Rest der Welt, wobei die Gebiete einen Anstieg um 2,3 °C verzeichnen.

    Diese Temperaturänderung hatte mehrere Auswirkungen im Yukon, darunter Veränderungen in Regen- und Schneemengen, extremere Wetterereignisse, schmelzende Gletscher und Meereis und auftauender Permafrost.


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    -----
    Also nicht nur Kleinholz machen, lieber Xarrion, sondern mit Spaten und Harke Gaerten anlegen und Gemuese anbauen. Anstatt $28 fuer einen Kohlkopf zu bezahlen, koennen die Yukaner dann ihre eignen Kohlkoepfe verwenden!!!

  3. #1473
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    Standard AW: Kommt nach Kanada!

    Zitat Zitat von Maitre Beitrag anzeigen
    Was mich daran stören würde: Wenn schon Kanada (Ich würde mit BC liebäugeln), dann aber so, dass mein nächster Nachbar weit genug entfernt lebt, dass ich ihn nur sehen muss, wenn ich es unbedingt will. Das scheint ja bei dem Projekt nicht so der Fall zu sein.
    Also British Columbia. Ist ja noch weiter, als weit. Aber sicher schön. Muss eben nur Alles passen; Job und Nachbarn!

    Zitat Zitat von Xarrion Beitrag anzeigen
    Wenn schon Kanada, käme für mich nur der Norden, also NWT oder Yukon, infrage.
    Warum nicht gleich Nunavut? Kannste mit den Inuit um die Wette paddeln!

    "Lieber entdeckte ich einen Satz der Geometrie, als daß ich den Thron von Persien gewänne!"
    Thales von Milet (Philosoph, Staatsmann und Mathematiker 624 v.u.Z. - 546 v.u.Z.)

  4. #1474
    Mitglied Benutzerbild von amendment
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    Standard AW: Kommt nach Kanada!

    Zitat Zitat von Xarrion Beitrag anzeigen
    Wenn schon Kanada, käme für mich nur der Norden, also NWT oder Yukon, infrage.

    Wie ich hier schon einmal schrieb: Wenn Kanada, würde ich mit der Region Montérégie südöstlich von Montréal liebäugeln. Ländlich gelegen, ein riesiges Apfelanbaugebiet für leckeren Cider.

    Und durch das nahe Montréal hat man eine Metropole in der Nähe, wo man alle kulturellen Annehmlichkeiten des Großstadtlebens genießen kann.

    Des Weiteren sind die Gebirgszüge um den Mont Tremblant auch nicht weit entfernt und auf dem riesigen St.Lorenz Strom samt den zahlreichen Kanälen kann man seine Gelüste als Skipper ausleben...

  5. #1475
    Tierfreund Benutzerbild von C-Dur
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    Standard AW: Kommt nach Kanada!

    Zitat Zitat von amendment Beitrag anzeigen
    That's nice to look at! Die drei Kids auf dem Schwarzweiß-Foto sind ja offensichtlich Mädels; einen Sohn hattest du aber auch mal erwähnt, oder irre ich mich da?
    Nein, Du irrst Dich nicht! Der Sohn kam etliche Jahre spaeter. Aud dem Foto sind nur drei Maedis zu sehen, aber wir hatten vier... alle 18 Monate auseinander! DAS soll uns mal einer nachmachen!!
    Auf diesem Foto siehst Du mich mit meiner kleinen "Hammelherde"...
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    Wir schliefen im Zelt und kochten und assen draussen an einem Behelfstisch. Vati baute die Cottage, welche spaeter mit Anbau zum Kuh-, Pferde-, Schaf- und Huehnerstall wurde.

