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Thema: Der umgedrehte Sozialismus kotzt ab!

  1. #291
    Der Richtige Benutzerbild von Sven71
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    Standard AW: Der umgedrehte Sozialismus kotzt ab!

    Zitat Zitat von blues Beitrag anzeigen
    ... , die Pleite aber nur durch staatliche Hilfe behoben werden kann und die Verursacher der Krise ihre stümperhafte Misswirtschaft durch den Steuerzahler honoriert bekommen müssen.
    Der war gut ...
    Teilen ist ein Social Media-Phänomen, das neue Haben sind nur Klicks und Likes.
    Für mehr digitale Gerechtigkeit müssen Internetnutzer pro Session anteilig wenigstens 10% ihrer online verbrachten Lebenszeit zum Liken verwenden.



  2. #292
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    Standard AW: Der umgedrehte Sozialismus kotzt ab!

    Pleite ist immer zugleich auch Profit.
    Das Geld ist immer noch da, nur eben in falschen Händen - so drückte sich ein Journalist im "Presseclub" aus, womit er in der Runde vollste Zustimmung fand.
    Es gehört zudem in die Taschen seiner Erwirtschafter.
    Der Sozialstaat ist eingeführt, das zu verhindern.
    "Die Erde ist ein Irrenhaus. Dabei könnte das bis heute erreichte Wissen der Menschheit aus ihr ein Paradies machen. Dafür müsste die weltweite Gesellschaft allerdings zur Vernunft kommen." Joseph Weizenbaum
    GmbHler sind RufmordGift, Arbeitsverträge sind Pest, Arbeitsrichter verhöhnen SozialstaatsOpfer.

  3. #293
    Vater der Drachen Benutzerbild von Skorpion968
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    Standard AW: Der umgedrehte Sozialismus kotzt ab!

    Zitat Zitat von tommy3333 Beitrag anzeigen
    Das ist keine Antwort auf meine Frage. Ausgeschlossen wurde es bereits durch Marx. Das Anteilseigentum war zudem Dein Bsp. - nicht meines. Also nochmal: Wie definierst Du "Volkseigentum" im Sinne des Sozialismus, wie soll das funktionieren und wie willst Du das umsetzen? Was soll am Volkseigentum anders sein als am Privateigentum (wenn Du das schon nicht mehr ausschließt)? Und wenn es doch wieder Privateigentum sein soll - weil Du das ja nunn nicht ausschließt - wozu dann der von Euch Linken geforderte Systemwechsel?
    Also, ich versuch das jetzt mal ein bisschen aufzudröseln.

    Es gibt keineswegs nur Schwarz oder Weiß, nur Privateigentum oder nur Gemeinschaftseigentum. Es geht beides parallel.

    Lebensnotwendige Versorgungsgüter, die nicht durch andere austauschbar sind, gehören nicht in private Hände. Also alles, was jeder lebensnotwendig braucht und nicht durch etwas anderes ersetzen kann. Was also jeder nachfragen muss.
    Dazu gehören z.B. Trinkwasser, Energie, Müllabfuhr, Breitband-Transportmittel etc.
    Dazu müssen nicht zwingend Lebensmittel gehören, weil die untereinander austauschbar sind. Man kann z.B. statt Kartoffeln auch Reis, Nudeln oder sonstwas essen, da ist man nicht von einem bestimmten Produkt abhängig.

    Wenn du lebensnotwendige Versorgungsgüter, die nicht austauschbar sind, in private Hände gibst, dann bildet sich immer ein hohes Erpressungspotenzial seitens der Anbieter heraus und es kommt zu Marktstrukturen, die nicht ausgeglichen sind.
    Da ist ein staatliches Monopol immer besser, zumal die Erlöse daraus ja wiederum der Gemeinschaft, also allen, zugute kommen.

    Ich habe keineswegs im Sinn, alle Schreinereien, Bekleidungsgeschäfte, Baumärkte, Bäckereien etc. zu vergemeinschaften. Dort hat die private Hand einen Sinn, weil es dort ausreichend Wettbewerb gibt.

    Ein Sonderfall sind Banken.
    Solange Banken nicht ihrem Zweck, ihrem Kerngeschäft, nachkommen und lieber auf Finanzmärkten rumzocken, statt Unternehmen mit Krediten zu versorgen, ist auch da eine Vergemeinschaftung besser als die private Hand.

    Statt Systemwechsel würde ich eher Paradigmenwechsel sagen. Statt "der Mensch hat der Wirtschaft zu dienen" muss die Wirtschaft wieder dem Menschen dienen. Genau das hat sich in den letzten 30 Jahren dermaßen ins Absurde verdreht, dass Marktwirtschaft zu einer Art Pseudoreligion und zu einer Ideologie geworden ist, die Menschen unter sich begräbt. Das geht nicht. Der einzelne Mensch muss eine höhere Priorität haben als Profitmaximierung.

