Umfrageergebnis anzeigen: Das eigene Leben, oder das eigene Volk.

Teilnehmer
59. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • Ich könnte mir vorstellen, für mein Land oder ein höheres Ziel zu sterben, wenn ich von meinem Volk dafür geehrt werde

    7 11,86%
  • Ich könnte mir vorstellen, für mein Land oder ein höheres Ziel zu sterben, auch wenn mein Volk mein Opfer nicht anerkennt

    19 32,20%
  • Mein Leben steht für mich über meinem Volk

    14 23,73%
  • Mein Leben steht für mich nicht über meinem Volk

    10 16,95%
  • Mein Leben steht für mich über allem, notfalls wandere ich aus, um jeglicher Bedrohung für mich und mein Leben aus dem Wege zu gehen

    12 20,34%
  • Wenn ich vom meinem Volk dazu gedrängt werde, mein Leben einzusetzen, dann tue ich es

    3 5,08%
  • Wenn ich vom meinem Volk dazu gedrängt werde, mein Leben einzusetzen, dann versuche ich mich davor zu drücken

    13 22,03%
  • Wieso soll ich mein Leben als Abgeltung für die Beendigung eines Zustandes einsetzen, obwohl sich Landesverräter vor mir die Taschen dadurch vollgestopft haben

    10 16,95%
  • Ich glaube, dass nach meinem Tod alles für mich endet

    18 30,51%
  • Ich glaube, dass nach meinem Tod für mich nicht alles zu Ende geht

    13 22,03%
  • So genau habe ich noch gar nicht darüber nachgedacht/ bin unentschieden/ is mir egal

    7 11,86%
Multiple-Choice-Umfrage.
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Thema: Wärt ihr bereit, für euer Volk zu sterben...?

  1. #21
    Weiße Bewegung Benutzerbild von Gryphus
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    Standard AW: Wärt ihr bereit, für euer Volk zu sterben...?

    Ja, wäre ich. Mein Leben hat für mich nur eine sehr geringe Gewichtung im Vergleich zu vielen anderen Dingen. Um genau zu sein ist für mich die Vorstellung vom Leid bestimmter Menschen schmerzhafter als die vom eigenen Tod.

    Dulce et decorum est pro patria mori.
    "Dem modernen Menschen ist es gleichgültig, in seinem Leben keine Freiheit zu finden, wenn er sie in den Reden jener verherrlicht findet, die ihn unterdrücken." - Nicolás Gómez Dávila


  2. #22
    Mitglied Benutzerbild von Candymaker
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    Standard AW: Wärt ihr bereit, für euer Volk zu sterben...?

    Zitat Zitat von Gawen Beitrag anzeigen
    ...denk an Richthofen, der lebt in den Erzählungen über ihn weiter.
    Kann sein, nur nützt ihm das leider nichts mehr, denn er ist biologisch ausgelöscht. Nicht von dem, was über ihn erzählt wird, hat für ihn selbst noch irgendeine Bedeutung.
    http://www.politikforen.net/signaturepics/sigpic118712_5.gif

  3. #23
    Weiße Bewegung Benutzerbild von Gryphus
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    Standard AW: Wärt ihr bereit, für euer Volk zu sterben...?

    Zitat Zitat von Candymaker Beitrag anzeigen
    Kann sein, nur nützt ihm das leider nichts mehr, denn er ist biologisch ausgelöscht. Nicht von dem, was über ihn erzählt wird, hat für ihn selbst noch irgendeine Bedeutung.
    Es ist letztlich doch nur die Frage ob das Ego die Empathie überwiegt.
    "Dem modernen Menschen ist es gleichgültig, in seinem Leben keine Freiheit zu finden, wenn er sie in den Reden jener verherrlicht findet, die ihn unterdrücken." - Nicolás Gómez Dávila


  4. #24
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    Standard AW: Wärt ihr bereit, für euer Volk zu sterben...?

    Zitat Zitat von meckerle Beitrag anzeigen
    Was oder wie definiert sich heute "unser Volk"?
    Der Volksbegriff, der heute vielen Nationalen innewohnt, ist ein Erbe der Romantik, welches dazu geeignet ist, eine Idealvorstellung zu umschreiben die wenig Bezug zur Realität hat.
    Das zeigt sich immer wieder wenn diese Klientel anfängt, der eigenen Meinung eine ganze Heerschar von angeblichen Gleichgesinnten anzudichten. Kein anderer Menschenschlag verwendet häufiger die 1. Person Plural, um die eigenen Ansichten darzulegen, und an keinem anderen Menschenschlag geht derart konsequent vorbei, wie falsch man doch daran tut.