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    Den ganzen Sommer und Teilherbst wohnten wir in der Cottage, waehrend ein Maurerteam das Fundament und den Keller bauten. Danach kamen die Zimmerleute und errichteten das Geruest und deckten das Dach. Ein Brunnen wurde auch gebohrt. Wir hatten wunderbares Wasser, das beste was ich jemals getrunken habe!
    Mein Mann arbeitete fuer eine Fluggesellschaft und konnte nur abends und an seinen freien Tagen mithelfen. Er und sein Freund legten die Wasserleitung und die Elektrizitaet im Haus. Es war schon frostig und Schnee im Oktober und lausig kalt in der cottage, wo wir nur mit einem Holzherd heizen konnten. Ich legte abends grosse Steine auf die Herdplatte, wickelte sie dann in Zeitungspapier und ab in die Betten. Alle Betten standen in einer Reihe auf der einen Seite des Raumes, in der Mitte die aufgestapelten Kartons, Kommoden etc., und die andere Haelfte diente als Kueche, Ess- und Wohnzimmer.
    Es war ein Abenteuer erster Klasse!
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    Ende Oktober konnten wir endlich ins neue Haus einziehen.
    Sag mal, meinst du mit "Acker" eigentlich Acre? Dann wären 20 Acre ca. 8 Hektar. Oder meinst du tatsächlich das altdeutsche Flächenmaß "Acker", dann wären das je nach Region so ca. 27 bis 37 Ar...?
    Ich meinte "acre", also nur ca 8 Hektar. Eine 100 acre farm war aufgeteilt worden, und dann wurden die einzelnen Grundstuecke verkauft. Unser Grundstueck war das groesste, die anderen waren alle so um die 10 acre. Auf unserem stand noch ein Teil der alten Scheune und die Ruine vom abgebrannten Bauernhaus. Auch hatten wir ca. 80 alte, teils ausgehoehlte, zerbrochene und verwahrloste Aepfelbaeume und ein Birnbaum.
    Als Canada im Jahre 1867 100-jähriges Jubiläum feierte, wie stand es damals um die Sprachkenntnisse von dir und deinem Mann? Wie lange hat es gebraucht, bis man sich selbst als "fluently speaking" wahrnimmt?
    Haha... Du meinst wohl 1967, gell? Mein Mann war schon fast zwei Jahre vor mir ruebergekommen und hatte auch von der Oberschule Englischkenntnisse mitgebracht. Ausserdem hatte er schon einen Airline Course in den VS absolviert und arbeitete nun schon seit zehn Jahren bei einer Fluggesellschaft. 1967 war mein Englisch auch nicht schlecht. , denn auch ich hatte schon acht Jahre Ottawa hinter mir, zwei Jahre davon im Hotel gearbeitet.
    Ich fuerchte, ich habe mich nicht klar ausgedrueckt und Dich verwirrt. Mein Mann kam schon 1956 rueber und ich 1958. Wir lebten in Ottawa, kauften unser erstes Haus 1961, verkauften es 5 Jahre spaeter und zogen in die Torontoer Gegend, angeblich damit unsere Maedels zur Waldorfschule gehen konnten, aber das war dann doch nicht moeglich.
    Als meine Mutter Anfang der 60er in deinem Alter war ging es bei uns auch darum, auszuwandern. Mein Vater arbeitete als Ingenieur in Namibia im Ovamboland in der Nähe von Windhoek. Meine Mutter hatte aber Angst davor; ihr Sohn (ich!) sollte nicht "im Busch" aufwachsen.
    Was für ein Blödsinn. In Windhoek gab es für die Deutschen eine extra Schule. An diesen unterschiedlichen Lebensperspektiven zerbrach dann letztlich die Beziehung zwischen meinem Vater und meiner Mutter.

    Wer weiß: Wäre es anders gekommen, wäre ich heute ein "weißer" Afrikaner und würde wahrscheinlich in Südafrika leben... ;-)
    So ist das Leben nun mal. Beide muessen am selben Strang ziehen in gleicher Richtung, sonst wird das nichts. Das habe ich ueber die Jahre immer wieder beobachten koennen. Meine Eltern waren Meister in der Sache... was Mutter sagt, das wird gemacht!!

    Du scheinst es zu bereuen, dass Du nicht nach Afrika gekommen bist. Du moechtest nach Kanada und hast Bedenken. Hier fand ich eine site, die Dir 50 Jobs vorschlaegt:

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  6. #1476
    Mitglied Benutzerbild von amendment
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    Standard AW: Kommt nach Kanada!

    Zitat Zitat von C-Dur Beitrag anzeigen
    Vollzitat
    Hallo C-Dur,

    danke für dein ausführliches Posting und die tollen Fotos!


    Danke auch für den Link; aber aus dem Alter, mich als Trucker zu versuchen, bin ich raus... ;-)

    Wenn Kanada, dann über die Option des Studiums meiner Kinder als Auslandssemester - und wenn dann die Liebe "ins Spiel käme" und es an die Familiengründung ginge, könnten wir immer noch nachkommen.

    Ein bisschen ärgert es mich schon, dass man nicht als Rentner zu euch kommen kann. Wenn das Geld stimmt und man dem Sozialstaat Kanada nicht auf der Tasche liegt, warum sollte man sich dort nicht ein Haus kaufen und durch seinen Konsum am Wohlstand Kanadas beitragen dürfen?

    Immer spätestens nach einem halben Jahr, wenn die Aufenthaltsgenehmigung abläuft, raus zu müssen, ist einfach nur nervig...
    Geändert von amendment (30.07.2020 um 13:57 Uhr)

  7. #1477
    Tierfreund Benutzerbild von C-Dur
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    Standard AW: Kommt nach Kanada!

