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Thema: Steuererhöung unvermeidbar

  1. #121
    Selberdenker Benutzerbild von FranzKonz
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    Standard AW: Steuererhöung unvermeidbar

    Zitat Zitat von Sven71 Beitrag anzeigen
    Naja, unsere Landesbankenkrise gärte schon lange bevor Lehman pleite ging. Hier wird so getan, als gäbe es in Deutschland keine Bankenkrise, wenn es in den USA keine Krise gegeben hätte. Nur ist das schlicht und ergreifend nicht wahr:

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    Unsere Bankenkrise ist zu einem ordentlichen Teil auf falsch bewertete Immobilien und darauf basierende, mit falschen Ratings versehene "Produkte" zurückzuführen.

    Dazu kommt natürlich die Bad Bank, die den Giftschrank der Hypo-Vereinsbank kaschiert.
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  2. #122
    Der Richtige Benutzerbild von Sven71
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    Standard AW: Steuererhöung unvermeidbar

    Zitat Zitat von Akra Beitrag anzeigen
    Die letzte Instanz in diesem Land ist das Volk.

    Wenn es gegen Atomkraft und für Zigeuner auf die Straße geht aber nicht wenn es ausgeplündert wird, scheint die Not noch nicht groß genug zu sein.
    Wer geht denn für diese Kacke auf die Straße? Doch nicht diejenige Minderheit, welche die Party bezahlen darf. Auf die Straße gehen Politiker, Beamte, Arbeitslose, verblendete Jugendliche, die Einwohner der leistungsfreien Zone Berlin und deren Family.
    Also genau die Schmarotzer, die als Steuerprofiteure von den Erwerbstätigen und Unternehmern leben. Ist doch logisch, daß diese Steuererhöhungen als unvermeidlich ansehen. Am besten höhere Einkommensteuern, damit der Konsum weiter günstig bleibt.
    An diesem Sumpf, an all den Verrätern in den eigenen Reihen (auch unter den Wählern) kann man nichts mehr ändern. Man kann ihn nur austrocknen: Koffer packen, die EU verlassen. Es gibt genug Länder, in denen gut ausgebildete und tüchtige Menschen willkommen sind. Wo Leistung honoriert wird.
    Dann sollen die Penner hier sehen, wer ihnen die Steuern zahlt.
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  3. #123
    Mitglied Benutzerbild von Durkheim
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    Standard AW: Steuererhöung unvermeidbar

    Zitat Zitat von blues Beitrag anzeigen
    Ja, Steuererhöhungen sind unvermeidbar; es stellt sich nur die Frage wie die Lasten verteilt sind.

    Bislang wurden diejenigen, die uns diese Krise bescherten nicht in die Pflicht genommen, es ist an der Zeit diese ungerechte Verteilung zu beenden und diejenigen, die bis heute verdienen zu Kasse zu bitten:
    Wenn man das tun würde, müsste man viele der Banken verstaatlichen! Und das wäre nicht mal negativ.

    Schau Dir doch mal die US-Banken an. Da wurden extra die Bilanzierungsregeln bis ins Lächerliche hinein soweit gelockert, dass schliesslich die Bilanzen und die Gewinne absolut nichtssagend sind. Letztes Jahr machten sie "Gewinne" durch die Zinspolitik + Erhöhung der Geldmenge durch die Zentralbank. Was nichts anderes ist als eine Art Subvention und Luftbuchungen.

    Danach versuchte man das gedruckte Geld in Richtung Aktienmärkte zu kanalisieren. Ich meine, da ging insbesondere die US-Regierung einen Deal mit einigen Grossbanken ein. Auch die US-Zentralbank FED hat kräftig an der Börse mitgemischt. Das allein zeigt, dass gezielt in die Märkte im grossem Masstab eingegriffen wurde. Gleichzeitig wird staatlicherseits gegen den Goldpreis angekämpft, damit dieser nicht explodiert. So werden zwischen den Staaten Gold in grossen Mengen hin- und herverkauft, somit der Preis künstlich gedrückt.

    Im Grunde genommen hat man einen recht guten Job gemacht angesichts der Dimension der Krise.

