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Thema: Ethikfrage

  1. #21
    Weiße Bewegung Benutzerbild von Gryphus
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    Standard AW: Ethikfrage

    Vieeeeeeel zu einfach. Auch ohne Hitler hätte es nach dem Ersten Weltkrieg noch einmal richtig geknallt, vielleicht mit weniger starken Repressalien in besetzten Gebieten, aber auch das kann man nicht wissen. Und wer weiß welche geisteskranken, aber genialen Köpfe im Krieg draufgegangen sind die uns hätten den Krieg mit biologischen oder chemischen Waffen in ganz neuen Dimensionen aufzeigen können. Wer weiß aber welche humanitären Genies ohne den Krieg nie auf die Welt gekommen wären. Naja, oder andersherum. Vielleicht hätten die Staaten dadurch auch noch früher eine noch stärkere Hegemonialmacht erringen können und diese Stellung mit noch weit mehr als 2 Atombomben und ähnlichem ausgeschmachtet.

    Ich würde es nicht tun, aus dem ganz einfachen Grund weil ich es mir als einfacher Mensch nicht anmaße am Rad der Zeit zu drehen und damit das Schicksal von Milliarden Menschen in positive oder negative Richtungen zu drehen, dazu sehe ich mich einfach nicht befähigt, auch wenn ich theorethisch könnte.

    Und ich würde auch kein Kleinkind umbringen, dafür nehme ich auch Millionen Menschen die durch es zu Tode kommen in Kauf. So tief bin ich einfach echt noch nicht gefallen und sehe mich nicht gerne mit bestialischen Bastarden auf einer Ebene die Kindern sowas für ein "höheres Ziel" antun.
    "Dem modernen Menschen ist es gleichgültig, in seinem Leben keine Freiheit zu finden, wenn er sie in den Reden jener verherrlicht findet, die ihn unterdrücken." - Nicolás Gómez Dávila


  2. #22
    Mitglied Benutzerbild von Der Wehrwolf
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    Standard AW: Ethikfrage

    Allerdings sind das für mich zwei verschiedene Paar Schuhe. Ein unschuldiges Mädchen töten und vorallem vergewaltigen, ist für mich nicht das gleiche, als wenn ich jemanden aus der Welt schaffen würde, von dem ich weiß, dass er am Tod vieler Millionen Menschen mitverantworlich ist.
    Ob ich dann, wenn es soweit wäre, den Mut oder eher die Skrupellosigkeit hätte, einen Menschen zu töten,ist etwas anderes.
    Modern technology, feminism, managerialism, welfarism and crazed consumerism have produced the most ridiculous, nipple-sucking culture in recorded history.

    aus einem Artikel von attackthesystem.com entnommen

  3. #23
    GESPERRT
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    Standard AW: Ethikfrage

    Zitat Zitat von jak_22
    Besonders perfide wird die Situation ja dadurch, dass der Strangersteller darauf
    besteht, den einmonatigen, knuddeligen Baby-Adolf umbringen zu müssen, und
    nicht den WK-1-Soldaten in einem unbewachten Moment mit dem Bajonett
    erdolchen zu dürfen.
    Aus gutem Grund, weil ich hier bewusst die Frage behandeln will, inwieweit man - sei es auch nur in einem fiktiven Szenario - den Menschen an sich für seine zukünftigen Handlungen zur Verantwortung ziehen kann. Und die Basis sollte hierfür eben klar sein und nicht durch Relativismus verwässert werden bis zu jenem Punkt, wo dann das Sympathieempfinden für die Person Hitlers zu verschiedenen Zeitpunkten seines Lebens mit hineinspielen könnte, welches hier irrelevant sein muss. Es sollte keine Abwägung von Hitlers jeweiligen Persönlichkeitsprofilen (unschuldiges Kind, 16 jähriger Nachwuchsantisemit, 34 jähriger Autor von menschenverachtenden Büchern etc. ) stattfinden und dadurch die Entscheidung beeinflussen.
    Geändert von Gabriel (31.05.2010 um 21:31 Uhr)

  4. #24
    Mitglied Benutzerbild von Rowlf
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    Standard AW: Ethikfrage

    Einen damals unschuldigen Menschen (dazu noch ein Kind) könnte ich in keinem Fall töten.
    ...Hast du Ideen, oder haben Ideen dich?...