    Zitat Zitat von amendment Beitrag anzeigen
    Hallo C-Dur,

    danke für dein ausführliches Posting und die tollen Fotos!


    Danke auch für den Link; aber aus dem Alter, mich als Trucker zu versuchen, bin ich raus... ;-)

    Wenn Kanada, dann über die Option des Studiums meiner Kinder als Auslandssemester - und wenn dann die Liebe "ins Spiel käme" und es an die Familiengründung ginge, könnten wir immer noch nachkommen.

    Ein bisschen ärgert es mich schon, dass man nicht als Rentner zu euch kommen kann. Wenn das Geld stimmt und man dem Sozialstaat Kanada nicht auf der Tasche liegt, warum sollte man sich dort nicht ein Haus kaufen und durch seinen Konsum am Wohlstand Kanadas beitragen dürfen?

    Immer spätestens nach einem halben Jahr, wenn die Aufenthaltsgenehmigung abläuft, raus zu müssen, ist einfach nur nervig...
    Also, meine Mutter konnte noch auswandern mit 91!! Sie bestand die gesundheitliche Pruefung. Ein Jahr zuvor, mit 90, bekam sie einen Schrittmacher eingebaut und damit war sie wieder ganz flott geworden. Eine meiner Toechter sponserte sie, denn ich verdiente nicht genug Geld, aber ich hatte ein Haus und konnte meine Mutter unterbringen. Leider, leider verpasste sie eines Tages die letzte Treppenstufe und fiel auf den harten Parkettfussboden und brach sich die Huefte. Das war ein Malheur!! Aber die kanadische Krankenkasse bezahlte alles! So richtig zum Laufen kam sie nicht mehr und ging nach einem halben Jahr wieder zurueck nach Deutschland.

    Vielleicht ist die kanadische Einwanderungsbehoerde nun vorsichtiger geworden, denn alte Leute sind ge- und zerbrechlich und belasten frueher oder spaeter das Gesundheitssystem.

    Nur so nebenbei bemerkt: Verpflanze keinen alleinstehenden alten Baum! Deswegen bin ich meinem Schicksal sehr dankbar, dass ich
    a)in meinem eigenen Haus lebe;
    b)mit fuenf liebevollen Kindern gesegnet bin, die dafuer sorgen, dass mir nichts fehlt;
    c)noch einigermassen klar im Kopf bin und mich hoffentlich noch zehn weitere Jahre selbst versorgen kann.

  8. #1478
    immer Freundlich Benutzerbild von Bestmann
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    Standard AW: Kommt nach Kanada!

    Zitat Zitat von C-Dur Beitrag anzeigen
    Nein, Du irrst Dich nicht! Der Sohn kam etliche Jahre spaeter. Aud dem Foto sind nur drei Maedis zu sehen, aber wir hatten vier... alle 18 Monate auseinander! DAS soll uns mal einer nachmachen!!
    Auf diesem Foto siehst Du mich mit meiner kleinen "Hammelherde"...
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    Wir schliefen im Zelt und kochten und assen draussen an einem Behelfstisch. Vati baute die Cottage, welche spaeter mit Anbau zum Kuh-, Pferde-, Schaf- und Huehnerstall wurde.

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    Den ganzen Sommer und Teilherbst wohnten wir in der Cottage, waehrend ein Maurerteam das Fundament und den Keller bauten. Danach kamen die Zimmerleute und errichteten das Geruest und deckten das Dach. Ein Brunnen wurde auch gebohrt. Wir hatten wunderbares Wasser, das beste was ich jemals getrunken habe!
    Mein Mann arbeitete fuer eine Fluggesellschaft und konnte nur abends und an seinen freien Tagen mithelfen. Er und sein Freund legten die Wasserleitung und die Elektrizitaet im Haus. Es war schon frostig und Schnee im Oktober und lausig kalt in der cottage, wo wir nur mit einem Holzherd heizen konnten. Ich legte abends grosse Steine auf die Herdplatte, wickelte sie dann in Zeitungspapier und ab in die Betten. Alle Betten standen in einer Reihe auf der einen Seite des Raumes, in der Mitte die aufgestapelten Kartons, Kommoden etc., und die andere Haelfte diente als Kueche, Ess- und Wohnzimmer.
    Es war ein Abenteuer erster Klasse!
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    Ende Oktober konnten wir endlich ins neue Haus einziehen.
    Ich meinte "acre", also nur ca 8 Hektar. Eine 100 acre farm war aufgeteilt worden, und dann wurden die einzelnen Grundstuecke verkauft. Unser Grundstueck war das groesste, die anderen waren alle so um die 10 acre. Auf unserem stand noch ein Teil der alten Scheune und die Ruine vom abgebrannten Bauernhaus. Auch hatten wir ca. 80 alte, teils ausgehoehlte, zerbrochene und verwahrloste Aepfelbaeume und ein Birnbaum. Haha... Du meinst wohl 1967, gell? Mein Mann war schon fast zwei Jahre vor mir ruebergekommen und hatte auch von der Oberschule Englischkenntnisse mitgebracht. Ausserdem hatte er schon einen Airline Course in den VS absolviert und arbeitete nun schon seit zehn Jahren bei einer Fluggesellschaft. 1967 war mein Englisch auch nicht schlecht. , denn auch ich hatte schon acht Jahre Ottawa hinter mir, zwei Jahre davon im Hotel gearbeitet.
    Ich fuerchte, ich habe mich nicht klar ausgedrueckt und Dich verwirrt. Mein Mann kam schon 1956 rueber und ich 1958. Wir lebten in Ottawa, kauften unser erstes Haus 1961, verkauften es 5 Jahre spaeter und zogen in die Torontoer Gegend, angeblich damit unsere Maedels zur Waldorfschule gehen konnten, aber das war dann doch nicht moeglich. So ist das Leben nun mal. Beide muessen am selben Strang ziehen in gleicher Richtung, sonst wird das nichts. Das habe ich ueber die Jahre immer wieder beobachten koennen. Meine Eltern waren Meister in der Sache... was Mutter sagt, das wird gemacht!!

