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Thema: Ungleichheit, Mindestlohn und Einwanderung: Der belgische Fall.

  1. #11
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    Standard AW: Ungleichheit, Mindestlohn und Einwanderung: Der belgische Fall.

    Lohn ist Deppendreck zwecks Affenschieberei.
    Bitte die Eink./Verm.-Verteilungskurven zeigen, womit Jeder seinen jeweiligen %Rang orten kann.
    "Gini" will nur vernebeln.
    Absolute €Beträge und %Ränge angeben, statt Nebel abzusondern.
    Diese Kurven werden laufend unterschlagen, weil sie zeigen, was los ist, wozu sog. "zumutbare Mitwirkungpflicht" gesetzlich verankert ist, weswegen man am Besten nachwuchslos nix tut, statt den "Arbeitnehmer"Idioten abzugeben.

    Profitgenerierung bedingt goldene Anbieternetze.
    Dazu muß die AnbieterRechts- und -AbgabenOrdnung her.
    Der ArbeitsgesetzDreck muß weg.
    Sozialstaat und ÖD sind um mind. 90 % zu reduzieren.
    "Die Erde ist ein Irrenhaus. Dabei könnte das bis heute erreichte Wissen der Menschheit aus ihr ein Paradies machen. Dafür müsste die weltweite Gesellschaft allerdings zur Vernunft kommen." Joseph Weizenbaum
    GmbHler sind RufmordGift, Arbeitsverträge sind Pest, Arbeitsrichter verhöhnen SozialstaatsOpfer.

  2. #12
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    Standard AW: Ungleichheit, Mindestlohn und Einwanderung: Der belgische Fall.

    Zitat Zitat von Apart Beitrag anzeigen
    ... Geld muß erarbeitet werden. ...
    Keinesfalls den Einen von Anderen.
    Alle Gesetze müssen also weg, die einem GeldErarbeitung unterbinden.
    "Die Erde ist ein Irrenhaus. Dabei könnte das bis heute erreichte Wissen der Menschheit aus ihr ein Paradies machen. Dafür müsste die weltweite Gesellschaft allerdings zur Vernunft kommen." Joseph Weizenbaum
    GmbHler sind RufmordGift, Arbeitsverträge sind Pest, Arbeitsrichter verhöhnen SozialstaatsOpfer.

  3. #13
    Backpfeifen-Picasso Benutzerbild von Tonsetzer
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    Standard AW: Ungleichheit, Mindestlohn und Einwanderung: Der belgische Fall.

    Zitat Zitat von Aldebaran Beitrag anzeigen
    Der Irrtum ist der, zu glauben, dass ein kompliziertes System auf das Drehen an einer Stellschraube so reagiert, wie man sich das wünscht. Schon ein simpler Kinderkreisel macht merkwürdige Sachen, wenn man ihn in eine bestimmte Richtung schubsen will.

    Der Markt ist in dieser Hinsicht wie der rachsüchtige Gott des AT: Wer ihn missachtet, wird bestraft.
    So ist es. Politik und selbst Ökonomen sind aber meistens zu einfältig das zu erkennen und doktern lieber an Symptomen oder einzelnen, meist wählerwirksamen Einzelproblemen herum, ohne die Wirkung auf das gesamte System zu betrachten.

    Das ist in etwa so, als würde man behaupten, dass das Zuführen einer bestimmten Nahrung sich beim Menschen nur auf die Zähne und sonst nichts auswirkt.

    Toleranz wird zum Verbrechen, wenn sie dem Bösen gilt.

    Wahlen ändern nichts - sonst wären sie verboten.

  4. #14
    Mitglied Benutzerbild von Ahab
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    Standard AW: Ungleichheit, Mindestlohn und Einwanderung: Der belgische Fall.

    Zitat Zitat von Aldebaran Beitrag anzeigen
    Und die Stärkung der "Kaufkraft der niedrigen Einkommen" hat nichts mit der allgemeinen Einkommensverteilung zu tun?

    Selbstverständlich ist der Mindestlohn auch als Umverteilungsinstrument gedacht. Irgendwer muss ihn ja zahlen - wenn er denn dazu bereit ist. Und genau diese Einschränkung ist das Problem.
    Das kannst du sehen wie du willst, aber es ändert nichts daran, dass du den Begriff ohne jeden Zusammenhang einwirfst.

