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Thema: Georgier unentschlossen, wen sie mehr hassen: sich oder die Russen

  1. #11
    Mitglied Benutzerbild von Justas
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    Standard AW: Georgier unentschlossen, wen sie mehr hassen: sich oder die Russen

    Zitat Zitat von borisbaran Beitrag anzeigen
    Und feige? Wieso? Was würde den passieren, wenn sie die Statue den, z.B., auf den Müll schmeißen würden oder so?
    Nichts würde geschehen. Rein gar nichts.

    Und trotzdem schmeissen sie ihn nicht auf den Müll. :cool2:

  2. #12
    he is a CHAR_ Benutzerbild von borisbaran
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    Standard AW: Georgier unentschlossen, wen sie mehr hassen: sich oder die Russen

    Zitat Zitat von Justas Beitrag anzeigen
    [...]Und trotzdem schmeissen sie ihn nicht auf den Müll. :cool2:
    Also kann es sich nciht um Feigheit handeln, den vor irgendetwas muss man ja Feigheit zeigen, nur vor was?
    Danny Vinyard: Ok, I believe in death, destruction, chaos, filth, and greed! (American History X)
    Igno-Mülleimer: Frei-denker, politisch Verfolgter, Willi Nicke, iglaubnix+2fel, tosh, monrol, Buella, Löwe, Widder58, Piedra, idistaviso, Pythia, Freelance
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  3. #13
    Mitglied Benutzerbild von Justas
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    Standard AW: Georgier unentschlossen, wen sie mehr hassen: sich oder die Russen

    Zitat Zitat von borisbaran Beitrag anzeigen
    Also kann es sich nciht um Feigheit handeln, den vor irgendetwas muss man ja Feigheit zeigen, nur vor was?
    Tja, frag doch jene, die die Statue in der Nacht abmontiert haben.

    Sie hatten wohl am Tag zu viel zu tun und mussten eine Extraschicht machen

  4. #14
    Brandstifter Benutzerbild von dorbei
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    Standard AW: Georgier unentschlossen, wen sie mehr hassen: sich oder die Russen

    Übrigens hat Hollywood den "Krieg" von 2008 schon verfilmt. (Release noch offen)
    Saakaschwili soll von Andy Garcia ("Der Pate III") gespielt werden.
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    Ob die Russen darin so gut wegkommen, wie in anderen Hollywoodfilmen?

  5. #15
    Mitglied Benutzerbild von Justas
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    Standard AW: Georgier unentschlossen, wen sie mehr hassen: sich oder die Russen

    Zitat Zitat von dorbei Beitrag anzeigen
    Übrigens hat Hollywood den "Krieg" von 2008 schon verfilmt. (Release noch offen)
    Saakaschwili soll von Andy Garcia ("Der Pate III") gespielt werden.
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    Ob die Russen darin so gut wegkommen, wie in anderen Hollywoodfilmen?
    Ist die alles entscheidende Frage nicht etwa die, ob am Ende die Kasse stimmt? Denk an den Zuschauer und er wird dir danken. :]

  6. #16
    Weiße Bewegung Benutzerbild von Gryphus
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    Standard AW: Georgier unentschlossen, wen sie mehr hassen: sich oder die Russen

    Ihr braven NATO-Demokraten dürft alle einmal ganz lange raten wieso man die Statue nachts und unter Polizeischutz demontiert hat, ich gebe euch einen Hinweis:

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    Das Massaker von Tiflis 1956 war eine blutige Niederschlagung antisowjetischer Demonstrationen durch sowjetische Truppen in Tiflis, Georgische SSR am 9. März 1956. Die Proteste hatten als friedliche Demonstrationen von Studenten für den verstorbenen Diktator Josef Stalin begonnen, mündeten jedoch in einen Aufstand gegen die sowjetische Herrschaft in Georgien.

    Am 25. Februar 1956 verkündete KPdSU-Generalsekretär Nikita Chruschtschow in einer Geheimrede vor dem 20. Parteitag, dass sein georgischstämmiger Vorgänger Josef Stalin ein brutaler Despot gewesen sei und leitete damit die Entstalinisierung der Sowjetunion ein. Er verlangte, mit dem "Personenkult" zu brechen, der die Menschen 30 Jahre lang fest im Griff gehabt hatte.

    Chruschtschows Rede war zwar öffentlich nicht bekannt, doch drangen Gerüchte darüber nach außen. Das Gehörte wurde als Beleidigung des georgischen Nationalstolzes empfunden. Die georgische Jugend war mit ständigen Lobsprüchen über Stalins Genie aufgewachsen und stolz darauf, dass ein Georgier über Russland herrschte und - so eine weitverbreitete Auffassung - die Weltpolitik bestimmte. Die plötzliche Verunglimpfung des Idols war ein Schock und wurde als politischer Vatermord angesehen.

    Wenige Tage vor Stalins drittem Todestag veranstalteten Studenten spontane Demonstrationen am Tiflisser Stalin-Denkmal nahe dem Ufer der Kura. Die Demonstrationen in der georgischen Hauptstadt lösten ähnliche Proteste in anderen Teilen der Georgischen SSR aus.