    Du scheinst es zu bereuen, dass Du nicht nach Afrika gekommen bist. Du moechtest nach Kanada und hast Bedenken. Hier fand ich eine site, die Dir 50 Jobs vorschlaegt:

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    #20 sollte Dir gefallen!
    Das Leben ,ist ein einziges sehr spannendes Abenteuer ,ich nenne das "Leben " ohne Einschränkungen .
    Lieben Gruß Bestmann .
    Geduld ist die Kunst,nur langsam wütend
    zu werden .Gruß Bestmann

  9. #1479
    Mitglied Benutzerbild von amendment
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    Standard AW: Kommt nach Kanada!

    Zitat Zitat von C-Dur Beitrag anzeigen
    Also, meine Mutter konnte noch auswandern mit 91!! Sie bestand die gesundheitliche Pruefung. Ein Jahr zuvor, mit 90, bekam sie einen Schrittmacher eingebaut und damit war sie wieder ganz flott geworden. Eine meiner Toechter sponserte sie, denn ich verdiente nicht genug Geld, aber ich hatte ein Haus und konnte meine Mutter unterbringen. Leider, leider verpasste sie eines Tages die letzte Treppenstufe und fiel auf den harten Parkettfussboden und brach sich die Huefte. Das war ein Malheur!! Aber die kanadische Krankenkasse bezahlte alles! So richtig zum Laufen kam sie nicht mehr und ging nach einem halben Jahr wieder zurueck nach Deutschland.

    Vielleicht ist die kanadische Einwanderungsbehoerde nun vorsichtiger geworden, denn alte Leute sind ge- und zerbrechlich und belasten frueher oder spaeter das Gesundheitssystem.

    Nur so nebenbei bemerkt: Verpflanze keinen alleinstehenden alten Baum! Deswegen bin ich meinem Schicksal sehr dankbar, dass ich
    a)in meinem eigenen Haus lebe;
    b)mit fuenf liebevollen Kindern gesegnet bin, die dafuer sorgen, dass mir nichts fehlt;
    c)noch einigermassen klar im Kopf bin und mich hoffentlich noch zehn weitere Jahre selbst versorgen kann.

    Hallo C-Dur,

    Die kanadische Einwanderungsbehörde ist seit damals, zu "deinen" Einwanderungszeiten, deutlich vorsichtiger geworden. Aber selbstverständlich ist jeder willkommen, der viel Geld mit bringt. Entweder als Entrepreneur oder sonstiger Investor - oder natürlich auch gerne als reicher Promi. Alle anderen Einwanderungswilligen müssen den Anforderungen des kanadischen Arbeitsmarktes genügen.

  10. #1480
    Tierfreund Benutzerbild von C-Dur
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    Zitat Zitat von Bestmann Beitrag anzeigen
    Das Leben ist ein einziges sehr spannendes Abenteuer, ich nenne das "Leben " ohne Einschränkungen.
    Lieben Gruß Bestmann .
    So ist das, lieber Freund, man muss es geniessen wie es kommt. Zu meinem Leben gehoerten auch Leid und Schwierigkeiten, aber es war trotzdem eine schoene Zeit, die ich nicht missen moechte. Stell Dir vor, mit 39 lernte ich sogar noch das Autofahren!!

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    1977
    Hier befinden wir uns auf einem Camping Trip.
    Meine Zweitaelteste ist schon groesser als ich!

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