  5. #15
    nicht ganz menschlich! Benutzerbild von Aldebaran
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    Standard AW: Ungleichheit, Mindestlohn und Einwanderung: Der belgische Fall.

    Zitat Zitat von Ahab Beitrag anzeigen
    Das kannst du sehen wie du willst, aber es ändert nichts daran, dass du den Begriff ohne jeden Zusammenhang einwirfst.
    In der Wirtschaft hängt sowieso generell alles miteinander zusammen. Der Mindestlohn spielt ja nun eine große Rolle in der hiesigen "Armuts"-Debatte. Welche Heilserwartungen damit verknüpft werden, konnte ich auch in diesem Forum immer wieder erleben. Übrigens wird der Mindestlohn von einer Seite auch als Allheilmittel gegen Lohndumping durch (legale EU- oder illegale) Einwanderer gepriesen, wodurch sich auch in dieser Richtung ein Zusammenhang ergibt.

    In Belgien ist es jedenfalls schiefgegangen. Das Land hat eine der niedrigsten Erwerbsquoten in Europa und bei Ausländern ist es sogar die niedrigste. Dafür gibt es eine Menge illegale Einwanderer, deren Wettbewerbsvorteil es ist, den Mindestlohn nicht einklagen zu können, weil sie ja illegal sind, andernfalls sie aber auch keinen Verdienst hätten. Sobald sie legalisiert sind, werden sie wohl zum großen Teil dem sozialen Netz anheimfallen, was schon nach der letzten Legalsierungswelle der Fall war. Und dann werden neue Illegale kommen und die Zahl der "Armen" und damit die Ungleicheit wächst.

    So hängen die Dinge eben doch zusammen.

    In Holland läuft es besser. Die Frage ist warum und ob wir mehr wie Holland oder wie Belgien strukturiert sind.

    Ab dem nächsten Jahr genießen die Osteuropäer ja Freizügigkeit. Dann werden wir es sehen.

    Das ist schlimmer als ein Verbrechen, das ist ein Fehler!

    (Talleyrand)

  6. #16
    Mitglied Benutzerbild von Ahab
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    Standard AW: Ungleichheit, Mindestlohn und Einwanderung: Der belgische Fall.

    Zitat Zitat von Aldebaran Beitrag anzeigen
    In der Wirtschaft hängt sowieso generell alles miteinander zusammen. Der Mindestlohn spielt ja nun eine große Rolle in der hiesigen "Armuts"-Debatte. Welche Heilserwartungen damit verknüpft werden, konnte ich auch in diesem Forum immer wieder erleben. Übrigens wird der Mindestlohn von einer Seite auch als Allheilmittel gegen Lohndumping durch (legale EU- oder illegale) Einwanderer gepriesen, wodurch sich auch in dieser Richtung ein Zusammenhang ergibt.

    In Belgien ist es jedenfalls schiefgegangen. Das Land hat eine der niedrigsten Erwerbsquoten in Europa und bei Ausländern ist es sogar die niedrigste. Dafür gibt es eine Menge illegale Einwanderer, deren Wettbewerbsvorteil es ist, den Mindestlohn nicht einklagen zu können, weil sie ja illegal sind, andernfalls sie aber auch keinen Verdienst hätten. Sobald sie legalisiert sind, werden sie wohl zum großen Teil dem sozialen Netz anheimfallen, was schon nach der letzten Legalsierungswelle der Fall war. Und dann werden neue Illegale kommen und die Zahl der "Armen" und damit die Ungleicheit wächst.

    So hängen die Dinge eben doch zusammen.

    In Holland läuft es besser. Die Frage ist warum und ob wir mehr wie Holland oder wie Belgien strukturiert sind.

    Ab dem nächsten Jahr genießen die Osteuropäer ja Freizügigkeit. Dann werden wir es sehen.
    Damit bleibt das Problem aber immer noch die Einwanderung.

    In der Wirtschaft hängen viele Dinge miteinander zusammen, nur muss man schon einen konkreten kausalen Zusammenhang beschreiben...

    Und eine Armutsdebatte oder die allergische Reaktion deines Kleinhirns auf alles was du als links einschätzt ist aber ein eben solcher nicht.