    Das Problem ist aber, dass sämtliche finanzielle Konsequenzen, verursacht durch Banken am Ende auf Kosten der Bürger geht und dafür gibt es keinerlei Gegenleistungen seitens der Verursacher! Sprich die Banken können weiter selbständig bleiben und auch diese Unabhängigkeit muss schliesslich der Bürger finanzieren.

    Zitat Zitat von blues Beitrag anzeigen
    Die Forderung nach einer Finanztransaktionssteuer, nach einer Börsenumsatzsteuer, nach einer Luxussteuer und einem Verbot von Hedgefonds ist kein Kommunismus sondern eine zwingende Voraussetzung für die Wiedereinführung einer sozialen Marktwirtschaft.
    Das Problem sind nicht die Börsen, sondern die sog. CFD-Swaps gewesen, die verboten gehören. Man tut es nicht, weil offenbar zuviel Geld drin steckt.

  4. #124
    Mitglied Benutzerbild von Stadtknecht
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    Standard AW: Steuererhöung unvermeidbar

    Zitat Zitat von laurin Beitrag anzeigen
    MWST erhöhen;

    die Kommunen erhöhen die Grundsteuer, Gewerbesteuer, Hundesteuer, Vergnügungssteuer und dgl. mehr.

    Heute war ich einmal mit der Schlagzeile der Blödzeitung einverstanden: Wir sind mal wieder die Deppen Europas.

    Laurin
    Wenn ich mir ansehe, was für Asis Hunde haben, würde ich eine Verzehnfachung der Hundesteuer begrüßen.

  5. #125
    Mitglied Benutzerbild von Stadtknecht
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    Standard AW: Steuererhöung unvermeidbar

    Zitat Zitat von Margrit Beitrag anzeigen
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    Frontal 21 heute Abend.

    Die Steuererhöhung wird kommen wie das Amen in der Kirche und zahlen darf der kleine und kleinste Bürger, die Rentner, die Wenigverdiender etc., denn dieser Wirtschaftswiese schlägt eine Mehrw.-Steuer-Erhöhugn auf 21% vor

    Toll
    Ob dann der deutsche Michel endlich mal auf die Straße geht?

    Ich gebe die Hoffnung nicht auf.

  6. #126
    Der Richtige Benutzerbild von Sven71
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    Standard AW: Steuererhöung unvermeidbar

    Zitat Zitat von FranzKonz Beitrag anzeigen
    Unsere Bankenkrise ist zu einem ordentlichen Teil auf falsch bewertete Immobilien und darauf basierende, mit falschen Ratings versehene "Produkte" zurückzuführen.

    Dazu kommt natürlich die Bad Bank, die den Giftschrank der Hypo-Vereinsbank kaschiert.
    Und wie groß ist dieser "ordentliche Teil"? Machen wir uns nichts vor, die Landesbankenkrise gab es schon mindestens seit 2003. Es mag ja unbequem sein, daß damals noch Schröder regierte, deswegen sollte man aber nicht die Scheuklappen aufsetzen und mit dem Finger aus purer Bequemlichkeit nach Übersee zeigen.

    Wer heute Kausalitäten für Wirtschaftskrisen parteipolitisch deuten will, der hat wirklich nichts verstanden ... daher hoffe ich mal, daß nicht solche Erwägungen der Grund dafür sind, daß Du so großzügig über die hausgemachten Gründe unserer ureigen deutschen Bankenkrise hinwegzusehen beliebst.
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  7. #127
    Brandstifter Benutzerbild von dorbei
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    Standard AW: Steuererhöung unvermeidbar

    Zitat Zitat von FranzKonz Beitrag anzeigen
    Unsere Bankenkrise ist zu einem ordentlichen Teil auf falsch bewertete Immobilien und darauf basierende, mit falschen Ratings versehene "Produkte" zurückzuführen.
    So ist es. Die dt. Banken vergaben unbesicherte Kredite. War es wirklich nur Naivität oder "Gier"? Oder gab es polit. Druck (liegt ja bei den Landesbanken nahe)/Absprachen mit den Schuldnern?