    Das hat vielerlei Konsequenzen, die ich hier unmöglich alle aufzählen kann. Daher nur ein Beispiel: Leiharbeit.
    Meines Erachtens hat Leiharbeit in einer Gesellschaft nichts zu suchen, weil dadurch eben Menschen zur Profitmaximierung Einzelner ausgenutzt werden, weil sie in einer Zwangslage sind.
    Wenn Leiharbeit tatsächlich zur Abfederung von Auftragsspitzen notwendig ist, dann meinetwegen. Kann man drüber reden. Aber wirklich nur in diesen Fällen. In allen anderen Fällen, z.B. zum Lohndrücken, no go, konsequent Stop!

    Ein weiterer Punkt sind Erbschaften. Wer ständig gegen leistungsloses Einkommen plärrt, muss das auch dort konsequent tun. Entweder hü oder hott. Entweder wir akzeptieren leistungsloses Einkommen oder wir unterbinden es. Dann konsequent! Aber kein Rosinenpicken!

    Soviel erstmal. Ich hoffe, ich konnte deine Fragen einigermaßen beantworten. Falls nicht, musst du konkreter nachfragen.
    Teilen ist das neue Haben.

  4. #294
    Mitglied Benutzerbild von Humer
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    Standard AW: Der umgedrehte Sozialismus kotzt ab!

    Heute im Deutschlandfunk aufgeschnappt:
    Hätten wir die Steuergesetzgebung der Äera Kohl beibehalten, wäre der Staat um 70 Milliarden im Jahr flüssiger und er hätte kein Schuldenprobelm. Auch eine Folge der "modernen" Wirtschaftspolitik von Schröder (SPD !)
    Der Staat hat sich selbst arm gemacht ( neudeutsch schlank) und in diesem Zustand muss er auch noch die Banken retten.
    Parole: Reich ins Heim- Mitglied der Linksfraktion

  5. #295
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    Standard AW: Der umgedrehte Sozialismus kotzt ab!

    Zitat Zitat von Humer Beitrag anzeigen
    Heute im Deutschlandfunk aufgeschnappt:
    Hätten wir die Steuergesetzgebung der Äera Kohl beibehalten, wäre der Staat um 70 Milliarden im Jahr flüssiger und er hätte kein Schuldenprobelm. Auch eine Folge der "modernen" Wirtschaftspolitik von Schröder (SPD !)
    Der Staat hat sich selbst arm gemacht ( neudeutsch schlank) und in diesem Zustand muss er auch noch die Banken retten.
    auch nur ein denken, was über realitäten hinwegsieht. hätten wir 70 mrd. mehr, wären die staatsschulden um 200 mrd. höher.....den....mehreinnahme beim staat heisst immer...

    wir können das dreifache raushauen:]
    <a href=https://pbs.twimg.com/profile_images/800424998842335236/M5yqXJ_m_reasonably_small.jpg target=_blank>https://pbs.twimg.com/profile_images...ably_small.jpg</a>
    „Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.“
    Mahatma Gandhi

  6. #296
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    Standard AW: Der umgedrehte Sozialismus kotzt ab!

    Zitat Zitat von Skorpion968 Beitrag anzeigen
    Also, ich versuch das jetzt mal ein bisschen aufzudröseln.

    Es gibt keineswegs nur Schwarz oder Weiß, nur Privateigentum oder nur Gemeinschaftseigentum. Es geht beides parallel.

    Lebensnotwendige Versorgungsgüter, die nicht durch andere austauschbar sind, gehören nicht in private Hände. Also alles, was jeder lebensnotwendig braucht und nicht durch etwas anderes ersetzen kann. Was also jeder nachfragen muss.
    Dazu gehören z.B. Trinkwasser, Energie, Müllabfuhr, Breitband-Transportmittel etc.
    Dazu müssen nicht zwingend Lebensmittel gehören, weil die untereinander austauschbar sind. Man kann z.B. statt Kartoffeln auch Reis, Nudeln oder sonstwas essen, da ist man nicht von einem bestimmten Produkt abhängig.

    Wenn du lebensnotwendige Versorgungsgüter, die nicht austauschbar sind, in private Hände gibst, dann bildet sich immer ein hohes Erpressungspotenzial seitens der Anbieter heraus und es kommt zu Marktstrukturen, die nicht ausgeglichen sind.
    Da ist ein staatliches Monopol immer besser, zumal die Erlöse daraus ja wiederum der Gemeinschaft, also allen, zugute kommen.
    Sehe ich nicht ganz so. Warum sollte es nicht möglich sein, dafür sowohl Privat- als auch staatliches Eigentum zuzulassen? Es ist dann allein Entscheidung der Kunden, wessen Angebote sie nutzen wollen. Die Kunden bezahlen es ja.

    Ich habe keineswegs im Sinn, alle Schreinereien, Bekleidungsgeschäfte, Baumärkte, Bäckereien etc. zu vergemeinschaften. Dort hat die private Hand einen Sinn, weil es dort ausreichend Wettbewerb gibt.
    OK. Wenigstens etwas, das nach einem Konsens aussieht.