    Am 5. März marschierten rund 150 Studenten zum Stalin-Denkmal, zeigten Porträts des verächteten Parteiführers, trugen rote Fahnen mit Trauerbändern und legten Blumengebinde nieder. Autofahrer wurden aufgefordert, zu hupen. Am 7. März verließen Schüler ihre Schulen und schlossen sich den Demonstrationen an. Tausende Jugendliche zogen über den Rustaweli-Boulevard zum Regierungsgebäude (heute Parlamentsgebäude). Von einem Hupkonzert begleitet sangen sie immer wieder "dideba did Stalins, dideba did Stalins" (dt. Lang lebe Stalin, lang lebe Stalin).

    Am 8. März wendeten sich die politischen Inhalte der Demonstrationen. Die Studenten kritisierten die Regierung, fragten, warum es keine Trauerbeflaggung in der Stadt und keine Marx-, Engels-, Lenin- oder Stalin-Porträts in der Verwaltung gebe. Ein Wortführer wies in Richtung des Hauptquartiers der Sowjetischen Streitkräfte und rief: "Georgier! Wenn ihr die Porträts von Stalin und Lenin haben wollt, geht und fragt sie." Die Demonstranten zogen vor das Hauptquartier der Sowjetischen Streitkräfte, riefen und klopften gegen das Tor. Am Abend wurde eine Lautsprecheranlage auf dem Leninplatz (heute Freiheitsplatz) installiert, die jeder nutzen konnte, der es wollte. Radikale Studenten verlangten die staatliche Unabhängigkeit Georgiens.

    Am 9. März schlossen sich auch Angestellte und Arbeiter den Demonstrationszügen an. Partei und Regierung schienen nachzugeben. Georgiens Parteichef Wassili Mschawanadse kündigte in öffentlicher Rede an, die Wünsche der Bevölkerung zu berücksichtigen. Am Abend wurden auf Versammlungen am Stalin-Denkmal und am Lenin-Denkmal erneut antisowjetische und nationale Reden gehalten.
    "Dem modernen Menschen ist es gleichgültig, in seinem Leben keine Freiheit zu finden, wenn er sie in den Reden jener verherrlicht findet, die ihn unterdrücken." - Nicolás Gómez Dávila


  7. #17
    Weiße Bewegung Benutzerbild von Gryphus
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    Standard AW: Georgier unentschlossen, wen sie mehr hassen: sich oder die Russen

    Zitat Zitat von Candymaker Beitrag anzeigen
    Abchasien und Südossetien gehören rechtmäßig zu Georgien. Daran können weder Putinisten, noch der russische Imperialismus etwas ändern.
    Und das Kosovo zu Serbien, Polski:

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    "Dem modernen Menschen ist es gleichgültig, in seinem Leben keine Freiheit zu finden, wenn er sie in den Reden jener verherrlicht findet, die ihn unterdrücken." - Nicolás Gómez Dávila


  8. #18
    Mitglied Benutzerbild von Justas
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    Standard AW: Georgier unentschlossen, wen sie mehr hassen: sich oder die Russen

    Etwas zum Schmunzeln

    „Wir sind das Österreich des Kaukasus“, tönt Georgiens Staatspräsident Michail Saakaschwili und rutscht fahrig hin und her in seinem weißen Ledersofa. Die Sitzgarnitur und auch das übrige Ambiente in seinem Büro scheinen an das Oval Office des US-Präsidenten im Weißen Haus angelehnt. Die Glaskuppel des 200-Millionen-Euro-Protz-Palastes, den er sich auf einem Hügel über der Innenstadt von Tiflis hat bauen lassen, erinnert wiederum an einen verkleinerten Berliner Reichstag.

    (...)
    Hier weiterlesen:

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  9. #19
    HPF Moderator Benutzerbild von Deutschmann
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    Standard AW: Georgier unentschlossen, wen sie mehr hassen: sich oder die Russen

    Zitat Zitat von borisbaran Beitrag anzeigen
    Sehr gut! Endlich habeen die verstanden, dass man auf diesen Massenmörder nciht stolz sein kann, nur weil er aus der Ecke da kommt!
    Ja. Wäre nur schön wenn der Doofmichel sich auch mal dazu entschließen würde, die elenden Stalin-Zitate in Berlin abzunehmen. Ach was, gleich das ganze Ehrenmal. Welches Volk ist den so bekloppt sich von Kriegsgegnern ...

  10. #20
    Mitglied Benutzerbild von Justas
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    Standard AW: Georgier unentschlossen, wen sie mehr hassen: sich oder die Russen

    Zitat Zitat von Deutschmann Beitrag anzeigen
    Ja. Wäre nur schön wenn der Doofmichel sich auch mal dazu entschließen würde, die elenden Stalin-Zitate in Berlin abzunehmen. Ach was, gleich das ganze Ehrenmal. Welches Volk ist den so bekloppt sich von Kriegsgegnern ...
    Wer sagt denn, dass die Russen gegen das deutsche Volk kämpften? :eek: Wie bekloppt is'enn das?

    Niemand zwingt den Doofmichel, diesen Ort aufzusuchen und dich ständig darüber aufzuregen, zumal liegt er alles andere als zentral. Und wenn schon, dann kann er auf der anderen Seite durchlaufen, wo alles auf Russisch angeschrieben ist, was er nicht lesen kann.

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