  8. #128
    schnappt zu Benutzerbild von Beißer
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    Standard AW: Steuererhöung unvermeidbar

    Zitat Zitat von blues Beitrag anzeigen
    Ja, Steuererhöhungen sind unvermeidbar
    Nein. Eine Senkung der Staatsausgaben reicht völlig.
    Wir wollen eine neue Ordnung, die alle Deutschen zu Trägern des Staates macht und ihnen Recht und Gerechtigkeit verbürgt – verachten aber die Gleichheitslüge und verneigen uns vor den naturgegebenen Rängen.
    Claus Schenk Graf von Stauffenberg

  9. #129
    Selberdenker Benutzerbild von FranzKonz
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    Standard AW: Steuererhöung unvermeidbar

    Zitat Zitat von Sven71 Beitrag anzeigen
    Und wie groß ist dieser "ordentliche Teil"? Machen wir uns nichts vor, die Landesbankenkrise gab es schon mindestens seit 2003. Es mag ja unbequem sein, daß damals noch Schröder regierte, deswegen sollte man aber nicht die Scheuklappen aufsetzen und mit dem Finger aus purer Bequemlichkeit nach Übersee zeigen.

    Wer heute Kausalitäten für Wirtschaftskrisen parteipolitisch deuten will, der hat wirklich nichts verstanden ... daher hoffe ich mal, daß nicht solche Erwägungen der Grund dafür sind, daß Du so großzügig über die hausgemachten Gründe unserer ureigen deutschen Bankenkrise hinwegzusehen beliebst.
    Warum Du in diesem Zusammenhang Schröder nennst, erschließt sich mir nicht. Immerhin handelte es sich um Landesbanken, darauf hatte er als Bundeskanzler kaum einen Einfluß. Ein kleiner, parteipolitischer Seitenhieb, nehme ich an.

    Die Landesbankenkrise gibt es nicht. Statt dessen gibt es verschiedene Mißstände in verschiedenen Landesbanken, die vor allem wegen des Engagements verschiedenster Politiker nicht ordentlich aufgearbeitet wurden.

    Da gab es zum Beispiel die SachsenLB, bei der eine Clique von Bankstern reichlich üble Spielchen spielte und insbesondere in Irland eine Menge Geld in den Sand setzte. Dabei machte die Wirtschaftsprüfer von KPMG bereits recht zeitig auf die fehlenden Berichte zu außerbilanziellen Risiken aufmerksam. Der Haupttäter ist später im Vorstand der Ärzte- und Apothekerbank untergekommen, die Landesregierung Sachsens war und ist unionsgeführt.

    Dann haben wir da die BayernLB, die bei blödsinnigen Spielchen in Jugoslawien eine Menge Geld verzockte. Es ist kaum nötig zu erwähnen, daß auch hier eine Unionsregierung tätig ist.

    Bei der NordLB schlug ein Herr Carstensen alle Warnungen Werner Marnettes in den Wind. Fast schon überflüssig, auf die Parteizugehörigkeit des Herrn Carstensen hinzuweisen.

    Die Herren Diepgen und Landowski, die Berlin grandios in die Scheiße ritten, sind mir auch noch in guter Erinnerung.

    Sicher, auch die SPD hat Dreck am Stecken. Aber es soll mir doch bitte keiner erzählen, die Union hätte sich auch nur an irgendeiner Stelle mit Ruhm bekleckert. Es gibt nicht den geringsten Grund zu der Annahme, daß die Union irgendeine Art von wirtschaftlicher Kompetenz zu etwas anderem benutzen würde als zu Amigogeschäften auf Kosten des Steuerzahlers.
    „Wenn ich wüsste, dass es nach dem Tod weitergeht, würde ich erst gar nicht sterben.“
    Matthias Beltz

  10. #130
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    Zitat Zitat von FranzKonz Beitrag anzeigen
    Dazu kommt natürlich die Bad Bank, die den Giftschrank der Hypo-Vereinsbank kaschiert.
    Bei der WestLB ist es genauso.
    Wir wollen eine neue Ordnung, die alle Deutschen zu Trägern des Staates macht und ihnen Recht und Gerechtigkeit verbürgt – verachten aber die Gleichheitslüge und verneigen uns vor den naturgegebenen Rängen.
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