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Thema: Grundgesetz

  1. #11
    GESPERRT
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    Original von hbss
    Original von Siran
    Warum widerspricht sich das? ?(
    wenn ich frei bin haue ich x auf die nase aber dann ist nix mehr mit dem schutzprinzip vom staat.
    Vielleicht liegt es an Deinem Freiheitsverständnis...
    Ich biete Dir folgend zwei diametrale Konzepte an:

    1. Das Konzept, Macht über andere zu erlangen, und diese so zu zwingen einem die gewünschte Freiheit zu gewähren.
    Dieses Konzept beruht allerdings auf der Unfreiheit anderer, ist also ausschließlich individuell verwirklichbar, und bewirkt eine Ungleichverteilung von Freiheit und Zwang. Freiheit und Gleichheit widersprechen sich hier. Man selbst zwingt andere, und andere versuchen einen selbst zu zwingen, jeweils um der eigenen Freiheit willen.
    Dieses Konzept ist außerdem tendenziell diktatorisch, das Individuum kann hier aufgrund größerer Macht seinen Willen frei durchsetzen, auch wenn der die Freiheit anderer beschneidet, indem es diejenigen, die den Willen nicht teilen mit dieser Macht zwingt.

    2. Das Konzept, Freiheit aus wechselseitiger Gewährung von Freiheit heraus zu erlangen. Hier beruht Freiheit darauf, dass der andere einem die Freiheit aus freien Stücken gewährt, weil er vertraut und weiß, dass es gut ist, da die Wechselseitigkeit des Gewährens auch ihm zu Freiheit verhilft.
    Dieses Konzept ist also kollektiv verwirklichbar, und führt eine gerechte Verteilung von Freiheit herbei, wird also auch vom Gleichheitsgedanken getragen. Die eigene Freiheit darf hier jedoch nicht die der anderen zu sehr beeinträchtigen.
    Dieses Konzept ist tendenziell demokratisch, da ein Individuum hier dann die Freiheit anderer beschneiden kann, wenn diese anderen dem auch zustimmen.

    Vielleicht wird dann einsichtiger, warum nicht zwangsläufig ein Widerspruch da ist.

  2. #12
    Lichtgestalt des Dunklen Benutzerbild von Alphadeutscher
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    Ich bin gegen Freiheit für Kommunisten!
    Um die schwächeren Glieder der Gemeinschaft davor zu schützen, von unzähligen Geiern aufgefressen zu werden, war es notwendig, dass es ein Raubtier gab, das stärker als die übrigen war und das den Auftrag hatte, jene niederzuhalten. (J.S. Mill: On Liberty)

  3. #13
    Mitglied Benutzerbild von pavement
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    ich bin gegen die freiheit von menschen, die gegen die freiheit von anderen menschen sind.
    Es ist ein hartes Wort und dennoch sag ichs, weil es Wahrheit ist: ich kann kein Volk mir denken, das zerrißner wäre, wie die Deutschen. Handwerker siehst du, aber keine Menschen, Denker, aber keine Menschen, Priester, aber keine Menschen, Herrn und Knechte, Jungen und gesetzte Leute, aber keine Menschen - ist das nicht, wie ein Schlachtfeld, wo Hände und Arme und alle Glieder zerstückelt untereinander liegen, indessen das vergoßne Lebensblut im Sande zerrinnt?

    Friedrich Hölderlin

  4. #14
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    Original von pavement
    ich bin gegen die freiheit von menschen, die gegen die freiheit von anderen menschen sind.
    Ich bin dagegen, dass man Kommunisten als Menschen klassifiziert!
    Um die schwächeren Glieder der Gemeinschaft davor zu schützen, von unzähligen Geiern aufgefressen zu werden, war es notwendig, dass es ein Raubtier gab, das stärker als die übrigen war und das den Auftrag hatte, jene niederzuhalten. (J.S. Mill: On Liberty)

  5. #15
    Mitglied Benutzerbild von pavement
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    du bist anscheinend gegen sehr vieles.
    Es ist ein hartes Wort und dennoch sag ichs, weil es Wahrheit ist: ich kann kein Volk mir denken, das zerrißner wäre, wie die Deutschen. Handwerker siehst du, aber keine Menschen, Denker, aber keine Menschen, Priester, aber keine Menschen, Herrn und Knechte, Jungen und gesetzte Leute, aber keine Menschen - ist das nicht, wie ein Schlachtfeld, wo Hände und Arme und alle Glieder zerstückelt untereinander liegen, indessen das vergoßne Lebensblut im Sande zerrinnt?