    Linksfraktion und Feminist


  5. #25
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    Standard AW: Ethikfrage

    Zitat Zitat von Der We(h)rwolf Beitrag anzeigen
    Allerdings sind das für mich zwei verschiedene Paar Schuhe. Ein unschuldiges Mädchen töten und vorallem vergewaltigen, ist für mich nicht das gleiche, als wenn ich jemanden aus der Welt schaffen würde, von dem ich weiß, dass er am Tod vieler Millionen Menschen mitverantworlich ist.
    Ist er zu dem Zeitpunkt aber noch nicht.
    Mitglied der nationalbolschewistischen Front
    "Der Prinz fürchtet lediglich, nun habe er eine Revolution am Hals. Lasst uns ihm zeigen, wie furchtbar er uns unterschätzt..."
    -Harald, Brujah Primogen von New York City, zu Beginn der Zweiten Feuernacht

  6. #26
    Mitglied Benutzerbild von Alwin
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    Standard AW: Ethikfrage

    Zitat Zitat von Gabriel Beitrag anzeigen
    Folgendes Zitat brachte mich neulich ins Grübeln:



    Die Wahrscheinlichkeit ist unbestreitbar gegeben. Nehmen wir mal folgendes Szenario an: ihr werdet mit einer Zeitmaschine in Hitlers Geburtsjahr nach Braunau zurückversetzt, zu einem Zeitpunkt, an dem er einen Monat alt ist. Eure Anwesenheit ist einmalig und für eine Stunde möglich.

    Was würdet ihr tun?

    Es gibt an der ganzen Sache noch ein anderes Problem?
    Hätte es keinen 2.Weltkrieg gegeben dann würde ich auch gar nicht existieren.
    Geändert von Alwin (01.06.2010 um 05:49 Uhr)

  7. #27
    coffee & cigarettes Benutzerbild von marc
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    Standard AW: Ethikfrage

    Zitat Zitat von Der We(h)rwolf Beitrag anzeigen
    Allerdings sind das für mich zwei verschiedene Paar Schuhe. Ein unschuldiges Mädchen töten und vorallem vergewaltigen, ist für mich nicht das gleiche, als wenn ich jemanden aus der Welt schaffen würde, von dem ich weiß, dass er am Tod vieler Millionen Menschen mitverantworlich ist.
    Ob ich dann, wenn es soweit wäre, den Mut oder eher die Skrupellosigkeit hätte, einen Menschen zu töten,ist etwas anderes.
    Es ist lediglich die Zuspitzung der Frage, inwiefern du Handlungen kontextunabhängig als gut und schlecht beurteilst und inwiefern du diese ethische Einteilung zu Verwerfen bereit bist, weil du dich an hypothetischen Folgen und der Maximierung bestimmter Werte ("Möglichst viel Glück für möglichst viele Menschen" z. B.) orientierst.

  8. #28
    Wie ein Wolf Benutzerbild von jak_22
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    Standard AW: Ethikfrage

    Zitat Zitat von Gabriel Beitrag anzeigen
    (...)
    Nur der Klarheit halber: Das war ein Zitat von mir, nicht von henriof9.


    Ausgebrannt erkenn' ich meine tatenlose unerfüllte Leere,
    Wie ein Wolf - als wenn ich etwas suchte, das zu finden sich noch lohnte

  9. #29
    Mitglied Benutzerbild von Der Wehrwolf
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    Standard AW: Ethikfrage

    Zitat Zitat von Sauerländer Beitrag anzeigen
    Ist er zu dem Zeitpunkt aber noch nicht.
    Mag sein,aber ich reise mit dem Wissen zurück, dass er es später sein wird und das würde mir aus meiner jetzigen Sicht ausreichen, um die Tat durchzuführen.

    Ich lasser allerdings den Einwand gelten, dass keiner wissen kann, wie die Geschichte ohne Hitler verlaufen wäre.

    Sollte mir aber jemand versichern, der Tod Hitlers würde den 2.WK verhindern, dann wäre ich wohl dazu bereit.
    Modern technology, feminism, managerialism, welfarism and crazed consumerism have produced the most ridiculous, nipple-sucking culture in recorded history.

    aus einem Artikel von attackthesystem.com entnommen

  10. #30
    Mitglied Benutzerbild von Der Wehrwolf
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    Standard AW: Ethikfrage

    Oh,ich habe das Alter des Führers überlesen. Bei einem Kleinkind wäre ich mir dann doch nicht so sicher, ob ich dazu in der Lage wäre.
    Modern technology, feminism, managerialism, welfarism and crazed consumerism have produced the most ridiculous, nipple-sucking culture in recorded history.

    aus einem Artikel von attackthesystem.com entnommen

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