  5. #25
    Weiße Bewegung Benutzerbild von Gryphus
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    Standard AW: Wärt ihr bereit, für euer Volk zu sterben...?

    Zitat Zitat von Candymaker Beitrag anzeigen
    Eine Frage an die nationalgesinnten User hier, die die Opfer-ohne Ehrung-Frage mit einem JA beatwortet haben: Wir könntet ihr es ertragen, euch ohne eine Ehrung zu opfern, auch wenn ihr genau wüsstet, dass es massenhaft Leute gibt, die ihr eigenes Leben niemals opfern würden und womöglich aus eurem Opfer noch geschickt Kapital schlagen?
    Man opfert sich ja nicht für die Ehrung sondern für Volk/Vaterland/Famile oder was auch immer.
    "Dem modernen Menschen ist es gleichgültig, in seinem Leben keine Freiheit zu finden, wenn er sie in den Reden jener verherrlicht findet, die ihn unterdrücken." - Nicolás Gómez Dávila


  6. #26
    Deutschland! Benutzerbild von Reichsadler
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    Standard AW: Wärt ihr bereit, für euer Volk zu sterben...?

    Zitat Zitat von Candymaker Beitrag anzeigen
    Idealistisch gesehen stimmt alles was du sagst, aber nicht logisch. Worauf ich jedoch hinaus will: Für jemanden, dessen Leben nach dem Tod nicht mehr weitergeht, ist es völlig wurscht, ob sein Opfer sinnvoll war, oder nicht. Es hat keinerlei Bedeutung mehr. Es ist auch völlig egal, welchem Volk oder Ethnie derjenige mal angehört hat, den er existiert nicht mehr. Es kann für ihn auch egal sein, ob er in den Genen oder der Erinnerung seiner Kinder weiterlebt oder nicht, denn sein Bewusstsein existiert nicht mehr, um dies noch wahrzunehmen. Er hat den höchsten Preis bezahlt, die eigene, unwiderbringliche biologische Auslöschung.

    Logisch gesehen ist es so, dass für das Individuum nichts eine größere Bedeutung hat, als das eigene Leben, weshalb dessen Einsatz, egal wofür ein völliger Wahnsinn ist.
    Das ist alles richtig. Wie ich sagte, wir sterben alle und wann oder wie ist nach unserer "biologischen Auslöschung" wie du es so treffend nennst, völlig egal.
    Sprich: Wir können unserem Tod nicht entfliehen, von daher ist das eigene Sterben an sich kein Preis, sondern ein unumgängliches Geschenk.
    Du kannst dich auch gleich mit 12 selbst erschießen, es ist egal, macht aber doch so gut wie niemand oder?
    Ich will damit sagen, dass deine Sichtweise durchaus für mich nachvollziehbar ist, jedoch hat der Mensch das Bestreben, in seiner sinnlosen Existenz nach einem Sinn zu suchen, dieses Bestreben bringt die Menschheit weiter. Ob durch Religion, Wissenschaft, Ideologie, man baut Werte auf, zimmert sich eine Gesellschaft, schafft Nationen und überall gibt es unterschiedliche Erklärungen für unser Sein, eben um die Existenz erträglich zu gestalten. Der Mensch muss also an etwas höheres glauben, damit die Menschheit weiter kommt, das liegt einfach in unseren Genen. Manche glauben an Götter, andere an Völker, Familien, wie auch immer; wer wahrhaftig an etwas glaubt, ist auch bereit, für seinen Glauben zu sterben. Nun ja, ich glaube an mein Volk.

  7. #27
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    Standard AW: Wärt ihr bereit, für euer Volk zu sterben...?

    Zitat Zitat von Gryphus Beitrag anzeigen
    Es ist letztlich doch nur die Frage ob das Ego die Empathie überwiegt.
    Wie ich schon schrieb, es ist nur eine Frage der Logik. Egal welche Ausrede du auch erfindest, warum es vielleicht doch sinnvoll ist, zu sterben, es steht immer gegen die kühle und grausame Logik des Systems.
    http://www.politikforen.net/signaturepics/sigpic118712_5.gif

  8. #28
    coffee & cigarettes Benutzerbild von marc
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    Standard AW: Wärt ihr bereit, für euer Volk zu sterben...?