    Friedrich Hölderlin

  6. #16
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    Original von pavement
    du bist anscheinend gegen sehr vieles.
    Gegen alles und jeden, der mir nicht bewiesen hat, dass er meines Respektes und meiner Wertschätzung würdig ist. Sei nicht traurig, das sind etwa 99,5 Prozent aller Menschen!
    Um die schwächeren Glieder der Gemeinschaft davor zu schützen, von unzähligen Geiern aufgefressen zu werden, war es notwendig, dass es ein Raubtier gab, das stärker als die übrigen war und das den Auftrag hatte, jene niederzuhalten. (J.S. Mill: On Liberty)

  7. #17
    Rosenpflücker
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    Daumen hoch!

    sei nicht traurig...99,5 %...

    LOL

    :lachanfall:

    absolut genial alpha !

    --
    .

    der gott der eisen wachsen ließ, der wollte keine knechte.
    Der Gott, der Eisen wachsen ließ,
    der wollte keine Knechte,
    drum gab er Säbel, Schwert und Spieß
    dem Mann in seine Rechte,
    drum gab er ihm den kühnen Mut,
    den Zorn der freien Rede,
    dass er bestände bis aufs Blut,
    bis in den Tod die Fehde.


    e.-m. arndt, deutscher national-dichter


  8. #18
    Mitglied Benutzerbild von pavement
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    nenn mir doch mal ein paar historische personen, die deines respekts und deiner wertschätzung würdig sind...
    Es ist ein hartes Wort und dennoch sag ichs, weil es Wahrheit ist: ich kann kein Volk mir denken, das zerrißner wäre, wie die Deutschen. Handwerker siehst du, aber keine Menschen, Denker, aber keine Menschen, Priester, aber keine Menschen, Herrn und Knechte, Jungen und gesetzte Leute, aber keine Menschen - ist das nicht, wie ein Schlachtfeld, wo Hände und Arme und alle Glieder zerstückelt untereinander liegen, indessen das vergoßne Lebensblut im Sande zerrinnt?

    Friedrich Hölderlin

  9. #19
    Rosenpflücker
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    Original von pavement
    ich bin gegen die freiheit von menschen, die gegen die freiheit von anderen menschen sind.
    und genau damit bist du auch keinen deut besser als jene...
    schon mal drüber nachgedacht ?


    ...
    .

    der gott der eisen wachsen ließ, der wollte keine knechte.
    Der Gott, der Eisen wachsen ließ,
    der wollte keine Knechte,
    drum gab er Säbel, Schwert und Spieß
    dem Mann in seine Rechte,
    drum gab er ihm den kühnen Mut,
    den Zorn der freien Rede,
    dass er bestände bis aufs Blut,
    bis in den Tod die Fehde.


    e.-m. arndt, deutscher national-dichter


  10. #20
    Mitglied Benutzerbild von pavement
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    mir war das paradoxe in dieser aussage durchaus bewusst.
    Es ist ein hartes Wort und dennoch sag ichs, weil es Wahrheit ist: ich kann kein Volk mir denken, das zerrißner wäre, wie die Deutschen. Handwerker siehst du, aber keine Menschen, Denker, aber keine Menschen, Priester, aber keine Menschen, Herrn und Knechte, Jungen und gesetzte Leute, aber keine Menschen - ist das nicht, wie ein Schlachtfeld, wo Hände und Arme und alle Glieder zerstückelt untereinander liegen, indessen das vergoßne Lebensblut im Sande zerrinnt?

    Friedrich Hölderlin

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