    Ein Sonderfall sind Banken.
    Solange Banken nicht ihrem Zweck, ihrem Kerngeschäft, nachkommen und lieber auf Finanzmärkten rumzocken, statt Unternehmen mit Krediten zu versorgen, ist auch da eine Vergemeinschaftung besser als die private Hand.
    Auch hier wieder die Frage, warum nicht beide Eigentumsformen zulassen? Gegenwärtig gibt es ja auch beide Eigentumsformen. Die KfW ist ja bspw. keine Privatbank, sondern eine Anstalt des Öffentlichen Rechts, das quasi dem Finanzministerium untersteht. Auch die Sparkassen sind keine Privatbanken, sondern Anstalten des Öffentlichen Rechts. Es liegt in der Entscheidung jedes Kunden, ob sein Geld bei einem Ackermann oder an einer Sparkasse anlegt. Ich selbst bin ein zufriedener Sparkassenkunde. Abgesehen davon habe auch Öffentliche Banken (bspw. Landesbanken) Gelder verzockt, für die dann am Ende der Steuerzahler wieder aufkommen soll (oder muss). Daher ist die Wahl der Eigentumsform auch nicht wirklich Ursache für eine Bankenkrise derart, wie wir sie kürzlich erlebt haben.

    Statt Systemwechsel würde ich eher Paradigmenwechsel sagen. Statt "der Mensch hat der Wirtschaft zu dienen" muss die Wirtschaft wieder dem Menschen dienen. Genau das hat sich in den letzten 30 Jahren dermaßen ins Absurde verdreht, dass Marktwirtschaft zu einer Art Pseudoreligion und zu einer Ideologie geworden ist, die Menschen unter sich begräbt. Das geht nicht. Der einzelne Mensch muss eine höhere Priorität haben als Profitmaximierung.
    Also diesen Paradigmenwechsel halte ich lediglich für einen Beitrag fürs Phrasenschwein. Wirtschaft dient immer dem Ausgleich zwischen Angebot und Nachfrage (oder sollte dem dienen, was in Monopolmärkten nur eingeschränkt erfolgt). In dem Falle dienen sie auch den Menschen.

    Das hat vielerlei Konsequenzen, die ich hier unmöglich alle aufzählen kann. Daher nur ein Beispiel: Leiharbeit.
    Meines Erachtens hat Leiharbeit in einer Gesellschaft nichts zu suchen, weil dadurch eben Menschen zur Profitmaximierung Einzelner ausgenutzt werden, weil sie in einer Zwangslage sind.
    Wenn Leiharbeit tatsächlich zur Abfederung von Auftragsspitzen notwendig ist, dann meinetwegen. Kann man drüber reden. Aber wirklich nur in diesen Fällen. In allen anderen Fällen, z.B. zum Lohndrücken, no go, konsequent Stop!
    Ob etwas auch etwas auf einem Markt zu suchen hat, bestimmen immer die Anbieter und Nachfrager gemeinsam. Die ersteren erbringen die Leistung und die Letztern bezahlen es ja. Das Problem sehe ich an der Stelle, wo der Staat in die Freiheitsrechte des Einzelnen eingreift, indem er bspw. Arbeitslosen Kürzungen der Sozialleistungen androht, wenn eine angebotene Tätigkeit abgelehnt wird, obwohl wir das GG angeblich die Vertragsfreiheit schützt. Zu dieser Freiheit gehört es auch, ein Vertragsangebot ablehnen zu können, ohne seitens Dritter (also bspw. des Staates) Nachteile befürchten zu müssen. Diese staatl. Willkür hat ja erst zu diesem Zustand, mit der viele Leiharbeiter leben geführt.

    Ein weiterer Punkt sind Erbschaften. Wer ständig gegen leistungsloses Einkommen plärrt, muss das auch dort konsequent tun. Entweder hü oder hott. Entweder wir akzeptieren leistungsloses Einkommen oder wir unterbinden es. Dann konsequent! Aber kein Rosinenpicken!
    Was dem Schutz der Familie aber wieder entgegenstehen kann. Ich sollten aus meiner Sicht nahe Familienangehörige weiterhin besser gestellt sein, als ferne Verwandte oder Übrige.

    Soviel erstmal. Ich hoffe, ich konnte deine Fragen einigermaßen beantworten. Falls nicht, musst du konkreter nachfragen.
    Das ist wenigstens ein Anfang. Da, wie ich oben beschrieben (und früher) habe, aber bereits Formen des Öffentlichen Eigentums existieren (KfW, Sparkassen, Öffentliche Stadtreinigung), drängt sich nun die Frage auf, was an den Forderungen (mit Ausnahme Deiner Bsp. zur Leiharbeit und Erbschaft) eigentlich neu sein sollen. Oder warum Du nicht beide Eigentumsformen (privat und öffentlich) im Wettbewerb zulassen willst.
    Geändert von tommy3333 (19.05.2010 um 18:56 Uhr)
    "Fernsehredakteure haben eine einmalige Begabung: Sie können Spreu von Weizen trennen. Und die Spreu senden sie dann."
    "Wer zensiert, hat Angst vor der Wahrheit."
    Bei ARD und ZDF verblöden Sie in der ersten Reihe.

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