    Zitat Zitat von Candymaker Beitrag anzeigen
    Für jemanden, dessen Leben nach dem Tod nicht mehr weitergeht, ist es völlig wurscht, ob sein Opfer sinnvoll war, oder nicht. Es hat keinerlei Bedeutung mehr. Es ist auch völlig egal, welchem Volk oder Ethnie derjenige mal angehört hat, den er existiert nicht mehr. Es kann für ihn auch egal sein, ob er in den Genen oder der Erinnerung seiner Kinder weiterlebt oder nicht, denn sein Bewusstsein existiert nicht mehr, um dies noch wahrzunehmen. Er hat den höchsten Preis bezahlt, die eigene, unwiderbringliche biologische Auslöschung.

    Logisch gesehen ist es so, dass für das Individuum nichts eine größere Bedeutung hat, als das eigene Leben, weshalb dessen Einsatz, egal wofür ein völliger Wahnsinn ist.
    Du setzt eine bestimmte Form von Willensfreiheit und eine bestimmte Form der durchgängigen Rationalität voraus, die in Wirklichkeit nicht vorhanden sind. Es ist auch die Frage, ob die einzelnen Individuen diejenigen Einheiten sind, die u. U. als "fitteste" "surviven" können. Ich würde das verneinen und meinte u. A. deshalb, daß es "humanbiologisch" bis zu einem gewissen Grad "rational" seien kann, wenn - Beispiel: eine Großmutter die feindlichen Soldaten ablenkt und ihr Leben opfert, damit ihre Kinder und Enkelkinder entkommen können.
    Evolutionsbiologisch wäre so eine ... mh: ultraradikale Form von Individualismus ja auch kontraproduktiv. Wobei man natürlich nicht den Eindruck erwecken sollte, als wäre die Evolution jetzt quasi abgeschlossen und als gäbe es in der Natur nicht auch lauter Pleiten, Pech und Pannen.

    Edit:
    Noch ein anderes Beispiel: Angenommen, du spielst mit dem Gedanken, Selbstmord zu begehen. Würdest du bei der Abwägung "Selbstmord - Ja oder Nein" auch berücksichtigen, wie sich diese Tat auf deine Familie, deine weinende Freundin, deine ohnmächtige Mutter usw. auswirken würde?
    Die meisten Menschen würden das tun, obwohl sie deren Leiden ja gar nicht mehr erleben würden.
    Geändert von marc (18.04.2010 um 00:01 Uhr)

  9. #29
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    Standard AW: Wärt ihr bereit, für euer Volk zu sterben...?

    Zitat Zitat von Reichsadler Beitrag anzeigen
    Das ist alles richtig. Wie ich sagte, wir sterben alle und wann oder wie ist nach unserer "biologischen Auslöschung" wie du es so treffend nennst, völlig egal.
    Sprich: Wir können unserem Tod nicht entfliehen, von daher ist das eigene Sterben an sich kein Preis, sondern ein unumgängliches Geschenk.
    Du kannst dich auch gleich mit 12 selbst erschießen, es ist egal, macht aber doch so gut wie niemand oder?
    Ich will damit sagen, dass deine Sichtweise durchaus für mich nachvollziehbar ist, jedoch hat der Mensch das Bestreben, in seiner sinnlosen Existenz nach einem Sinn zu suchen, dieses Bestreben bringt die Menschheit weiter. Ob durch Religion, Wissenschaft, Ideologie, man baut Werte auf, zimmert sich eine Gesellschaft, schafft Nationen und überall gibt es unterschiedliche Erklärungen für unser Sein, eben um die Existenz erträglich zu gestalten. Der Mensch muss also an etwas höheres glauben, damit die Menschheit weiter kommt, das liegt einfach in unseren Genen. Manche glauben an Götter, andere an Völker, Familien, wie auch immer; wer wahrhaftig an etwas glaubt, ist auch bereit, für seinen Glauben zu sterben. Nun ja, ich glaube an mein Volk.
    Die Alternative dazu ist dann der Nihilismus der schließlich entweder zum Suizid führt weil die gesammte Existenz sowieso keinen konkreten Zweck erfüllt oder der egoistische Hedonismus weil die Existenz auch nur um ihrer selbst willen existiert. Beides wenig angenehm und meiner Meinung nach nicht sehr erfüllend.
    "Dem modernen Menschen ist es gleichgültig, in seinem Leben keine Freiheit zu finden, wenn er sie in den Reden jener verherrlicht findet, die ihn unterdrücken." - Nicolás Gómez Dávila


  10. #30
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    Für meine Kinder: sofort – wenn es ihnen von Nutzen wäre.

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