  7. #17
    Nationalkapitalist Benutzerbild von steffel
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    Standard AW: Ungleichheit, Mindestlohn und Einwanderung: Der belgische Fall.

    Zitat Zitat von Aldebaran Beitrag anzeigen
    In der Wirtschaft hängt sowieso generell alles miteinander zusammen. Der Mindestlohn spielt ja nun eine große Rolle in der hiesigen "Armuts"-Debatte. Welche Heilserwartungen damit verknüpft werden, konnte ich auch in diesem Forum immer wieder erleben. Übrigens wird der Mindestlohn von einer Seite auch als Allheilmittel gegen Lohndumping durch (legale EU- oder illegale) Einwanderer gepriesen, wodurch sich auch in dieser Richtung ein Zusammenhang ergibt.

    In Belgien ist es jedenfalls schiefgegangen. Das Land hat eine der niedrigsten Erwerbsquoten in Europa und bei Ausländern ist es sogar die niedrigste. Dafür gibt es eine Menge illegale Einwanderer, deren Wettbewerbsvorteil es ist, den Mindestlohn nicht einklagen zu können, weil sie ja illegal sind, andernfalls sie aber auch keinen Verdienst hätten. Sobald sie legalisiert sind, werden sie wohl zum großen Teil dem sozialen Netz anheimfallen, was schon nach der letzten Legalsierungswelle der Fall war. Und dann werden neue Illegale kommen und die Zahl der "Armen" und damit die Ungleicheit wächst.

    So hängen die Dinge eben doch zusammen.

    In Holland läuft es besser. Die Frage ist warum und ob wir mehr wie Holland oder wie Belgien strukturiert sind.

    Ab dem nächsten Jahr genießen die Osteuropäer ja Freizügigkeit. Dann werden wir es sehen.
    @Aldebaran:
    Bei den Linken wirst du mit deinen Fakten auf taube Ohren stoßen; selbst wenn Belgien aufgrund der Einwanderung auf Dritte-Welt-Niveau fallen sollte, würden die nicht mal auf die Idee kommen, ihren Kurs zu ändern.

  8. #18
    Vater der Drachen Benutzerbild von Skorpion968
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    Standard AW: Ungleichheit, Mindestlohn und Einwanderung: Der belgische Fall.

    Zitat Zitat von steffel Beitrag anzeigen
    @Aldebaran:
    Bei den Linken wirst du mit deinen Fakten auf taube Ohren stoßen;
    Welche Fakten denn? Dieses Sammelsurium an zusammengewürfelten Hypothesen und kausal interpretierten Korrelationen?
    Teilen ist das neue Haben.

  9. #19
    No Loitering! Benutzerbild von Haspelbein
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    Standard AW: Ungleichheit, Mindestlohn und Einwanderung: Der belgische Fall.

    Zitat Zitat von Skorpion968 Beitrag anzeigen
    Welche Fakten denn? Dieses Sammelsurium an zusammengewürfelten Hypothesen und kausal interpretierten Korrelationen?
    Stimmt. Denn zumindest in den USA hat der dort eingefuehrte Mindestlohn die sozialistische Utopie vollendet.
    Der einzige Weg, mit einer unfreien Welt umzugehen, ist, selbst so absolut frei zu werden, dass allein Deine Existenz ein Akt der Rebellion ist.

    Albert Camus

  10. #20
    Nationalkapitalist Benutzerbild von steffel
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    Standard AW: Ungleichheit, Mindestlohn und Einwanderung: Der belgische Fall.

    Zitat Zitat von Skorpion968 Beitrag anzeigen
    Welche Fakten denn? Dieses Sammelsurium an zusammengewürfelten Hypothesen und kausal interpretierten Korrelationen?
    Bist du unfähig zu verstehen, was Aldebaran geschrieben hat?
    Es ist doch ganz einfach: Je mehr Ausländer (ich meine damit vorwiegend Schwarze, Araber und Türken) einwandern, desto stärker nimmt die gesellschaftliche Ungleichheit zu (da diese Leute sowieso nur im unteren Lohnbereich arbeiten werden oder arbeitslos bleiben). Hinzu kommen erhöhte Kriminalität und stärkere Sozialausgaben des Staates.

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